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home / lounge / Karriere / Berufseinstieg 19.04.2014
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Betriebswirt VWA

 Autor   Beitrag  « vorherige Seite  |  nächste Seite »

   17.07.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also ich habe nur gutes von der VWA gehört. Einige meiner Bekannten haben diesen Weg gewählt. Nach der Schule konnten sie sich nicht vorstellen zu studieren, erst mal war Geld verdienen angesagt. Doch dann im Laufe der Zeit will man doch mehr aus sich machen und doch studieren. Ich finde, da ist die VWA eine super Alternative.

Bei der TAW habe ich vor ein paar Tagen das Angebot gefunden, nach einem VWA Abschluss in zwei Semestern den Bachelor zu absolvieren. Dieser Abschluss ist akkreditiert und somit auch staatlich und international anerkannt. www.taw.de/themenakademien/vwa-wildau/vwa-bachelor/

Ich werde jetzt mein VWA Studium in Wildau beginnen und anschließend den Bachelormachen. So habe ich in 4 Jahren meinen Hochschulabschluss !!!!

Auch mein Arbeitgeber unterstützt mich dabei und übernimmt einen Großteil der Kosten.


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   27.07.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Unglaublich ganz im Ernst! Was Studenten sich mal wieder einbilden.
VWA Absolventen werden bevorzugt genommen, die haben wenigstens schon mal gearbeitet und einen Praxisbezug, was man bei den Vollzeitstundenten wohl weniger hat. Arbeitgeber sind durchaus mehr daran interessiert, VWA Absolventen zu nehmen, da die sich mehr engagieren und zwar NEBEN der 40 Stunden wöchentl. im Job noch das Studium meistern. BWL Studenten dagegen machen sich meistens ein schönes Leben und kennen den Arbeitsalltag nicht.

Also, mach ruhig deinen Abschluss an der VWA. Du wirst sehen, Theoretiker sind in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr gefragt. Auf Personal mit fundiertem Wissen und Praxisbezug warten sicherlich genug tolle Jobs! :)

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo zusammen!
>
> Ich beende Anfang des nächstes Jahres meine Ausbildung zum
> Kaufmann im Einzelhandel. Da ich mich stets weiterbilden will
> und ich in dem Bereich des Einzelhandels Karriere machen
> will, haben ich vor, ein Studium zum Betriebswirt anzufangen.
>
> Leider bieten Firmen wie Aldi oder Plus nur Studiegänge zum
> Betriebswirt für Abiturienten an, nur habe ich kein Abitur.
> Habe ich mich meine abgeschlossenen Berufsausbildung nicht
> die Chance angenommen zu werden?
>
> Eine möglichkeit gäbe es, an einer VWA den Betriebswirten zu
> machen, nur ist dieser nicht anerkannt.
>
> Über Antwort würde ich mich sehr freuen!
>
> Mit freundlichen Gruß,
>
> Kai Weber


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   28.07.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,

ich habe mir das alles jetzt mal durchgelesen :-)

Also ich habe kein Abitur jedoch 5 Jahre Berufserfahrung und bin jetzt im 3. Semester der VWA und strebe den Bachelor an. Derzeit habe ich eine 40 Stunden Woche und 10 Stunden Uni + 6 Stunden Nachbereitung.
Fazit: Klar ist es hart, aber es macht auch eine Menge Spaß. Es kommt hier wirklich auf die richtige Lerngruppe an, aber da alle Angestellt sind und viel Geld bezahlen wissen alle warum sie dort sind. Sonst würde man es sich nicht antun.

Mein Bruder ist bereits Betriebswirt VWA und Personalmanager eines Unternehmens mit 4500 Angestellten.

Wie meine Vorredner auch bereits sagten, Praxis und Theorie muss sich in der Waage halten und wenn man sich für eine Fachrichtung entscheidet bsp. Personal dann ist es egal ob VWA oder staatlich. da zählt einzig die praxis und das bisher geleistete.

Unterschied ist nur, wenn man als Personaler in den Vertrieb wechseln möchte. Aber auch hier sei gesagt, dass immer noch 80% der Unternehmen nach Gefühl im Bewerbungsgespräch entscheiden.

Also Egal ob da ein VWA hinter steht oder nicht.

Viel Erfolg euch allen.

Sascha

P.s.
In Berlin hat die VWA eine neue Hochschule gegründet.
www.go-bs.de
Ähnlich der VWA nur den staatlichen Uni's mehr angepasst.


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   05.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,

is doch vollkommen egal ob FH, UNI, VWA,
Jeder hat denke ich eine tolle Leistung abgeliefert.
Und mitreden kann er nur bei seinem eigenen Abschluss!
Denn die anderen hat er schlieslich nicht gemacht.
Egal ob FH, VWA, oder UNI.

Im Job zählt eh nur die Leistung, sonst ist man schneller wieder weg als man UNI FH oder VWA schreiben kann!


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   11.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo Zusammen,

ich habe mit Interesse die Beiträge gelesen. Nun möchte ich auch meine Erfahrungen mitteilen:
Ich habe nach einer Anwaltsgehilfenlehre 1976 (Note gut) und einem Wechsel in die Bankbranche 1979-1983 meinen Betriebswirt (VWA) absolviert (Notendurchschnitt 2,5). Bei der Bank habe ich nur einen "nassen Händedruck" kassiert für die Leistung über 3 Jahre neben dem Beruf hart zu arbeiten (was für ein Fehler nicht den Bankfachwirt mit 2 Jahren nur Samstags gemacht zu haben!!) - ich habe die Branche gewechselt und war über 10 Jahre stellvertretende Abteilungsleiterin Projektfinanzierung Auslandsgeschäft. Diesen Job hätte ich ohne Betriebswirt (VWA) nicht erhalten. 2000 habe ich mich selbstständig gemacht und bin im Lehrberuf tätig. Unter anderem habe ich 2001 - 2009 an Berufsschulen Wirtschaftslehre und Sozialkunde mit ganz offzieller Genehmigung des Kultusministeriums Karlsruhe unterrichtet. Aktuell unterrichte ich Recht und Steuern (wer glaubt's) an einer Wirtschaftsakademie.
Sicher - ohne Abi - n u r mit einer VWA-Fortbildung ist das m.E. ein beträchtlicher Erfolg.

Trotdem mein Fazit:
Die einfach BA hat es heute zur dualen Hochschule geschafft und damit Anerkenntnis im Berufsleben erfahren... und die VWA hat in dieser Richtung ihren A... nicht hochbekommen. Darüber sollte mal diskutiert werden. In meinen Augen war die Fortbildung VWA wesentlich schwieriger und durchaus vergleichbar mit dem Grundstudium des Dipl. Kaufmanns (ich konnte das gut vergleichen, da mein damaliger norwegischer Freund dort studiert hat und .. I C H habe ihm damalig seine Diplom Arbeit konzipiert und geschrieben)... Die VWA hatte zu meiner Zeit wirklich nur hochwertige Referenten mit Prof. oder Dr. aus der angeschlossenen Universität.. doch h e u t e nutzt das mir absolut gar nichts. Wenn ich an der dualen Hochschule unterrichten will "bin ich ja nur VWA - ohne akademischen Abschluss und genau auf dieses Vorurteil bin ich häufig gestoßen: Mein RAT: Geht nicht an die VWA - macht FH oder sonst einen FOM-ABschluss... die VWA hat 30 Jahre lang es nicht geschafft, den Status ihren Absolventen zuzusichern - tut Euch das also nicht an - zumindest nicht, wenn ihr "mehr" wollt.

Ach und noch was zu diesem vorherigen Beitrag: Es ist richtig, dass nur Leistung zählt... sofern man nur mit dem VWA-Abschluss überhaupt dran kommt!


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   15.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich bin selbst Betriebswirt (VWA) und arbeite freiberuflich als Prviatdozent an akademischen Hochschulen. Ihre Sprößlinge im DAX- Unternehmen bilde ich sogar teilweise im Finanzmanagement aus. Davon abgesehen gebe ich Bachelorstudenten intensiv Nachhilfeunterricht von der FH und Uni. Peinlich... in der Buchführung beherschen Sie nicht Mal angehensweise die Zusammenhänge zwishen Bestands- und Erfolgskonten. Wenn ich Ihnen zielgerichtete fachliche und praxisbezogende Fragen stellen würde, würde ich Sie hier bloß stellen. Sparen Sie uns allen als Titeljäger den Preiswettbewerb. Viele Geschäftsführer stellen seit über 40 Jahren nicht einmal einen Uni - Absolventen an. Solche Persönlichkeiten, die Angst vor der Praxis haben und wissen, dass kein Uni-Fachbuch aus der veralteten Bibliothek sie kündigen kann, waren nicht einmal fähig, die Wirtschaftsprognosen einigermaßen zutreffend vorherzusagen. Aber das wäre Praxis, hier kann ich auch Ihnen gerne Nachhilfeunterricht bieten.

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   16.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Brüller! Der freiberufliche Privatdozent der?s den blöden FH und Unistudenten mal so richtig zeigt! Aufhören ich liege hier schon flach mit Schnappatmung und kann nicht mehr vor lauter witzigen Beiträgen. Das Ding hier ist fast noch geiler wie damals die Diskussion über Normscheiße im Haustechnikforum!!!!!!!

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   24.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich frage mich wer Euren ganzen ach! so tollen theoretischen Unterbau braucht. Meine Erfahrung sagt mir, dass BWLer und auch Ingenieure, die frisch von einer Uni / FH kommen zu ...lasst mich nachdenken...nichts zu gebrauchen sind. Was soll es bringen, wenn man souverän und fehlerfrei komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge errechnen kann, aber es nicht mal hinbringt in unter 5 Stunden eine Umsatzsteuervoranmeldung zu machen??? VWA ist gar nicht so schlecht...und nicht trotz sondern gerade wegen fehlender Theorie (oder bessergesagt fehlendem theoretischen Ballast)!

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   25.08.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Liest sich alles sehr interessant, nur haben sie sich auch mal die Lebensläufe von erfolgreichen Unternehmern durchgelesen? Wie viele davon, haben ihr Studium beendet? Wie viele haben einen MBA? Wie viele sind Dr. oder Prof.? Außer bei den 30 Dax- Unternehmen bleibt da nicht viel. Und das wichtigste, das Meiste läuft in diesen Positionen über Beziehungen. Alles andere ist Haarspalterei.

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   07.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wichtig ist nur was ihr aus eurem Studium mitnehmen könnt..

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   25.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt Hwk
Nichts ist "praktischer" als eine gute "Theorie"! Wer die Möglichkeit hat sollte studieren...

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   27.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe hier auch eine Zeit lang sehr interessiert mitgelesen und muss feststellen, dass ihr es wohl geschafft habt, dieses Thema tod zu diskutieren. Es wurde ja bereits alles gesagt!

Jedem, der ein Studium absolviert hat, sollte Respekt gezollt werden. Egal ob FH, UNI, oder private Akademien.

Für die AG ist dieser Markt ein reinstes Paradies. Immerhin belebt die Konkurrenz ja das Geschäft.

Und das staatlich geprüfte Betriebswirte und VWLaer von Ihren Kollegen ernst genommen werden, zeigt ja nicht zuletzt die aggressive Argumentationsweise vieler Studenten hier.

Wäre es nicht so, würde man sich ja ein Dreck drum scheren.

Jeder hat das Recht dazu, seinen Abschluss als qualitativ und hochwertig zu repräsentieren, immerhin hat man ja meist en haufen Arbeit und Fleiß da rein gesteckt.

Aber ihr solltet eure Gedanken nicht allzu lange damit verschwenden, was besser ist und was nicht, sondern weiter an euch arbeiten.

Ich habe 2-3 Studenten in meinem Freundeskreis, die Ihren staatlich geprüften Betriebswirt gemacht haben. Wiederum berufsbegleitend werden sie jetzt in max. 2 Jahren ihren Bachelor (akadem. Grad) an der PFH Göttingen erwerben.

Es ist niemand älter als 28, alle haben dann einen akadem. Grad und mind. 5 Jahre Berufserfahrung.

Die FHler, die sich hier rumtümmeln um den Abschluss der staatlich gepr. Betriebswirte schlecht zu reden, werden es schwer haben, diesen Vorsprung aufzuholen, zumal eine nicht geringe Prozentzahl dann nicht wesentlich jünger ist.

In diesem Sinne... ich wünsche ALLEN viel Erfolg, genügend Durchhaltevermögen und auch viel Glück für die gesteckten Ziele.


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   27.09.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
so leute, jetzt nochmal an alle die hier so schlau tun und ihre fh oder uni abschlüsse rechtfertigen wollen... ich habe nebenberuflich in einem jahr meinen wirtschaftsfachwirt über die ihk gemacht (alternativer bildungsträger, normalerweise über ihk 2 1/2 jahre), dieser wurde an der vwa anerkannt somit konnte ich mir die ersten 4 semester schenken und konnte in einem jahr weiter zum betriebswirt. sobald man den abschluss hat, gehts wiederum in einem jahr weiter zum bachelor. und jetzt wollt ihr mir erzählen, lernstoff und vermittelte inhalte hin oder her ihr studiert auch 3 jahre vollzeit und hab den selben abschluss wie ich, wobei ich aber währenddessen arbeiten gegangen bin und weiterhin praxiserfahrung sammeln konnte... zudem wird um den bachelor machen zu können eine eistufungsprüfung gemacht, d. h. mit dem vermittelten stoff der vwa ist es durchaus möglich ins 7. semester eines bachelor studienganges einzusteigen!
macht die vwa nicht immer schlecht, wenn man es richtig kombiniert, kann es einen genau so und noch weiter bringen wie ein "normales" studium.
außerdem gibts es beschlüsse vom oberlandesgericht, wo beamte zumindest gehaltstechnisch mit einem vwa studium ihren kollegen mit richtigem studium gleichgestellt wurden.
letztendlich kommt es auf die kombination des menschen an, praxis + schule mit gleichem abschluss, oder nur schule und 0 praxis, was glaubt ihr wer genommen wird?
dies nur mal als denkanstoß ... ich glaube manchse menschen müssen mal ein bischen von diesem schubladendenken ablassen...


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   20.11.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Hartz IV -Empfänger mit 5 Kindern hat auch viel um die Ohren :-) Als ob ein vollgestopfter Tag irgendetwas über Ihre Qualifikationen aussagen würde (außer das Sie wahrscheinlich keinen Spaß mehr am Leben haben). Aber erstmal den eigenen Lebensfrust auf die "faulen" Studenten abwerfen.

KEINE WEITERBILDUNG KANN EIN STUDIUM ERSETZEN!


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   21.11.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Betriebswirt, von der VWA sowieso nicht, ist KEIN Studium! Ende aus!

Nur weil eine Ausbildung drei oder dreieinhalb Jahre dauert und teilweise den Inhalt des Bachelors abdeckt ist es ja auch kein Studium!

Ein Betriebswirt ist eine Fortbildung! Allein deswegen, weil der Hintergrund der Teilnehmer ein ganz anderer ist. Vom Niveau her nicht nur eine Klasse, sondern drei Klassen unter einem Studium. Habe einer Freundin nachhilfe gegeben. Kommt von der Methodik vielleicht gerade mal ans Wirtschaftsabitur ran.


Lounge Gast schrieb:
>
> so leute, jetzt nochmal an alle die hier so schlau tun und
> ihre fh oder uni abschlüsse rechtfertigen wollen... ich habe
> nebenberuflich in einem jahr meinen wirtschaftsfachwirt über
> die ihk gemacht (alternativer bildungsträger, normalerweise
> über ihk 2 1/2 jahre), dieser wurde an der vwa anerkannt
> somit konnte ich mir die ersten 4 semester schenken und
> konnte in einem jahr weiter zum betriebswirt. sobald man den
> abschluss hat, gehts wiederum in einem jahr weiter zum
> bachelor. und jetzt wollt ihr mir erzählen, lernstoff und
> vermittelte inhalte hin oder her ihr studiert auch 3 jahre
> vollzeit und hab den selben abschluss wie ich, wobei ich aber
> währenddessen arbeiten gegangen bin und weiterhin
> praxiserfahrung sammeln konnte... zudem wird um den bachelor
> machen zu können eine eistufungsprüfung gemacht, d. h. mit
> dem vermittelten stoff der vwa ist es durchaus möglich ins 7.
> semester eines bachelor studienganges einzusteigen!
> macht die vwa nicht immer schlecht, wenn man es richtig
> kombiniert, kann es einen genau so und noch weiter bringen
> wie ein "normales" studium.
> außerdem gibts es beschlüsse vom oberlandesgericht, wo beamte
> zumindest gehaltstechnisch mit einem vwa studium ihren
> kollegen mit richtigem studium gleichgestellt wurden.
> letztendlich kommt es auf die kombination des menschen an,
> praxis + schule mit gleichem abschluss, oder nur schule und 0
> praxis, was glaubt ihr wer genommen wird?
> dies nur mal als denkanstoß ... ich glaube manchse menschen
> müssen mal ein bischen von diesem schubladendenken ablassen...


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   05.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich lache mich schlapp. Ehrlich. Hier schreiben wohl tatsächlich fast nur Personen, die in ihrem Leben noch nichts gearbeitet haben :D

Wen wird ein Arbeitgeber lieber einstellen:
1. Jemanden mit abgeschlossener Ausbildung, 3 Jahre Berufserfahrung und dem Controllingbetriebswirt (VWA)

oder

2. einen Studenten von einer Hochschule mit gutem Ruf, 1 Praktika gemacht, BWL studiert und vielleicht noch ein Auslandsjahr.

Wo muss ein Arbeitgeber weniger reinstecken? Sicherlich in den, der auch schonmal gearbeitet hat, die Programme wie SAP oder DATEV in und auswendig kennt, Jahresabschlüsse vorbereitet hat etc. Also, warum sollte ein VWA Abschluss weniger wert sein? Arbeitgeber wollen keine Theoretiker. Wer ewig studiert und sich alle möglichen Titel aneignet hat es trotzdem schwer. Weil er eben keine Berufserfahrung hat und daran scheitert es meistens. Ich wünsche schonmal viel Spaß bei der Jobsuche. Vielleicht macht ihr vorher mal ein Praktikum irgendwo, damit man sich nicht direkt blamiert. Von wegen hat studiert und kann in der Praxis doch nichts.

VWA ist ein guter Weg, wenn man bereit ist viel Freizeit zu opfern. Da hat man halt mind. eine 40 Stunden Woche, mind. 10 Stunden Vorlesungen und muss noch lernen. Vollzeitstudenten wissen natürlich nicht wovon ich rede. Partys etc. fallen meistens weg, weil die Semesterferien einen geschlagenen Monat dauern. Aber das wird bei Arbeitgeber hoch angesehen, die Leistungsbereitschaft und der Wille. Allein diese Kombination eröffnet viele Türen!


[auf diesen Beitrag antworten]

   05.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es kommt natürlich drauf an was man will.

Wenn ich jemand will der Sacharbeiteraufgaben löst, dann natürlich Variante 1. Obwohl Variante 1 sicher anfangs etwas mehr kostet,a ber sich sicher nicht bald wegen Unterforderung beschwert und wechseln will bzw. abdere Aufgaben haben will. Und zweitens wird Variante 2 nach ca. 2 jahren teurer als Variante 1.

Wenn ich einen Mitarbeiter will, für den ich mir alles offen halte, dann natürlich Variante 2. Denn erstens wird der anfangs billiger sein und zweitens ist der nach einem halben jahr auf dem gleichen Stand wie Variante 1. Nur hat er eben zusätzlich eine immens größere Basis. So einem kann einem Unternehmen, speziell bei mir bei einem Mittelständler, sehr viele Aufgaben übernehmen, die Kreativität und analytisches Denken benötigen, wobei es den Betriebswirten meistens fehlt..


Zum Vorposter: Hier schreiben vielleicht viele, die noch nicht gearbeitet haben. Aber genausoviele die nicht studiert haben, aber groß Ahnung haben wie ein Studium so abläuft. Ich hatte jedenfalls an der Uni meine Prüfungen immer in den "Ferien". Im Jahr vielleicht 2 Wochen an Weihnachten und zwei im Sommer frei.
Und jetzt arbeite ich seit 4 Jahren. Und ich darf in der Tat solche Entscheidungen treffen wie du sie erwähnt hast.

Nur noch so viel: Jeder ist mal Berufsanfänger! Aber auch ein Uni-Absolvent ist dies mal nicht mehr!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich lache mich schlapp. Ehrlich. Hier schreiben wohl
> tatsächlich fast nur Personen, die in ihrem Leben noch nichts
> gearbeitet haben :D
>
> Wen wird ein Arbeitgeber lieber einstellen:
> 1. Jemanden mit abgeschlossener Ausbildung, 3 Jahre
> Berufserfahrung und dem Controllingbetriebswirt (VWA)
>
> oder
>
> 2. einen Studenten von einer Hochschule mit gutem Ruf, 1
> Praktika gemacht, BWL studiert und vielleicht noch ein
> Auslandsjahr.
>
> Wo muss ein Arbeitgeber weniger reinstecken? Sicherlich in
> den, der auch schonmal gearbeitet hat, die Programme wie SAP
> oder DATEV in und auswendig kennt, Jahresabschlüsse
> vorbereitet hat etc. Also, warum sollte ein VWA Abschluss
> weniger wert sein? Arbeitgeber wollen keine Theoretiker. Wer
> ewig studiert und sich alle möglichen Titel aneignet hat es
> trotzdem schwer. Weil er eben keine Berufserfahrung hat und
> daran scheitert es meistens. Ich wünsche schonmal viel Spaß
> bei der Jobsuche. Vielleicht macht ihr vorher mal ein
> Praktikum irgendwo, damit man sich nicht direkt blamiert. Von
> wegen hat studiert und kann in der Praxis doch nichts.
>
> VWA ist ein guter Weg, wenn man bereit ist viel Freizeit zu
> opfern. Da hat man halt mind. eine 40 Stunden Woche, mind. 10
> Stunden Vorlesungen und muss noch lernen. Vollzeitstudenten
> wissen natürlich nicht wovon ich rede. Partys etc. fallen
> meistens weg, weil die Semesterferien einen geschlagenen
> Monat dauern. Aber das wird bei Arbeitgeber hoch angesehen,
> die Leistungsbereitschaft und der Wille. Allein diese
> Kombination eröffnet viele Türen!


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   05.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
super vergleich....

warum vergleichst du einen jungakademiker, der gerade mit dem studium fertig geworden ist mit einem vwa absolventen, der über mehrere jahre berufserfahrung verfügt?

warum machst du nicht direkt nen vergleich zwischen einem vwa absolventen und einem grundschüler? dann spricht noch mehr für den vwa absolventen...

oder würde es vlt doch mehr sinn machen, unterschiedliche qualifikationen in der Bildung bei sonst gleichen faktoren (wie zb Berufserfahrung zu vergleichen)?


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   06.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wen würdet ihr eher einstellen.

Einen VWAler mit Erfahrung.
Oder einen zukünftigen Studenten mit Vorschulabschluss.

Sorry, ein echt dämlicher Vergleich!

Ein VWA Abschluss ist und bleibt (zum zehnten mal) kein Studium! Und ein VWA Betriebswirt wird sich niemals mit einem Akademiker vergleichne können geschweige denn dessen Jobs (nach ein paar Jahren Erfahrung) machen können!


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   06.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hier werden nach wie vor Äpfel mit Birnen verglichen!

Ein VWA Betriebswirt hat nun mal eben den großen Nachteil, dass er KEIN Akadem. Grad besitzt! Und JA, es gibt viele Firmen, die darauf wert legen und JA es gibt auch viele Firmen denen es wohl egal scheint!

Ein staatl. gepr. Betriebswirt hat heutzutage aber die Möglichkeit berufsbegleitend (wenn man schon mal 3 Jahre geschafft hat, dann wird man nach ner kurzen Pause wohl auch weitere 1,5 - 2 Jahre überstehen) einen akadem. Grad zu erwerben und somit hätte man zwar 5 Jahre studiert, aber auch bereits 5 Jahre Berufserfahrung gesammelt. Meine Hochachtung gilt diesen Menschen, die das geschafft haben.

Ich stehe kurz vor dem Abschluss und hab ehrlich gesagt keine Nerven mehr!

Sicherlich wird es auch Akademiker geben, die ihr ganzes Leben nur Sachbearbeiterposten ausfüllen und natürlich gibt es auch jede Menge Chefs, Abteilungsleiter, AG, Vorgesetzte etc. die ihren Betriebswirt "NUR" an der VWA gemacht haben.

Dennoch bin ich ebenfalls der Meinung, dass die jungen Akademiker um ihre Vormachtstellung kämpfen sollten. Das ist nicht damit getan, andere schlecht zu reden.

Es sollte sich NIEMAND ein Urteil erlauben, der diese beiden Formen nicht bereits selbst zum ABSCHLUSS gebracht hat.

Im Übrigen, ich war vor paar Wochen auf meiner ersten Studentenparty und ich war danach echt traurig, dass ich mich nach meiner Schulzeit dazu entschlossen habe unbedingt Arbeiten gehen zu wollen....

Also an alle VWAler.... hört auf zu meckern, eure Möglichkeiten sind heutzutage so gut wie noch nie.... setzt noch 2 Jahre drauf, dann habt ihr einen akadem. Grad, 4-6 Jahre Berufserfahrung und dürft euch dann wohl zurecht an eurer Vormachtsstellung üben...

... in diesem Sinne, viel Erfolg an ALLE


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   07.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
So dann werde ich mal meinen Senf dazugeben, kann ja eh nicht mehr schlimmer werden ;)

Ich Glaube das Hauptproblem ist, dass von vornerein komplett andere Karriereziele vorhanden sind und das merkt man auch stark an den Beispielen. Man muss sich doch nur mal den Hintergrund der wva'ler anschauen:
Haben eine Ausbildung gemacht, danach Berufserfahrung gesammelt und wollen nur weitere kenntnisse sammeln um aufsteigen zu können, meist im eigenen Unternehmen. Um gleich mal einige der fragen zu beantworten:
1. ist es sinnvoll sich stetig weiterzubilden? -> JA

2. macht sich der vwa karriere und gehaltstechnisch bemerktbar? -> sehr wahrscheinlich ja

3. Ist es eine Leistung sich neben dem beruf fortzubilden die anerkennung verdient? -> unbedingt

Nur frage ich mich warum die vwa absolventen ständig so laut betonen müssen dass sie ja eigentlich besser geeignet sind als studenten? Wahrscheinlich weil sie merken, dass eben das nicht der Fall ist. Klar können sich viele vwa absolventen in ihrem job mit einem uniabsolventen messen aber diese müssen auch bedenken, dass die abteilungen in denen angestellte mit ausbildungsberufen beschäftigt werden schon von vornerein die abteilungen mit hohem praxisfokus sind, was man auch an den genannten beispielen erkennt (personal, rewe, informatik).

Gleichwertigkeit zu einem akademischen abschlüss würde aber bedeuten, dass jemand mit vwa abschluss überall unterkommen kann wo auch ein uni/fhler unterkommen kann und da zeigt sich dass die abschlüsse absolut nicht vergleichbar sind.
Allein die ganzen kommentare mit aussagen wie "das komische theoriezeug braucht man doch eh nicht" zeigen das extrem deutlich.

Es gibt große abteilungen und sogar ganze firmen in denen nicht eine person ohne akademischen abschluss rumläuft und jemand mit vwa abschluss sofort untergehen würde (weil auch nie dafür ausgelegt). Jeder der hier den vwa abschluss mit furor als gleichwertig darstellen will sollte sich mal selbst fragen:
könntet ihr im risikocontrolling einer großbank arbeiten? Im treasury eines dax konzerns? Könntet ihr eine telefonkonferenz auf englisch samt fachgespräch zur marktstrategie auf englisch leiten?

Not a fucking chance.

Ich selbst habe vwl auf diplom studiert und arbeite nun im risikomanagement und es kommt selten vor dass mal jemand ohne diplom oder master rumläuft.

Zusammenfassen kann ich das ganze wohl wie folgt:
Vwa als Fortbildung super und die karrierechancen werden definitiv erhöht, teilweise sogar in die höhe einiger bachelor absolventen aber definitiv nicht gleichwertig und menschen die am karriereanfang stehen sollten definitiv auf eine uni/fh.


[auf diesen Beitrag antworten]

   09.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ganz klare Aussage!!!!

Ich habe Respekt vor jedem der ein Studium egal ob Uni, FH oder VWA o.ä. erfolgreich absolviert. Letztendlich ist ganz klar entscheident
wie erfolgreich er es im Job dann praktisch umsetzt!!!

Aber:
Jeder Honk der sich hier abfällig über VWA Abschlüsse äußert und diese diskreditiert, hat entweder arge Komplexe und sollte den Psychologen aufsuchen oder er hat Schiss vor top ausgebildteten PRAKTIKERN die es dank ihres hervorragenden Selbtsmanagements auf die reihe bekommen haben auf sehr hohem Niveau neben der stressigen Arbeit zu studieren!!!!!

Ich glaube auch einfach nicht dass diese Titelpocher-Pappnasen etwas beurteilen können was sie selbts nicht gemeistert haben, mal abgesehen von den fundierten kaufm. Vorqualifikationen die ein Betriebswirtes VWA mitbringen muss.

Also ruht euch nicht Arrogant auf eurem Akademischen Titel aus, sondern beweißt in der PRAXIS dass ihr es drauf habt !!!!

Ich kenne genug Abendstudenten der VWA oder IHK o.ä. die das erfolgreich Tag für Tag tun!

Gruß Olaf


[auf diesen Beitrag antworten]

   12.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Habe mich hier gerade mal die Beiträge angeschaut und bin verwundert, irritiert und bestürzt über die Form der "Diskussion" - m. Einschätzung zufolge zu ideologisch bezügl. "Für" und "Wider" und vor allem teilweise sehr unsachlich. Es gibt meiner Ansicht nach kein Königsweg, da jeder andere Voraussetzungen mit sich bringt, andere Ziele/Pläne hat und sich diese auch ändern und - auch in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrössen arbeiten. Für mich daher folgende Denkanstösse:

1) Es wurden Weltunternehmen von Nicht-Akademikern aufgebaut - siehe Würth, Berner,Lidl, Apple und auch Micosoft, etc

2) Ich habe Respekt vor jedem, der sich - auch in seiner Freizeit- weiterbildet - "wer rastet, der rostet"
Das betrifft auch jeden Handwerks-/Meister, der einen Betrieb führt, Unternehmer ist und die Verantwortung für "Lohn und Brot" der Mitarbeiter trägt und deswegen oft auch schlaflose Nächte auf Grund zu treffender Entscheidungen hat. Diese Personen arbeiten wirklich selbst und ständig - sind also selbstständig und keine Gehaltsempfänger!

3) Die Bildung ist "nur" die Eintrittskarte für bestimmte Funktionen/Positionen, die Halbwertszeit des Wissens nimmt rapide ab (EDV-Branche derzeit 1/2-jährig).

4) In einem Grosskonzern gelten andere "Spielregeln" wie in einem Kleinunternehmen, d.h. dort wird i.d.R. mehr auf die Voraussetzungen geachtet als bei einem Mittelständler, um eine bestimmte Stelle zu erhalten (Planquadrat). Ich habe in meinem bisherigen Berufsleben Akademiker kennengelernt, die eine Führungskraft sein sollten bzw. wollten, jed. keinerlei Soft-Skills mitbringen - Studium ersetzt keine Lebens-/Berufserfahrung! Auch habe ich Führungskräfte aus Grosskonzernen kennengelernt, die ausserhalb ihres "Planquadrats" nichts entscheiden konnten - so z.B. nicht mal Kopierpapier bestellen, da sie für diese Kostenstelle keine Verantwortung hatten.

5) In meinem bisherigen Werdegang habe ich viele viele gute, wie auch schlechte Praktiker als auch Akademiker kennengerlent - oftmals haben gerade Berufsanfänger/-einsteiger (viele mit akademischen Hintergrund) eine völlig falsche Vorstellung und auch Einstellung hinsichtl. des Berufslebens

6) Zurück zur "Diskussion" hier: Bei manchen hat man den Eindruck, partout Recht haben zu wollen. Sollte sich hier eine "Führungskraft" darunter befinden, sollte sie sich bezüglich ihrer Eignung als solche hinterfragen.

7) Wer Wissen erwirbt und nicht anwendet, hat nichts gelernt.

8) Ich finde, man sollte Personen nicht allein an Ihren "Titeln" beurteilen - der Praxisbeweis muss hier erbracht werden. Desweitern ist es entscheiden, ob jemand willens ist, sich (ständig) weiterzubilden.

9) Die strukturellen Probleme (Nachwuchsproblematik) am Arbeitsmarkt sind bekannt. Per se sind kürzere Ausbildungen (auch Studium) seitens Wirtschaft erwünscht. Arbeite selbt international und habe dazu entsprechenden Einblick in Länder wie F, DK, CH, A und L.

Abschliessend: Mein früher Prof. antwortete häufig auf Fragen mit "kommt darauf an,....). Er hat Recht - es kommt darauf an, wo (Gross-/Kleinunternehmen, Branche) man arbeiten will, welche Pläne man hat, oder auch welche Ideen (bsp. Selbstständigkeit). Glaubt mir, wenn ihr selbstständig seid, frägt kein Banker, ob ihr den Bachelor, VWA-Betriebswirt oder sogar Uni-Abschluss habt - den interessiert nur, ob das Betriebsergebnis, Cash-Flow, ... stimmt.

So - das Ganze hat euch ein jemand geschrieben, der seine kaufmännische Ausbildung im Grosshandel, anschliessend den VWA-Betriebswirt und dann den Bachelor (akademischer Grad, FH Südwestfalen) absolviert hat und auf 23 Jahr Berufserfahrung zurückblickt.

Für mich war der Weg so in Ordnung, sowohl VWA als weitere Abschlüsse wurden IMMER entsprechend geschätzt und ich würde dies genau so wieder tun. Für andere mag dies nicht so passen.

In diesem Sinne viel ERfolg, was auch immer ihr beginnt - zieht`s durch.

Für


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   13.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Dazu kommt, dass man nicht an der VWA sein muss, um berufsbegleitend zu studieren. Ich mache das auch, aber an einer Universität. " - Welche Universität? Bist Du dir sicher, dass Du keine "Hochschule" meinst?!?

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe mein Abitur 2005 gemacht, dann eine Ausbildung zum Informatikkaufmann und parallel den Wirtschaftsinformatik Betriebswirt (VWA).Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt, habe eine Stelle als Junior Key Account in einem internationalen Konzern. Dort verdiene ich schon deutlich mehr als ein Uni Berufsanfänger zzgl. Firmenwagen und weitere Späße. Leute die damals mit mir Abitur gemacht haben sind größtenteils noch am studieren und haben noch keinen Pfennig verdient. Bisher habe ich in meinen Augen mit dem VWA Abschluss nichts verkehrt gemacht.

Den fachlichen Unterschied hier wird wohl kaum jemand von den Anwesenden beurteilen können. Maximal die Dozenten können sich darüber u.U. ein Urteil erlauben. Ich weiß nur, dass mein VWA Betriebwirt verdammt heftig war und ich in den 4 Jahren wirklich gelitten habe. Daher lasse ich mir auch ungerne sagen, dass ein VWA Abschluss ein minderwertiger Abschluss ist. Genausowenig würde ich behaupten, dass Uni Absolventen reine Theoretiker sind.


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   14.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ja, mit 25 stehst du deutlich besser da als Studierte.
Eventuell auch noch mit 30.
Allerdings ist deine Entwicklung mit spätestens 35 abgeschlossen. Sowohll vom gehalt her, als auch von der Posoiton, weil es da im Konzern vor allem auch formale Limitierungen ohne Studium gibt (Ist einfach, sage jetzt nicht, dass das gut ist). Da geht es bei den Studierten erst richtig los.
Glaub mir, mit 40 wirst du dich ärgern dein Abitur so weggeschmissen zu haben, wenn deine Kollegen mit Diplom oder Master das Doppelte verdienen. Und du in deiner Position versandest...

Lounge Gast schrieb:
>
> Ich habe mein Abitur 2005 gemacht, dann eine Ausbildung zum
> Informatikkaufmann und parallel den Wirtschaftsinformatik
> Betriebswirt (VWA).Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt, habe
> eine Stelle als Junior Key Account in einem internationalen
> Konzern. Dort verdiene ich schon deutlich mehr als ein Uni
> Berufsanfänger zzgl. Firmenwagen und weitere Späße. Leute die
> damals mit mir Abitur gemacht haben sind größtenteils noch am
> studieren und haben noch keinen Pfennig verdient. Bisher habe
> ich in meinen Augen mit dem VWA Abschluss nichts verkehrt
> gemacht.
>
> Den fachlichen Unterschied hier wird wohl kaum jemand von den
> Anwesenden beurteilen können. Maximal die Dozenten können
> sich darüber u.U. ein Urteil erlauben. Ich weiß nur, dass
> mein VWA Betriebwirt verdammt heftig war und ich in den 4
> Jahren wirklich gelitten habe. Daher lasse ich mir auch
> ungerne sagen, dass ein VWA Abschluss ein minderwertiger
> Abschluss ist. Genausowenig würde ich behaupten, dass Uni
> Absolventen reine Theoretiker sind.


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   19.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Schau dir mal die Abschlüsse bzw Ausbildung von erfolgreichen Geschäftsführern und Vorständen an. Mir fällt da jetzt kein VWA-Absolvent ein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Leute oft nur bessere Sachbearbeiter sind. Jedenfalls hier in meiner Gegend bei den mittleren Unternehmen. Prokurist ist von denen noch keiner geworden.

Schlecht ist die Ausbildung vielleicht nicht, der Anspruch aber geringer. Höherer Abschluss = höhere Verantwortung und wahrscheinlich auch Gehalt.


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   21.12.11
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Aus Sicht der Akademiker oder Studenten ist der VWA Abschluss absolut nicht vergleichbar und für Bachelor oder gar Masterabsolventen ist er gar ein Witz, weil er zwar die Themenbereiche tangiert, die auch im Studium vorkommen, aber überhaupt nicht in die Tiefe geht. Er ist ein praxisorientierter Abschluss und kein akademischer Abschluss.

Aus Sicht bspw. eines Azubis mit Realschulabschluss ist der Abschluss hingegen im weiteren Karriereverlauf sicher erstrebenswert, bietet er doch praktisch anwendbarers Know How, ohne mit allzuviel Tiefgang.

Daher ist der Ruf in der Wirtschaft auch nicht allzuschlecht. Denn die VWA Leute kommen allesamt aus der Praxis. Jedoch auch völlig klar, das von der formalen Wertigkeit ein akademischer Abschluss anders zu bewerten ist. Jedoch verfolgen Absolventen des einen oder anderen Abschlusses in der Regel auch andere Karrierewege.


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   03.01.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Guten Tag,

hier wird wirklich viel wahres und unwahres geschrieben, dies lasse ich auch mal so stehen. Ich gehöre zu den Glücklichen, die bereits vor ca. 15 Jahren an der VWA studiert haben. Auch wenn für einige der Ausdruck studiert vielleicht wieder "falsch" ist. Ich kann sagen, dass wir fast immer die Vorlesungen mit den entsprechenden Professoren hatten, die waren nämlich ganz wild darauf, etwas aus der "Praxis" zu erfahren. Mir hat der Abschluss doch einige Türen geöffnet, da jeder Personaler anerkennt, dass sich eine Person über einen langen Zeitraum (immerhin 3 Jahre mit Abschluss und Diplomarbeit) mit der Berufsfortbildung beschäftigt. Wer jedoch bei BMW, Deutsche Bank, etc. Karriere machen will, kommt sicherlich nicht um Abschlüsse mit der entsprechend anerkannten Zertifizierung rum ... aber bei vielen, vielen anderen Unternehmen "kommt" diese Fortbildung gut an.


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   18.01.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Interessante Diskussion. Dann will ich für interessierte Leser mal ein paar Erfahrungen über mein Studium an der VWA Münster teilen. Auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt, muss ich hier doch eine recht opulente Lanze für mein Studium brechen. Es mag aber auch daran liegen, dass sich in den vier Jahren über die sich diese Diskussion bereits erstreckt einfach bereits viel passiert ist. Zu beachten ist, dass ich speziell von der VWA Münster rede.

Die VWA Münster hat nämlich als eine der ersten VWAs überhaupt vor einiger Zeit angefangen mit der lokalen Fachhochschule Münster zu kooperieren. Schon alleine diese Tatsache spricht dafür, dass der akademische Anspruch mit Nichten so gering ist wie ihn viele hier verkaufen wollen: Die FH Münster kommt bei renommierten Rankings (beispielsweise che) regelmäßig unter die Top 3 der bundesweiten Fachhochschulen im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre. Die VWA Münster und die FH haben ihre Creditpoint-Systeme synchronisiert und so sind die Absolventen der VWA Münster nicht nur über ihre gesammte Studienzeit bei der FH Münster imatrikuliert sondern bekommen nach dem 7ten Semester auch einen vollwertigen Bachelor of Arts der FH Münster ausgestellt und können damit problemlos ihren Master anhängen oder promovieren. Unser Dozentenstamm rekrutiert sich großenteils aus der Uni Münster (auch unter den Top 3 der besten deutschen Universitäten in BWL) und der FH.

NATÜRLICH hat unser Studium nicht die wissenschaftliche Tiefe eines Universitätsstudiums. Während Vollzeitstudenten 5 Tage die Woche studieren und in der Bibliothek lernen, arbeiten wir in renommierten Betrieben wie BASF oder Brillux. Dass diese Unternehmen das Konzept unterstützen, extrem hohe Zugangsanforderungen stellen und selber damit werben sich damit zukünftiges Führungspersonal auszubilden spricht denke ich für sich - unterm Strich zählt immernoch das Ansehen einer Ausbildung bei den Personalern. Und die haben alle ihre Präferenzen: Die einen finden Uniabsolventen zu theoretisch, die anderen FH-Absolventen zu oberflächlich. Die einen wollen VWAler, die nächsten nehmen nur Privat-Absolventen. Das ist einfach so.

Defakto ist es so, dass die VWA-Absolventen insgesamt nach dem Studium a) fast alle direkt übernommen werden und b) in bereits zu Anfang recht hoch dotierten Positionen. Und auch hier gilt: Die Zensuren sind vielleicht ein Schlüssel, viel wichtiger sind aber die Softskills: Auftreten, Rhetorik, Kommunikationsfähigkeit, Auffassungsgabe usw. Du musst dich verkaufen können. Auf Führungsstellen sitzen keine grauen Mäuschen mit 1,0er Master. Das VWA Studium besticht durch einen hohen Praxisanteil mit akademischer Krone. Ich hätte auch an die Uni Münster gehen können, habe mich aber bewusst für das duale Studium entschieden - und bereue es keine Minute. Und diejenigen, die den Belastungsgrad absprechen, sollen mal 3 1/2 Jahre lang ohne Semesterferien durch eine 6 Tage Woche malochen und gleichzeitig 3 Abschlüsse erreichen. Niemand behauptet in diesem Studium die wissenschaftliche Tiefe eines Vollzeitstudiums zu bekommen - aber mit diesem Anspruch beginnt auch niemand dieses Studium.


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   27.01.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Lounge Gast, ich frage mich wirklich, warum Du hier so dermaßen auf der VWA rumtrittst! Ich nehme mal stark an, dass Du Dein Studium dort absolviert hast und auch ein Studium an einer Normalen Uni gemacht hast, um das alles beurteilen zu können.
Ich kann nur sagen, ich habe beides gemacht und kann mich nicht beschweren, im Übrigen steht es ja jedem frei, nach dem VWA Abschluss den Bachelor und den Master zu machen.


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   14.02.12
  einerdersweiss
Re: Betriebswirt VWA
Wie meine Vorschreiber sagen, ein hochinteressanter Diskussionsstrang, dem ich nachdem ich mich durch viele Seiten hochamüsanter Beiträge gekämpft habe nun auch noch meine krönenden Erfahrungen hinzufügen möchte:

Ich bin auch bekennender "nur"-VWA-Absolvent (mit Wirtschaftsdiplom) und damit in Augen vieler Vollzeitstudis nur knapp dem Analphabetentum entronnen. Ich habe in München studiert (akademisch!) und kann bestätigen, dass das VWA-Studium dem an FHs oder Unis nur insofern nicht zur Gänze nach vergleichbar ist, da es im Gegensatz zu diesen sehr praxisnah und kompakt strukturiert ist. D.h. man lernt das, was man hinterher auch braucht. Oder sagen wir - wahrscheinlicher braucht - als den ganzen Balast, den sich ein Durchschnittsvollzeitstudi im Laufe seines Unisdaseins reinziehen muss. Und ja ich kann das beurteilen, warum erfahrt ihr weiter unten.

Fakt 1) ausnahmslos alle Referenten unseres Jahrgangs waren Professoren oder Dozenten an einer Hochschule bzw. Uni und dozierten daher logischerweise auf Uni-Niveau. Nein, nicht notwendigerweise immer in der ganzen Bandbreite, aber abschnittsweise und zwar zum Teil sehr tiefgehend. Viele von ihnen sagten uns im Gegensatz zur Uni wo ahnungs ( und häufig motivations)-lose Vollzeittheorie-Studis lustlos in den Bänken lümmeln, waren bei uns praxiserfahrene hochmotivierte und vor allem auch gute Leute ihre Studenten. Der Aktivbeitrag der Studenten stehe in keinem Verhältnis zu "normalen" Studierenden an einer Hochschule. Am Verdienst den die VWAs einem Prof zusätzlich zukommen lassen, kanns also ganz bestimmt nicht liegen. Es war schlicht Freude über das Interesse von Leuten, die das was sie da lernen auch konsequent im eigenen Berufsleben umsetzen und mit eigenen Gegenerfahrungen aus der Praxis zum Teil auch konträr anreichern konnten. Tja, da wird Vollzeitstudi staunen - unglaublich - aber wahr! Fazit: Vorurteil "nicht-akademisch" schon widerlegt.

Fakt 2 Liebe frustrierte Vollzeitstudis, die ihr hier immer gegen VWAler stänkert. Euer Lieblingsvorurteil, ohne Uni- o. FH-Abschluss könne man auch keine hohen oder sogar höchsten Hierarchiestufen erklimmen, ist zum schmunzeln. Ihr seid so lächerlich. Keine Ahnung vom Leben aber mitreden. Lasst euch sagen von einem Nur-VWA-Ler: man kann, ich habs selbst erlebt:
mein erster Job vor VWA-STudium: Abteilungsleiter bei einer Daimler-Konzerngesellschaft (5 direkt unterstellte Mitarbeiter)
mein erster Job nach VWA-Studium: Geschäftsführer einer AG in einem 5 Milliarden EUR Umsatz-Konzern, direkter Vorgesetzter CFO und im Rang eines SVP falls euch Nasen das was sagt. 50 Mitarbeiter. Damit war die nächste Hierarchie-Ebene bereits der Vorstand.
mein zweiter Job nach VWA-Studium: ähnliche Aufgabe bei einem Schweizer Konzern, der etwa doppelt so gross ist wie der letzte Arbeitgeber.
Nach weiteren 6 Jahren die Frage, was als nächstes käme: neuer Job oder Gang in die Selbständigkeit. Diverse Headhunter sprachen mich an und glaubt es oder nicht, ich hatte 2 Jobs wo ich in mittelständischen Konzernen im Vorstand bzw. Geschäftsleitung Angebote hatte, und sehr gut dotiert, da könnt ihr Vollzeitstudinasen erstmal noch 20 Jahre warten ehe ihr - wenn denn überhaupt - in meinem Alter dorthin kommt. DAs is nämlich der andere Vorteil. Durch die Doppelbelastung Job udn STudium sind VWAler und alle die den zweiten Bildungsweg auch gehen wesentlich besser postiert als Vollzeitstudis: wir sind jung, haben die Berufserfahrung und dazu noch das Studium. Wenns hoch kommt habt ihr da hier und da mal ein Auslandsemester oder ein Praktikum gemacht. Wir dagegen haben uns im Ausland zur selben Zeit bereits praktisch im Ausland in anspruchsvollsten Managementpositionen bewährt. So schauts aus. Ich habe mich übrigens vor 2 Jahren für den Gang in die Selbständigkeit entschieden und mein eigenes Consulting-Unternehmen gegründet. Habe inzwischen 3 Mitarbeiter, und berate trotz "Nur-VWA-Abschluss" DAX- und SMI (Schweizer DAX -Pendant) Konzerne in meinem Fachgebiet. Und das als völlig Ahnungsloser VWAler hehehe. Liebe angehende VWAler oder solche die noch unschlüssig sind: Ich hatte in meiner Laufbahn viele Uniabsolventen, MBAs, sogar Leute mit Doktor-Titel, die für mich gearbeitet haben. Es sind alles ganz normale Menschen und der Titel allein oder der ABschluss allein bringt euch gar-gar nichts. Die Kunst ist, für die Position, für die ihr ausgesucht seid, das richtige Wissen mitzubringen und das dann auch noch relevant ein- und umzusetzen. Sprich, der Praktiker ist gefragt. Ich habe viele Theorie-Weltmeister getroffen, die alle nichts ausser heisser Luft hervorbrachten. Unfähig, in der Praxis zu bestehen. Die waren ganz einfach unterzubuttern.

Macht euch also nicht in die Hose oder das Hemd, wenn hier vollakademische Taxifahrer und ähnlich frustrierte/erfolglose Existenzen gegen VWA hetzen. Ihr habt eine sehr gute und in der Wirtschaft höchst anerkannte akademische Weiternbildung gewählt, die euch sogar, wems gefällt nach entsprechendem nahtlosen Zusatzstudium MBA oder Promotionsmöglichkeit zum Doktor erschliessen. Ohh das wird wieder viele von den Vollzeitstudis scharz ärgern, ohne Abitur zum Doktor eieiei... Ich für meinen Teil hab genug erfolglose Doktores gesehen und habe beschlossen, mein Unternehmen weiter promotionslos zu führen. Wenn ich Lust habe, stelle ich solche Leute ein...
Vorurteil VWA -Abschluss ermöglicht keine Karriere mit höchsten Stufen ebenso widerlegt.

Fakt 3
VWA ist eine private Bildungseinrichtung - selten so einen Müll gelesen.
VWA ist eine der ältesten öffentlichen akademischen Studieneinrichtungen des sogenannten zweiten Bildungswegs, in München z.B. seit 1922. Es ist kein Zufall, dass die Vorlesungen in den normalen Uni-Hörsälen stattfinden, es ist auch kein Zufall, dass Leitung und Vorstand der VWAs mit Professoren und Leuten aus höchsten staatlichen Ämtern und Wirtschaftsführern (Konzernvorständen) besetzt sind. VWAs kooperieren mit diversen Universitäten, da sie auch Nichtabiturienten auf universitärem Niveau Weiterbildung ermöglichen sollen. Dass der Abschluss kein Universitätsabschluss ist, ändert daran kein Jota. Er ist nicht so breit angelegt (Wissensbalast!) wie ein Uni-Studienabschluss, aber ist dafür praxisadequat, wendig, universell einsetzbar und im Gegensatz zu einem Unistudium oder MBA verdammt günstig. Zudem sponsern die meisten Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für sowas extra abstellen das ganze - auch nicht ganz uneigennützig. Wenn also der Abschluss so ein Müll wäre, würden Weltkonzerne wie Daimler, BASF usw. nicht Geld dafür ausgeben und ihre Leute extra dorthin schicken.

Soweit der für viele sicher erschreckende Blick in die harte Realität. Liebe Uni-Abgänger, euer Studium sei genausowenig geschmälert wie das von uns VWAlern, aber bitte - so leid es mir tut - beachtet einfach mal das was an sachlichen Fakten fest steht und macht nicht nur aus eigenem Frust das hart verdiente Studium von Zweitbildungs-Weglern schlecht. Das ist es nämlich nicht.

Viele Grüsse von einem, der es weissgott beurteilen kann.


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   15.02.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Den Beitrag finde ich lächerlich von den VWA ler.Sorry aber zusätzliches Wissen ist nicht Ballast.Im Gegensatz zu dir können wir von der Uni und damit schließe ich FH Schüler aus analytisch denken und neue Probleme lösen.Das was du gelernt hast ,lässt sich nur auf Reproduktionsprobleme anwenden.Sorry aber der Anspruch an einer VWA ist einfach lächerlich.Ich gehe an einer der schwersten und angesehensten Unis in Deutschland und studiere auch VWL zu großen Teilen.Ich finde dich überheblich mit deinen Argumenten.Falls dein Werdegang der Wahrheit entspricht ,ist es sicherlich nur eine Ausnahme.Ich freue mich für dich ,dass du so eine Karriere gemacht hast ,aber tue nicht so ,als ob dies der Regelfall ist mit so einer geringen Qualifikation.Und noch ein Punkt :EMpirische Wirtschaftsforschung ,Ökonometrie oder Konjukturforschung hast du nicht drauf ,weil soetwas an einer VWA nicht gelehrt wird.Es kann sein ,dass der Anspruch einer VWA mit einer FH vergleichbar ist,dass kann schon sein.Jedoch an einer angesehnen Uni wie Frankfurt,Münster,Hohenheim,Köln,Bochum;Mannheim oder der LMU kann der Stoff der an einer VWA vermittelt wird nicht mithalten.Hier gibt es gravierende Leistungsunterschiede.

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   15.02.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
hallo vergiss die vwa... is nich akkreditiert soweit ich weiß is also gar nix und du machst dich zu abhängig von deinem betrieb..

also ich würds ganz eiunfach machen.. würde mir an deiner stelle nicht das abitur nochmal antuen... ist zu allgemein gehalten. Alternativ 2 Jahre arbeiten und abends auf ein Berufskolleg für das Abendabitur.

Mein Vorschlag: Schau dich nach einem Fachbezogenen " Fachwirt " um! Dieser dauert meist 2 Jahre und ist oft ein in der Branche anerkannter Abschluss. Darüber hinaus erlangst du damit die Berechtigung an einer Hochschule zu studieren.. also zwei Fliegen mit einer Klappe.

viel erfolg


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   17.02.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich finde es fatal, wenn hier von ahnungslosen Menschen solche Unwahrheiten kommuniziert werden. Hättest du mal drei Beiträge vorher gelesen, hättest du dir deinen Beitrag schon sparen können. Generell finde ich es höchst bedenklich, wenn Leute Empfehlungen aussprechen und damit Menschen in die falsche Richtung lenken, ohne sich vorher ausreichend informiert zu haben.

Also nochmal: Für Abiturienten gibt es seit Bologna viele VWA's, bei denen man ein duales Studium absolvieren kann, an dessen Ende man planmäßig - und ohne irgendwie nochmals zugangsbeschränktem Fortsatz - neben einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung und dem Betriebswirt VWA automatisch auch den Bachelor of Arts der kooperierenden Fachhochschule erlangt. Vollwertig und ohne Einschränkungen. Dass der Kommentator zwei Beiträge über mir selbst die Fachhochschule verpönt finde ich absolut armselig. Viele Fachhochschulen bieten ein weitaus qualifizierteres (und qualifizierenderes) Studium als so manche Universität!


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   07.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
so ein schwachsinn da sieht man mal wer ahnung hat und nicht!

Die Personaler wollen sehen, dass man Einsatz zeigt!


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo zusammen,
so mancher Beitrag, der hier von Uni- bzw. FH-Absolventen veröffentlicht wird, beschämt mich. Ich habe selbst ein naturwissenschaftliches Uni-Diplom, rund 20 Jahre Berufserfahrung (Management inklusive) und würde es nicht wagen, die Ausbildung bzw. Weiterbildung anderer Menschen schlecht zu reden.
Ganz im Gegenteil. Ich möchte Menschen, die einen solchen Schrott schreiben, nicht gerne in meinem Team haben. Jemand, der in der heutigen Zeit verstanden hat, dass nur lebenslanges Lernen und Weiterentwicklung zählt und sich konsequenter Weise nicht zu fein ist, an seinen Wochenenden eine anspruchsvolle Weiterbildung zu machen, ist mir viel lieber. Jemand, der dies über mehr als 3 Jahre hinweg durchhält und zum Abschluss bringt, verdient nicht die Geringschätzung, die hier aus so mancher geschrieben Zeile trieft.
Anerkennung und Wertschätzung passen zu solch einem Kandidaten viel besser. Die sind sind belastbar, flexibel, bringen praktische Erfahrung mit, stellen sich neuen Herausforderungen, haben gelernt, sich zu organisieren, mal auf eine Party zu verzichten und - ganz wichtig - können das alles belegen. Klingt gut, wenn man einen VWA Lebenslauf mal so interpretiert, oder? Bevor ich es vergesse: sich ein- und unterordnen können gehört ebenfalls dazu, hohe Gehaltsforderungen und der Dünkel, zu Besserem geboren zu sein, hingegen nicht.
Und für all diejenigen, die glauben, ein universitärer Abschluss qualifiziere zu Höherem:
die Zahl der Position an der Spitze ist endlich und sehr viel kleiner, als die Zahl der vermeintlich für solche Positionen einzusetzenden Absolventen. Es ist nicht der Abschluss, der einen Menschen für bestimmte Aufgaben qualifiziert, denn vergleichbare Absolventen gibt es genug. Die Frage ist immer, welche Fähigkeiten außerhalb des reinen Wissens man für seine Aufgabe mitbringt und ob man die auch in seiner Vita belegen kann. Und vielleicht ist derjenige, der dies zu beurteilen hat, ein gelernter Kaufmann mit einem Abschluss der VWA?


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   12.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geilste Diskussion ever. :D

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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Betriebswirt VWA - Senior Manager Big 4 - 150 T? plus Bonus p.a.

Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder


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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
VWA 4ever :D

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   13.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Und? Wieviele VWA'ler sind bei den Big4 auf diesem Level? 2-3% , rate mal was die restlichen 98% für abschlüsse haben...lächerlich!

Natürlich kann man es mit VWA zu etwas bringen! Aber das sind meist auch die Leute, welche so oder so Studieren hätten können und eben SEHR GUT sind. Ein durchschnittlicher VWA-Absolvent kommt nicht über den Sachbearbeiter hinaus, ein durchschnittlicher Uni-Absolvent hat da weitaus größere Chancen.

Es geht dabei nicht um Einzelschicksale, sondern um die Mehrheit und da steht nunmal eine VWA weit hinten an! Eben weil es keine einheitlihen Regelungen gibt, bei VWA-Absolventen weiß ich nie ob ich die Katze im Sack kaufe, da es von Bundesland zu Bundesland riesen Unterschiede gibt. Wenn ich dann geschichten Höre wie, es werden nur die Besten 10 von 25 Klausuren gewertet, dann rollen sich meine Fußnägel hoch...


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
> Ein durchschnittlicher
> VWA-Absolvent kommt nicht über den Sachbearbeiter hinaus, ein
> durchschnittlicher Uni-Absolvent hat da weitaus größere
> Chancen.

Newsflash: Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent kommt auch nicht über einen Sachbearbeiterposten hinaus. Die Zeiten, in denen man nur aufgrund seines Abschlusses Karriere gemacht hat, sind schon lange vorbei.


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   14.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Noch ein Newsflash:
Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent verdient nach 15 Jahren Berufserfahrung und trotz Sachbearbeiterjobs (und verdientermaßen) ca. 50% mehr als ein durchschnittlicher VWA-Absolvent.

Lounge Gast schrieb:
>
> > Ein durchschnittlicher
> > VWA-Absolvent kommt nicht über den Sachbearbeiter
> hinaus, ein
> > durchschnittlicher Uni-Absolvent hat da weitaus größere
> > Chancen.
>
> Newsflash: Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent kommt auch
> nicht über einen Sachbearbeiterposten hinaus. Die Zeiten, in
> denen man nur aufgrund seines Abschlusses Karriere gemacht
> hat, sind schon lange vorbei.


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   15.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent kommt auch nicht über einen Sachbearbeiterposten hinaus. Die Zeiten, in denen man nur aufgrund seines Abschlusses Karriere gemacht hat, sind schon lange vorbei. "

Oha, ein Paradebeispeil für ein Problem mit dem Lesen UND dem geichzeitigen Verstehen. Natürlich kommen nicht alle durchschnittlichen Uni-Absolven darüberhinaus, darum geht es auch nicht. Es geht um das Verhältnis, zwischen VWA und Uni und, da haben zu meist die Uni-Absolventen größere Chancen.


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   16.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bin zufällig auf diese Seite gestossen und muss nun auch mal meinen Teil hinzufügen.
Background: Nachdem Abitur, ein Uni-Studium zum Bachelor geschmissen. Re-Start: Habe dann eine Berufsausbildung (Industriekfm.) abgeschlossen und halte einen VWA-Abschluss, einen Bachelor-Abschluss und demnächst einen Master-Abschluss.
Alles in Bayern (für die Kritiker). Alles im dualen System (Damit meine ich nicht die Mülltrennung). Bin nach wie vor im Mittelstand berufstätig.
SOmit maße ich mir an, beide Systeme beurteilen zu können.

Ich gliedere meinen Text, dann ist es für alle leichter:
[Und ich bitte um Verzeihung, dass mein Text nicht Pressetext tauglich oder bestes Marketingspeech ist...
Beide Gender sind gleichberechtigt angesprochen - ich verwende zur Vereinfachung nur die männliche Form.]

1.) VWA
Die Vorlesungen an der VWA sind identisch mit den an der Uni (kann ich durch unabhängigen Skriptvergleich & Bachelor-Vorlesungen verifizieren).
Die Prüfungen an der VWA sind leichter als an der Uni.
ABER: An der VWA bleibt weniger Zeit zur Vorbereitung und es darf nicht vergessen werden, dass es berufsbegleitend stattfindet.
Zudem muss an der Uni eine bestimmte Anzahl n an Studenten "rausgeprüft" werden.

2.) Gehalt & Studienzeit
Die Gehaltsbezüge und die Berufserfahrung durch ein duales Studium möchte ich nicht missen.
Die typische Studentenzeit hatte ich allerdings nicht - schöne Zeit, aber dafür ist man idR klamm. ;-)

Hier sei für die BWLer der Begriff Opportunitätskosten angebracht...

3.) Karriere
Ja, was ist Karriere? "Viel" Geld verdienen? Macht haben? Freie Zeiteinteilung? Glückliches Familienleben? Firmenwagen?
Muss jeder für sich beantworten.
Wer Leistung bringt wird meist auch belohnt. [NB: Ich wähl' nicht die FDP!]
Die 20% Leistungsträger lassen sich sowohl an der VWA, als auch an der Uni finden.

Wichtig ist doch nur: Vitamin B(eziehung), ein solides, gepflegtes (und nachhaltiges) Netzwerk und vor allem gesundes(!!!!) Selbstmarketing.

4.) Karriereturbo: Akad. Grad oder VWA?
Ein ganz Klares: Es kommt darauf an.
In einem Konzern wird wegen dem "Kastendenken" ganz klar der Akademiker bevorzugt - Man pusht die eigenen Wurzeln.
Ein Akademiker wird nie einen VWAler "mögen" (und vice versa). Denn damit müsste man sich eingestehen, dass der eigene "Bildungsweg" falsch war.

Im Mittelstand wird der Praktiker bevorzugt. Kaum eine Anlernphase und bereits eine praktische(!) Problemlösungskompetenz (am Besten war er vorher noch bei der Konkurrenz beschäftigt).

5.) Die Sache mit Bologna
Dank Bologna ist alles verwässert worden. Die VWA hat sich für mit ihrer Möglichkeit des MBA (im Ausland) und dem Bachelor-"Upgrade" prinzipiell ihr Grab geschaufelt.
Wäre der VWA-Abschluss - wie der BA (Berufsakademie)-Abschluss - staatlich anerkannt, hätte es nie eine Diskussion gegeben...
(Hätte, wäre, wenn - Viva le Konjunktiv!)


6.) Gedanken
Es sollte zudem mal betrachtet werden, wie viele Studenten (BWL-Absolventen) bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und Praxis-Erfahrung vorweisen können.
Erfahrung wiegt nun mal erheblich - ausser man ist ein Vollpfosten (siehe Punkt 3. & 4.).
Jeder schreit z.B.: "Geh zu XY - da wirste reich?":
Meine Meinung hierzu: Toll, verdienste ordentlich.
Allerdings haste keine Zeiterfassung (=> evtl. den Stundensatz von 8 ?), die Unternehmenskultur ist verda... hart und der Workload (neudeutsch f. Arbeitsbelastung) ist enorm.
Klar, Herr XY hats geschafft. - Stimmt, allerdings hört man nur von den Menschen die es geschafft haben, die auf der Strecke bleiben von denen hört man nichts.

7.) Die Studiums-Geschichte
Wer nur die Skripte und auf Klausuren lernt, wird nichts erreichen.
Wichtig sind Umwelt/Umfeld-Kenntnisse, Spezialwissen und kontinuierliche Weiterbildung.

Das gilt sowohl für VWA als auch für die Uni.

8.) Was dann wählen?
Muss eben jeder selbst wissen.
Ob Konzern, Mittelstand oder Selbstständigkeit:
Wichtig ist, dass man sich das berufsspezifische Wissen aneignet, dieses zur rechten Zeit anwendet und seinem "Sponsor"/"Geldgeber" einen Mehrwert bietet.
Geteue dem Motto:
"Ein jeder lernt nur, was er lernen kann;
Doch der den Augenblick ergreift,
Das ist der rechte Mann."
(goethe, Faust I)

Der Text soll kein Dogma sein und wird auch keiner werden.
Ich hoffe, der Eine oder Andere kommt dabei ins Grübeln und legt die Scheuklappen ab:
Es gibt nicht "DEN" Abschluss. Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird.

In diesem Sinne: Danke fürs Lesen.


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   26.03.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Jede Form der Weiterbildung ist gut!! Leute, macht etwas aus eurem Leben, egal welche Art ihr wählt.

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   12.04.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
eine gesunde lebenseinstellung und ein guter weg

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   16.04.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geilomat! Fast 6 Jahre überlebt diese Diskussion nund schon und sagt viel über die Gesellschaft in der wir inzwischen leben aus...

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   30.04.12
  Astrojam
Re: Betriebswirt VWA
Also.. Hallo erstmal :)

Ich muss wirklich sagen WoW!.. akadem. Grad, Weiterbildung, Ausbildung hin oder her das was so manche hier von sich preis geben ist wirklich erschreckend. Diese Uneinsichtigkeit und konstante beharren darauf was richtig und was falsch ist zeugt nicht gerade von guter Bildung etc.

Tatsache ist doch "lebenslanges lernen" ist Voraussetzung um die Möglichkeit in die Arbeitslosigkeit zu rutschen zu verringern und desweiteren die Chance die Karriereleiter empor zu steigen zu sichern!
Wir leben in einem Land mit vielen Möglichkeiten, wo jeder selbst entscheiden muss was für ihn in Frage kommt..die Frage Was will ich??...erstmal für sich beantworten. Wir sind alles Individuen deshalb gibt es dafür kein Patentrezept!

Jetzt zu mir..

Bin 22 und habe vor zwei Jahren meine Kaufmännische Berufsausbildung beendet. Ich wurde nach bestandener Prüfung übernommen und bin jetzt für Einkauf, Administration und Verwaltung zuständig, eigentlich "Mädchen für alles"

Verdiene nicht schlecht trotzdem war ich mir kurz nach Übernahme klar es muss weiter gehen!...Ich hab mir Informationen aller Art geholt, jedoch war ich mir noch unsicher wo genau es hingehen sollte. Dann entschied ich mich für die Weiterbildung des geprüften Wirtschaftsfachwirten IHK um mir halt alles offen zu lassen und gleichzeitig einen guten EInblick in alle Themenbereiche zu erlangen!..Erste Prüfung bestanden und im April nächsten Jahres Abschluss.

Mache mir derzeit aber schon Gedanken Wohin des Weges..und derzeit tendiere ich zur VWA, denn mit dem Wirtschaftsfachwirten der IHK werden die ersten 4 Semester anerkannt, das bedeutet ich würde den Betriebswirten in VWA Schwerpunkt Marketing innerhalb von nur zwei Semestern ablegen.

Darauf aufbauend In Kooperation mit einer akkreditierten Stelle der Hessischen BA den staatlich und International anerkannten Bachelor Abschluss erlangen.

Dann Wär ich 25 hätte somit meinen akadem. Grad und könnte den Master Marketing und Sales draufsetzten.

Mein Ziel wahrscheinlich = Selbstständiger Handelsvertreter

Nur zur Verdeutlichung:

1.Kaufmännische Berufsausbildung
2.Berufserfahrung
3.Geprüfter Wirtschaftsfachwirt (Berufserfahrung)
4.Ausbildereignungsschein AEVO
5.Betriebswirt VWA
6.Bachelor of Business Administration
7. Master Marketing and Sales.

..dann wär ich 26 -27....Viele Wege führen nach Rom ;)

Carpe Diem.....;)


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   30.04.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
ja für einen selbstständigen handelsvertreter ist eine gute akademische ausbildung auch wirklich ein MUSS
;-)


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   07.05.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

ich habe im März mit meinem VWA Studium Betriebswirt begonnen.
Ich suche Kontakt zu ehemaligen Studierenden in diesem Bereich.
Mein Ziel, ob ihr eventuell einige Tipps zu den kommenden Klausuren in den einzelenen Semestern habt.
Wir haben gerade unsere erste Klausur in ABWL geschrieben und ich muß sagen, dass wasder Dozent uns zur Vorbereitung in der Klausur gegegebn hat und die Musterklausren auf der Homepage waren leider zu 75 % daneben.
Aktuell steht jetzt unsere Klausur in den Fächern Staatsrecht und BGB an.
Ich würde mich über entsprechnende Rückmeldungen freuen.

Tschüß Petra


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   07.05.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo Petra,

so einfach ist das leider alles nicht. Es macht so ziemlich jede VWA was sie will, die Stundenzahlen sind unterschiedlich, der vermittelte Stoff, die Schwerpunkte, einfach alles. Ich merke das gerade bei meiner Betriebswirtarbeit, bin also im 6. Semester. Intensive Abstimmung mit dem betreuenden Dozenten ist hier unerlässlich, denn er kontrolliert und bewertet die Arbeit, nicht die VWA. Bei den Klausuren bleibt mir nichts anderes zu sagen als: Augen zu und durch, im Zweifel: vier gewinnt. Ist leider einfach so.


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   16.05.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo

Die VWA ist natürlich überall unterschiedlich.
Jedoch gibt es den Verbund der BCW Gruppe, der höher angesehen wird als die restlichen VWAs.
Es ist ja auch schließlich nicht jede Uni gleich und hat das gleiche Ansehen siehe Hochschulranking.

Der Lehrplan wird sowohl von Dozenten und Professoren die langjährig tätig sind im jeweiligen Bereich abgehalten.

Die Inhalte sind in der Tat gekürzt aber auf das was tatsächlich in der Wirtschaft gebraucht wird an wissen mit praxisnahem Bezug.
Der Lehrplan in den Unis ist wie in der Schule früher zu 50% veraltet und man muss es doch durchkauen weil es zuviel Geld kostet da was zu ändern.

Ich kann nur aus Erfahrung sprechen das es heute nicht mehr zählt, von welcher Lehreinrichtung man kommt sondern wie viel Berufserfahrung man vorzuweisen hat.
Da sind VWA Studenten auch wenn es an eurem Ego Kratzt liebe staatliche Universitätsstudenten im klaren Vorteil.

Gerade auch die Unternehmen haben das in den letzten Jahren anerkannt und fördern auch ganz klar die VWA.

Der Ökonom der verliehen wird zumindest im Bereich Marketing und Kommunikation wird geprüft von dem Dozenten der auch das TV Total Marketing erstellt hat und seit Beginn der Sendung involviert ist und auch noch viele viele weitere Referenzen hat.

Bei der Abschlussarbeit in diesem Fachbereich muss in Gruppenarbeit neben den Vorlesungen ein reales Unternehmen gesucht werden, das sich bereit erklärt Geld zu investieren um ein Marketing Kommunikations Konzept zu erstellen.
Und dabei handelt es sich um Namhafte Großkonzerne die das Projekt auch umsetzen.
Dazu gehören Analysen des gesamten Konzerns , Erstellung von Print oder Digital Medien sowie das Konzept.
Ich denke das dass äußerst selten in einer staatlichen Einrichtung erfolgt.

Zudem wieso wird der Bachelor in Kooperation mit anderen staatlichen Universitäten verliehen, genau weil diese genauso dahinter stehen und von dem Erfolg ihren profit gerne mitnehmen.

Die VWA ist in der glücklichen Lage zu sagen das sie auf die staatliche Anerkennung verzichtet, da sie eben keine Umstrukturierung möchte und den ganzen Mist der im schon genannten veralteten Bildungssystem ist lehren will.

Es gibt genauso Punkte die zu erreichen sind, Klausuren die zu bestehen sind und auszuformulieren sind.

Deshalb ist die VWA (BCW) eine gute Alternative um neben dem Beruf den angestrebter Erfolg zu erlangen und zumindest in meinem Bereich nicht nur innerhalb eines Unternehmens zum Erfolg führt, sondern meist sogar um besser Jobs in anderen Unternehmen zu erlangen.

Aber auch hier heißt es nach langen Arbeitstagen und 3-4 Vorlesung die Woche + Abschlussprojekt durchhalten denn nur das führt zum Erfolg.
Denn leider sind viele nach 1-2 Semestern dem Druck der Doppelbelastung nicht gewachsen und geben auf.

All denen die Trotz der Kritiken der ahnungslosen Studenten bzgl. der VWA haben und am rum jammern sind von 15-20 Std. Jobs und Studium und sich für die VWA entscheiden Viel Erfolg bei diesem Weg.


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   02.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Respekt - das sehe ich ebenso. Der Bericht könnte von mir sein. Wir haben in unserem Betrieb auch jemanden, der "nur" Realschule hat und später seinen VWA-Betriebswirt gemacht hat. Der gibt an damit wie sonst was. Terrorisiert teilweise seine Mit-arbeiter, wenn diese nicht täglich vor seinen "Füßen" knien. Wenn jemand richtig studiert mit Abi und Vollzeit, dann hat er auch gelernt, mit Mitarbeitern richtig umzugehen. Er hat es auch nicht nötig, seine Machtposition auszuleben.

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   05.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Keine Ahnung, warum eine Fortbildung wie die der VWA so über den grünen Klee gelobt wird. Sonderlich anspruchsvoll ist die Sache nicht und mit einem Studium hat es auch nichts zu tun.

Ich sitze mittlerweile seit 15 Jahren bei einem Weltmarktführer im Maschinenbau (über 30.000 Mitarbeiter weltweit) im Personal und noch nie wurde für eine Stelle, die einen Studierten verlangt, ein Nicht-Akademiker eingestellt. Zumindest bisher - mit dem Bachelor fehlen bislang langfristige Erfahrungswerte.

Natürlich ist ein VWA-Lehrgang nicht gänzlich für die Katz und besser als nichts. Ist man schon in einem Betrieb und macht das nebenberuflich kann man in anderen Unternehmen (bei uns nicht, schon alleine wegen den Anforderungen an die Fremdsprache) bestimmt intern aufsteigen und wird unter Umständen sogar einem externen Akademiker vorgezogen werden - einem internen bestimmt nicht.

Letzteres ist auch das Argument, welches ständig völlig falsch interpretiert wird: Es werden berufserfahrene VWA-Betriebswirte, die intern aufsteigen, mit frischen Akademikern verglichen, die erst in den Beruf reingehen bzw. wiedereinsteigen, falls eine Lehre absolviert wurde. Passt irgendwie nicht, oder?
Wie ein Vergleich zwischen einem Akademiker mit Berufserfahrung und einem VWAler mit Berufserfahrung ausgehen würde, muss man wohl nicht erwähnen.^^

Wenn er kann, soll mir mal jemand einen VWAler nennen, der in ein klassisches Trainee-Programm reingekommen ist bzw. einen Direktposten erhalten hat, der für frische Akademiker bestimmt war.^^


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   06.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ausser Berufserfahrung können die VWAler ja nicht viel Argumente für sich bringen.
Und das problem ist daran eben, dass auch Uni-Absolventen irgendwann Berufserfahrung haben. Und dann arbeiten die eben auf einer ganz anderen Level als ein VWAler. Eine VWA Weiterbildung verlangt nicht wirklich viel. Aber natürlich ist es für Leute mit Ausbildung eine sinnvolle Weiterbildung, das ist nicht abzustreiten. Aber das mit einem Studium gleichzusetzen - Bleibt mal auf dem Teppich...


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   06.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein solcher "Dienstposten" (Begriff aus der Beamtenwelt) dürfte vom Niveau her nur normaler Sachbearbeiter sein, d.h., grundsätzlich kann sich jeder intern darauf bewerben, sofern es nicht eine Trainee-Stelle ist.

Lounge Gast schrieb:
>
> bzw. einen Direktposten erhalten hat, der für frische Akademiker
> bestimmt war.^^


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   06.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nicht unbedingt. Manchmal holt man sich auch, jenseits der Trainee- und Einstiegsprogramme, Direkteinsteiger frisch von der Uni/FH und "entwickelt" sich diese im Schnellverfahren oder nimmt sie aufgrund von Praktika. Allerdings keine Nichtakademiker, denn auf einer gewissenen Ebene und Gehaltsklasse gibt es, vielerorts, ein paar Voraussetzungen, zu denen eben mindestens ein richtiges Hochschulstudium, sowie andere Dinge, gehört. Da ist die Tür einfach zu und ein Aufstieg ohne so gut wie unmöglich.

Selbstverständlich kann sich ein Akademiker aber auch auf Sacharbeiterstellen bewerben, für die nur eine kaufmännische Ausbildung nötig wäre. Ist das aber eine "zu einfache" Stelle, dann wird der es schwer haben, da der Verdacht naheliegt, dass er a) nur eine Übergangslösung sucht, b) überqualifiziert und c) zu teuer wäre. Das sind allerdings Stellen, die auch ein Inhaber der o.g. Fortbildung nicht anstreben würde, sonst hätte er die Fortbildung nicht gebraucht.


Grundsätzlich würde ich aber folgende Thesen aufstellen:


1. Bei gleicher Berufserfahrung verliert der VWAler immer.

2. Bei ungleicher Berufserfahrung kommt der VWAler trotzdem nicht an die Stellen, die ausschließlich für Akademiker angeboten werden. Das sind aber nun einmal fast alle Einstiegsjobs.

3. Intern gibt es in großen Firmen fast immer Beschränkungen, die den Aufstieg von Nichtakademikern begrenzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

4. Es bleiben - für Nichtakademiker - die Nischen, der Mittelstand oder der interne Aufstieg - das kann immer mal gelingen. Hier allerdings suggerieren, dass das mit einer bloßen Fortbildung immer gelingen wird und diese auch ein richtiges Studium aussticht, ist wohl mit sehr viel Selbsttäuschung verbunden.


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   07.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Geh an die Fernuni Hagen!

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   12.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also manche haben doch echt die Vorstellung, dass man gar kein Abi braucht - geht alles ganz easy auch ohne. Mach mal eben bei der VWA einen Betriebswirt und dann möchte ich aber genauso anerkannt werden, wie die, die für's Abi schon geschufftet haben und jahrelang noch studiert an einer Uni (ganztags!), mit all den finanziellen Nachteilen. Wenn es doch einfacher geht, mal ab und zu abends in Unterricht gehen, nur die Themen anreißen und auf relativ kurze Zeit seinen Betriebswirt zu haben. Ach wie schööön???

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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es gibt einen sehr guten Grund, warum es gerechtfertigt wäre, dass eine Betriebswirt (VWA) ebenfalls den Dipl. im Titel tragen dürfte. Der Grund lautet, dass der VWA Absolvent ebenso, wie der FH oder UNI Absolvent über 3 Monate eine Diplomarbeit schreibt, diese ebenfalls mündlich geprüft wird und zu 30 % in die Note einfließt.

Genauso könnte ein VWA Absolvent einem FH oder UNI Absolventen das Diplom in Abrede stellen, denn Kaffee kochen oder Stift vom Chef halten sind auch keine wirklichen Berufpraktika, wo ein VWA Absolvent schon oben mitspielt...

Mein Motto ist: Leben und Leben lassen...


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Bist du schon mal an der VWA gewesen oder schreibst du nur vom Hörensagen???

Was heißt, wenn man ab und zu mal hingeht oder Themen anreißt...???

VWA heißt 3 mal pro Woche von 17.45 - 21.00 Uhr über 3,5 Jahre zum Unterricht zu gehen...
... und THemen anreifen, im Unterschied zu einem Uniabsolventen haben alle VWAler einen Berufsabschluß und Berufserfahrung. Ich bin z. B. in der Buchhaltung und im Controlling seit über 7 Jahren tätig, mir musst du keine T-Konten oder SKRs erklären, deswegen muss das nicht so tiefgründig sein...(ich gehe dabei vom Schein für FIBU bzw. Bilanzen aus) Du kommst als 19 Jährige/r von der Schule und hast doch überhaupt keine Ahnung von kaufmännsichen Dingen (Mein Beitrag bezieht sich nur auf den Beriech Betriebswirtschaft)


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Deine Thesen am Ende fassen alles zusammen, was es zu sagen gibt.

Die VWA ist nicht auf dem Niveau eines FH/UNI-Studiums und das Niveau lässt sich auch nicht herbeireden.

Es ist eine Fortbildung auf deutlich niedrigerem Niveau für Leute aus dem Berufsleben, für die man Kenntnisse aus der Oberstufe nicht braucht. Dabei ist der Zeitaufwand keine Kenngröße sondern gibt nur Aufschluss darüber, wie lange eine gewisse Klientel braucht, um einen bestimmten Stoff zu verstehen.

Hauptschüler und Realschüler sind sogar am Tag gleichlang in der Schule und trotzdem ist das Niveau am Ende der 9. Klasse unterschiedlich.

Besonders traurig ist es, dass die anwesenden VWA selbst den Unterschied nicht kapieren: Ihr Pluspunkt ist, wenn überhaupt, die Berufserfahrung in dem Unternehmen, in dem sie sind. Betrachtet man die VWA Fortbildung ohne diese, so ist sie nichts wert. Das müsste man aber, wenn man korrekt wäre, oder vergleicht ihr auch einen Akademiker mit Berufserfahrung mit den Abendkursen? Eher nicht und ihr wißt schon warum, oder? ;)


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das problem ist doch, dass die vwaler keinen plan haben was an der uni gelehrt wird und allein schon aus gleicher bezeichnung der themen denken sie würden damit den gleichen stoff lernen. Thermodynamik in der 9. klasse und im Ingenieursstudium sind auch nicht das gleiche nur weils gleich heißt.

So zeug wie der skr muss einem studenten nicht erklaert werden weil es überhaupt nicht teil des stoffes ist was die ihk denn grad als empfehlung ausgibt.

Warum leute die die Oberstufe und das Abitur nicht gemacht haben meinen sie waeren plötzlich auf magische weise gleichauf ist mir schleierhaft


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   13.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich wäre für die Einführung des Like-Buttons ;)

Volle Zustimmung!

Lounge Gast schrieb:
>
> Das problem ist doch, dass die vwaler keinen plan haben was
> an der uni gelehrt wird und allein schon aus gleicher
> bezeichnung der themen denken sie würden damit den gleichen
> stoff lernen. Thermodynamik in der 9. klasse und im
> Ingenieursstudium sind auch nicht das gleiche nur weils
> gleich heißt.
>
> So zeug wie der skr muss einem studenten nicht erklaert
> werden weil es überhaupt nicht teil des stoffes ist was die
> ihk denn grad als empfehlung ausgibt.
>
> Warum leute die die Oberstufe und das Abitur nicht gemacht
> haben meinen sie waeren plötzlich auf magische weise
> gleichauf ist mir schleierhaft


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   14.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich war zwar nie an einer VWA tätig, aber bei der einer der Kammern (IHK, HWK oder so ähnlich^^), die ebenfalls solche Kurse anbieten. Die Grundwahrheit ist nun einmal:

Wenn man für etwas bezahlt, deren Träger von diesem Geld in der eigenen Existenz abhängig ist, wie eben die "VWA-Elite-Universitäten", braucht man wohl nicht erwarten, dass diese ihren Kunden die angebotenen "Elite-Studiengänge" madig machen, oder? ;)

Natürlich erzählen man den Kunden alles das, was man hören will und all so schwer darf es auch nicht sein, da man sonst zahlende Kundschaft verliert.

Sagen wir es so, als Nicht-Akademiker braucht man einfach Beziehungen, einen guten Namen oder einen Betrieb, in dem man schon wer ist - zumindest wenn man gleichartige Jobs bei ähnlicher Bezahlung wie ein Akademiker möchte. Ausnahmen wird es immer geben, aber wer glaubt, dass die billige Schiene und es ist die billige Schiene, auch wenn man das nicht wahrhaben will, denn man bezahlt für eine Dienstleistung, an der man, mit Normalintelligenz, eigentlich nicht wirklich scheitern kann, zwangsläufig nach oben führt, wird auf Dauer sehr ernüchtert sein.


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   14.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ob man die Zusammenhänge der Wirtschaft nun auf Uni-Niveau lernt oder auf VWA-Niveau ist völlig egal. Hauptsache man versteht die Zusammenhänge und kann diese in der Praxis einbringen. Am meisten lernt man immernoch in der Praxis. Als ich noch an der Uni war, konnte ich alles schön mit Formeln ausrechnen, jeden Scheiß. Aber die existenzeillen Hintergründe lernt man in der Praxis. .... Bin jetzt übrigens an der VWA und habe mehr gelernt als an der Uni. In unserem Jahrgang sind übrigens auch Abiturienten und Dipl.Inhaber die sich fortbilden wollen. Also nicht immer alles so schlecht reden, haltet erst mal euer tolles Uni-Studium durch und setzt euch gegen die anderen Akademiker auf dem Arbeitsmarkt durch, dann reden wir weiter! Denn lernen und etwas daraus machen sind 2 Paar Schuhe.

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   14.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Um neue Probleme lösen zu können und nicht nur alte Gegebenheiten reproduzieren ,braucht man auf jeden Fall eine universitäre Ausbildung.Nicht mal eine FH kann das ,sondern nur eine Uni.Von der VWA brauchen wir da gar nicht mal zu reden.

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   15.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wie lächerlich ist eigentlich der Beitrag vor mir?

Es macht also keinen Unterschied, ob man Mathematik auf der Hauptschule oder auf dem Gymnasium lernt, denn es heißt steht ja überall "Mathematik" im Zeugnis?

Und er war also vorher auf der Uni und hat da nichts gelernt? Oder hat nichts kapiert und ist gnadenlos gescheitert?

Und der Inhalber eines richtigen Diploms, sprich FH oder Uni setzt sich also in eine VWA-Fortbildung für Betriebswirte? Na, sicher doch..


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   15.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Doch es macht einen Unterschied, ob man auf der Hauptschule oder auf dem Gymansaium Mathematik gelernt hat. Und der Mathe-Stoff an der Uni ist wirklich anspruchsvoll. Das Problem ist nur, du brauchst die Uni-Mathematik nicht in der Praxis!!!!! Während Uni Absolventen komplizierte Formeln entwickeln für jeden Scheiß, haben dir die Praxis-Leute bereits einen kompletten Liquiditätsplan mit allem drum und dran entwickelt und zwar ohne kryptische Formeln. Und ja, ich habe nach einigen Semestern die Uni geschmissen. Ich bin also nicht exmatrikuliert worden. Und, ob du es glaubst oder nicht, auch Diplom-Inhaber und Abiturienten setzen sich abends in die VWA um etwas zu lernen. Natürlich nicht auf Uni-Niveau sondern Praxis-nah, das Wissen können sie sofort im Unternehmen umsetzen. Denn keiner braucht in der Praxis kryptische Formeln. Es geht um das Verstehen der Zusammenhänge und nicht um das Entwickeln von Formeln.

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   16.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Klar, die Unternehmen zahlen aus Spaß dicke Gehälter an Mathematiker, quantitativ ausgerichtete Wirtschaftswissenschaftler etc. Braucht man ja alles nicht...

Ich frag mich echt woher dieser Trend kommt genau das was man selber macht als das absolute nonplusultra verkaufen zu wollen oder sogar selbst davon überzeugt zu sein.

Mathematische Fähigkeiten sind für die wirklich interessanten jobs (Risikomanagement, Treasury, IB, Aktuare usw.) ein absolutes muss.

Wenn du happy damit bist bei ner kleinen klitsche den liquiditätsplan zu bauen und auf die bösen akademiker die eh kein mensch braucht zu schimpfen dann bitteschön aber lass es doch sein dir und den leuten hier vorzumachen mit dem vwa abschluss wäre auch nur irgendwas ernsthaftes zu erreichen.


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   16.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@zwei Beiträge vor mir

Wie willst du denn den kompletten Uni-Stoff bewerten, wenn du bereits nach wenigen Semestern daran gescheitert bist?

Und, wenn ich es etwas praxisnaher möchte, mit weniger Formeln, aber dafür z.B. Praxis-Pflichtsemestern, dann ist immer noch der Weg zu einer FH offen, deren akademische Abschlüsse ebenfalls weit über jede Fortbildung steht.

Du scheinst aber vollkommen aus dem akademischen System herausgefallen zu sein, oder?

Ich bezweifle außerdem doch stark, dass ein Diplom-Betriebswirt (FH) oder ein Diplom-Kaufmann (Uni) es nötig hat, sich in einen theoretischen(!) Fortbildungslehrgang im Rahmen eines VWA-Betriebswirtschaftskurses zu setzen

Was sollen die da lernen, was sie nicht, weitaus intensiver hatten? O
Warum sollte sich ein Schüler der 10. Klasse noch einmal in die 5. setzen?
Oder meinst du, dass sie sich da rein seitzen und dann eure Dozenten sind? Das würde eher Sinn machen.


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   16.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wieso vergleicht ihr hier nicht mal die Posten und Gehälter von VWA-Fortgangsabsolvieren mit denen von FH- und Uni-Absolventen, nach ca. drei - fünf Jahren nach Ausbildungsabschluss?

DAS wäre doch ein Kriterium, welche Ausbildung wirklich mehr bringt, aber da weiß ja jeder wie es wirklich aussieht.^^

Solange viel Spaß beim weiterträumen. Logo, ist die VWA viel besser als eine akademische Leistung, besonders wenn man dat von denen erzählt bekommt, die man dafür bezahlt. :-/


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   16.06.12
  markos
Re: Betriebswirt VWA
Seit wann muss man bitte an der VWA eine "Diplomarbeit" über drei Monate schreiben? Ich kenne einige, welche an der VWA waren und keiner musste da irgendeinen Beleg oder eine DA schreiben.

Das Niveau, welches ich kennengelernt habe war, von 10 werden nur die besten 4 Klausuren gewertet. Am Ende mündliche Prüfung über den gesamten Stoff...


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die Frage nach der Herkunft dieses Trends kannst Du, lieber Vorredner, wohl am besten selber beantworten - Du lebst ihn während dieser Diskussion in Reinkultur vor.

Bestes Beispiel: Du beanspruchst unverschämter Weise das Recht zu entscheiden, welche Jobs "wirklich interessant" sind. Eine Wertung, die subjektiver nicht sein könnte. Darüber hinaus ist es völlig inakzeptabel hier die Jobs anderer niederzumachen. Wenn jemanden der Job in seinem mittelständischen Unternehmen nun einmal glücklich machst, hast Du das gefälligst nicht zu beurteilen.

In der Diskussion um die VWA kann zudem nicht oft genug auf die VWA Münster verwiesen werden. Der Bachelorstudiengang ist durch die FH Münster (in einschlägigen Rankings wie dem che-Ranking regelmäßig unter den Top 3 - Fachhochschulen in Deutschland) akkreditiert und der Studiengang von Professoren der Uni Münster (auch hier lohn ein Blick in die Rankings) und der FH Münster konzipiert worden. Am Ende bekommen wir Studenten den Bachelor der FH-Münster ausgestellt und können (bald auch an der VWA Münster den Master der FH Münster) deutschlandweit den Master machen. Dozenten wie (ehemalige) Geschäftsführer von Kienbaum, Profs der Uni Münster oder der ISM loben uns durchweg über den grünen Klee und stehen öffentlich mit ihrer Reputation für dieses Konzept ein.

Mich würde mal interessieren, ob Du auch dieses Konzept derartig verteufelst und uns zertifizierte Akademiker trotz VWA-Studium für minderwertig erklärst...


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was ist eigentlich dein Problem? Warum regst du dich so auf? Der "Trend" ist übrigens ganz normal. Wenn man von etwas nicht überzeugt ist, macht man es nicht. Ist doch bei dir auch so. Es gibt allerdings einige die nur studieren um später mal evtl. das dicke Gehalt zu haben, anstatt einfach nur um sich fortzubilden und dazuzulernen um im bereits vorhandenen Job voranzukommen und neue Aufgaben zu bekommen. Und von "bösen Akademikern" hat keiner was gesagt. Es geht darum, dass Studenten an einer Uni anerkennen, dass auch andere Abschlüsse etwas wert sind und einen Menschen voranbringen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Uni-Studium und mögest du irgendwann die dicke Kohle im Finanzsektor verdienen.

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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Er hat in gewisser Weise schon Recht.

In der Praxis in der freien Wirtschaft braucht man die Mathematik, die in einem BWL-Unistudium gelehrt wird, eigentlich nicht. Die Wirtschaftswissenschaft an der Uni beschäftigt sich mit Fragen, die sich einem realen Unternehmen so nicht stellen. Die Vorannahmen, die dabei gemacht werden, sind völlig praxisfern. Die Ergebnisse zeigen nur, wie die prinzipiellen Zusammenhänge sind - in einfachen "Laborsituationen". So arbeitet die Wissenschaft, aber die freie Wirtschaft arbeitet ganz anders und hat nicht den Erkenntnisgewinn als Ziel. Viele wichtige Entscheidungen entziehen sich auch der mathematischen Modellierung. Oder glaubt ihr, dass Apple den iMac mit Hilfe von mathematischen Methoden entwickelt hat? Nein, in der Wirtschaft braucht man einfach den richtigen Riecher für Menschen, Märkte, Trends usw.

Ich will gar nicht bestreiten, dass man Mathematiker auch in der freien Wirtschaft benötigt. Nur das sind dann echte Mathematik und keine BWLer, denen man ein paar mathematische Tricks beigebracht hat!!!! Von daher kann man sich schon fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, BWL an der Uni zu studieren. Denn durch diesen ganzen Wissen/Methodenkram geht so viel Zeit verloren, dass die Absolventen am Ende weniger für den Arbeitgeber NÜTZLICHES Wissen mitbringen als z.B. ein FHler.


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Aber Fernuni Hagen ist klasse oder?

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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Mein Beitrag mag vielleicht so klingen als ob ich mein Studium als nonplusultra ansehe aber das tue ich definitiv nicht.

Ich weiß, dass jemand der an der LSE promoviert hat oder 2 Jahre Tier 1 UB mit anschließendem MBA hinter sich hat den "normalen" Uniabschluss nur belächeln kann.

Ich bastel mir definitv keine alternative Realität in der ein Doktor von der LSE eh nix kann weil er die zeit nicht damit verbracht hat Buchungssätze einzutippen oder warum ein vwaler ja irgendwie doch viel geeigneter ist weil er zwar viel weniger weiß aber das ganze zusatzwissen ja eh totaaaaal unnötig ist.

Eine quantitative/mathematische Ausrichtung macht sich übrigens immer bezahlt und ist quasi eine jobgarantie. Wenn ihr die erfahrung gemacht habt dass mathekenntnisse eh irrelevant sind dann unterliegt ihr einem selection bias:

Durch fehlende Mathekenntnisse seid ihr in einem Bereich gelandet in dem sie irrelevant sind. Genausogut könntet ihr Sagen Elektrotechnik sei irrelevant weil man die in eurem Job nicht braucht.


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Keiner redet die VWA im Sinne der Weiterbildung schlecht! Warum auch? Sich weiterbilden ist immer gut, egal wie und wo!

Aber hier laut zu possaunen, dass man nach einer 3,5 jährigen Weiterbildung ohne Abitur, auf dem gleichen Niveau ist wie ein Uni-Absolvent ist doch schon etwas albern.

Warum werden im öffentlichen Dienst stellen ab E11 nur mit FH und Uni-Absolventen besetzt? Warum muss man für Trainee-Programme bei den DAX30 oder allen anderen Großen Unternehmen mn. einen FH Abschluss haben? Wieso kann man wohl mit einem VWA-Abschluss alleine nicht promovieren?

Diese Liste lässt sich beliebeig weiterführen. VWA ist nicht schlecht und auch nicht sinnlos. Aber sie ist einfach kein Vergleich zu einer Uni, VWA'ler sind keine Konkurrenz für Uni oder FH Absolventen, daher stellt sich dieser Vergleich auch gar nicht. Keiner mit einem VWA-Abschluss wird sich auf die gleichen Stellen bewerben, da dies i.d.R. schon die Stellenausschreibung an sich ausschließt, denn da steht meist Hochschulstudium als Voraussetzung.


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   17.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Leute, es ist doch Unsinn, eine Fortbildung mit einem Studium vergleichen zu wollen.

Die Fortbildung macht man, wenn man bereits im Unternehmen ist. Das Studium fast immer, wenn man eben nicht in diesem ist.

Vergleichen müsste man aber, wer mehr verdient und die besseren Posten erhält, wenn entweder beide sich bei einem anderen Unternehmen bewerben oder beide schon in einem sind.

Ich kann mir da nicht wirklich vorstellen, dass ein VWA-Absolvent da gut aussieht, dafür gibt es zu viele Stellen, die nur Akademiker wollen. Alles andere wär auch irgendwie komisch.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das VWA Programm endet mit einem Abschluss und nicht nur mit einem Zertifikat wie eine Fortbildung. Es ist zwar kein staatlich anerkannter Abschluss. Aber es ist ein Abschluss und damit positioniert sich der Anbieter direkt als Alternative zu anderen Programmen wie der normalen Hochschulen, der FOM oder der IHK etc. Nach der Logik müsste dann ja ein berufsbegleitender Master auch nur eine Fortbildung sein.

Ich habe selbst einen Uni-Abschluss in WiWi. Kenne das Programm also aus eigener Erfahrung. Daher weiß ich, dass der Uni-BWLer kaum mehr kann, als ein paar Verfahren zur Lösung von Gleichungssystem anwenden und ein paar Statstitik-Methoden anwenden. Zu sagen, man wäre damit quantitativ ausgerichtet, ist genauso lächerlich als würde man sagen, man wäre mit dem einen BGB-Kurs im Studium juristisch ausgerichtet.

BWL ist und bleibt eine Querschnittsdisziplin. Ihr werdet niemals auch nur annähernd so gut sein wie ein Mathematiker oder ein Jurist. Von daher macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, anderen Nicht-Uni-Abchlüssen in BWL vorzuwerfen, sie wären zu wenig quantitativ ausgerichtet. Es ist alles sowieso nur Schmuckwerk.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Jede Fortbildung endet mit einem Abschluß. Egal ob das eine tolle Urkunde oder ein Zertifikat ist. Wenn das aber nicht staatlich anerkannt ist, dann ist es das halt nicht, da braucht man auch nicht rumreden.

Und nach welcher Logik ist ein staatlich anerkannter Hochschulabschluss nur eine Fortbildung, wenn er einen staatlich anerkannten akademischen Grad darstellt?

Die VWA-Forbildung stellt aber keinen dar, weswegen der Vergleich unpassend ist, oder?


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die VWA bietet aber ein mehrjähriges Programm, das inhaltlich sehr breit angelegt ist, damit es die Basis für viele unterschiedliche Berufe darstellen kann. Damit positioniert sie sich in Konkurrenz zu den Angeboten der Hochschulen. Es ist eine Alternative zu einem Hochschulstudium. Es ist kein Hochschulstudium, erfüllt aber in gewisser Weise dieselbe Zielsetzung (Vermittlung vertiefter betriebswirtschaftlicher Kenntnisse im Rahmen eines mehrjährigen, nicht-berufsspezifischen Programms).

Eine Fortbildung zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass in einem zeitlich eng umrissenen Rahmen ganz bestimmte, eng umrissene Fachkenntnisse vermittelt werden sollen. Auch Hochschulen bieten teilweise Fortbildungen an, die in einem Zertifikat münden, das man dann mit nur einem Kurs oder maximal mit mehreren Kursen zu einem ganz bestimmten Thema in max. 6-12 Monaten erreichen kann.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was du versuchst ist offensichtlich: Du willst eine Fortbildung, eine berufliche Weiterbildung, aufwerten und mehr oder weniger auf eine Stufe mit einer akademischen Ausbildung stellen. Selbst auf der VWA-Homepage findet sich das Wort.

Die selbe Zielsetzung verfolgen auch Hauptschule und Gymnasium: Den Schulabschluß, nur sollte man nicht auf die Gemeinsamkeiten, sondern die Unterschiede sehen.

Am Ende ist und bleibt es eine staatlich nicht-anerkannte Weiterbildung.


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   18.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was für ein Quatsch.

Eine VWA-Fortbildung wird doch niemals eine Konkurrenz zu einem Hochschulstudium sein. Das Niveau ist um Welten niedriger. Muss es ja auch, wenn man sich das Klientel anschaut (in der Regel keine Abiturienten). Und der "Abschluss" ist nun mal keiner, da er nicht staatlich anerkannt ist.

Lounge Gast schrieb:
>
> Die VWA bietet aber ein mehrjähriges Programm, das inhaltlich
> sehr breit angelegt ist, damit es die Basis für viele
> unterschiedliche Berufe darstellen kann. Damit positioniert
> sie sich in Konkurrenz zu den Angeboten der Hochschulen. Es
> ist eine Alternative zu einem Hochschulstudium. Es ist kein
> Hochschulstudium, erfüllt aber in gewisser Weise dieselbe
> Zielsetzung (Vermittlung vertiefter betriebswirtschaftlicher
> Kenntnisse im Rahmen eines mehrjährigen,
> nicht-berufsspezifischen Programms).
>
> Eine Fortbildung zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass in
> einem zeitlich eng umrissenen Rahmen ganz bestimmte, eng
> umrissene Fachkenntnisse vermittelt werden sollen. Auch
> Hochschulen bieten teilweise Fortbildungen an, die in einem
> Zertifikat münden, das man dann mit nur einem Kurs oder
> maximal mit mehreren Kursen zu einem ganz bestimmten Thema in
> max. 6-12 Monaten erreichen kann.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ihr benutzt jedenfalls den Begriff "Fortbildung" falsch.

Um das Beispiel Hauptschulabschluss einmal aufzunehmen: Er ist nunmal ein Schulabschluss! Ihr mögt vielleicht mit dem Niveau nicht einverstanden sein, aber deswegen macht es trotzdem keinen Sinn, ihn als "VHS-Kurs" oder sonst was zu bezeichnen.

In der Arbeitswelt zählen schulische/akademische Leistungen sowieso nur bedingt. Da ist es legitim, einen mehrjähriges BWL-Pogramm für jene anzubieten, die entweder ein normales Studium nicht schaffen würden oder den Aufwand nicht betreiben wollen. Natürlich wird man mit VWA- oder mit FH-Abschluss nicht beim Fraunhoferinstitut oder bei der Europäischen Zentralbank landen. Dazu fehlt einem dann die vertiefte akademische Ausbildung. In vielen anderen Bereichen gibt es aber gerade für BWLer große Schnittmengen zwischen mit akademischen- und nicht-akademischen Bereich und hier zählt die berufliche Leistung mehr als formale Abschlüsse. Wie man sich die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse angeeignet hat, ist hier egal.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein VWA-"Studium" ist für diejenigen, die ein richtiges Studium nicht schaffen würden. So ist es nun mal. Auch wenn es euch nicht gefällt.

Aber natürlich ist es sinnvoll für diejenigen die sich nach Ausbildung trotzdem weiterbilden wollen und anspruchsvollere Jobs anstreben. Aber eben keine auf Akademikerniveau.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Sorry, aber das ist Unsinn.

Die VWA ist für Leute, welche nicht an einer Uni / FH studieren wollen! Ich kenne genügend Leute, welche Abitur haben, eine Ausbildung gemacht haben und dann nach 5 Jahren Arbeite nebenbei an die VWa gegangen sind, min. die Hälfte hätte auch locker an einer Uni studieren können, sie wollten aber nicht.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Genau, redet es euch alle nur rein.

1. 90% der VWAler dürfen(!) überhaupt nicht studieren wegen fehlender Hochschulreife.
2. Die paar Abiturienten die an der VWA sind, hatten in der Regel so ein mieses Abi, dass es sicher nicht zum Studienabschluss gereicht hätte, wieso macht dann sonst eine Ausbildung. Und wenn doch, dann wirklich selbst schuld und nicht begreifbar... Oder es sind sowieso schon Studienabbrecher (50% der Abiturienten mit Ausbildung an der VWA)

Bevor die VWA mit einem Hochschulstudium vergleichbar ist friert die Hölle zu. Und wenn das Niveau solch einem entsprechen würde, dann würden 80% durchfallen. Das ist eben Fakt!

Lounge Gast schrieb:
>
> Sorry, aber das ist Unsinn.
>
> Die VWA ist für Leute, welche nicht an einer Uni / FH
> studieren wollen! Ich kenne genügend Leute, welche Abitur
> haben, eine Ausbildung gemacht haben und dann nach 5 Jahren
> Arbeite nebenbei an die VWa gegangen sind, min. die Hälfte
> hätte auch locker an einer Uni studieren können, sie wollten
> aber nicht.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hier ist mal eine aktuelle Studie, über die Schulabschlüsse der VWA-Gänger. Seite 5 der Präsentation dürfte euch zeigen, dass ca. 43% der VWLer Allgemeines Abitur und fast 20% das Fachabitur haben. Also mehr als 60% hätten ebenso gut auch an FH bzw. Uni studieren können und haben sich für die VWA entschieden.

http://www.vwa-trier.de/fileadmin/Web...

Liebe Grüße Karen


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Studium kostet nerven zumindest bei einer Top 15 UNi in Wiwi in Deutschland.Ich schätze mal das der VWA eher einem FH Niveau entspricht.Schöne Grüße von einem Diplom Ökonom

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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Lol

So, die Hälfte HÄTTE also auch an der Uni oder FH studieren können? Vielleicht HÄTTE ein Hilfsarbeiter auch eine Ausbildung machen können, wenn er eine gemacht HÄTTE.

Was ist eigentlich mit der anderen Hälfte? Für die HÄTTE es also nicht für die Uni/FH gelangt?

Es HAT aber für die VWA gelangt, womit alles über das Niveau gesagt wäre, oder?


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nicht ganz... Ein Hilfsarbeiter braucht keine Ausbildung. Er ist ja nur Hilfsarbeiter.
Ich finde es übrigens sehr interessant, was so ein Typ wie du, alles aus einem Kreisdiagramm herauslesen kann. Echt beeindruckend. Ich wäre nicht so anmaßend in meiner Interpretation und würde behaupten, für die VWAler hat es für eine Uni/FH nicht gereicht. Die Interpretation von Kreisdigrammen lernst du auch noch im Studium, kannst ja noch nicht alles können.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Liebe Karen,

dir ist aber schon aufgefallen, dass die Zahlen VON DER VWA TRIER KOMMEN und aus einer angeblichen Befragung der EIGENEN VWA-STUDENTEN kommen?

1. Findest du es nicht komisch, dass man dafür eine UMFRAGE braucht, wo man doch den Bildungsstand auch den Anmeldeunterlagen hätte entnehmen können? Vielleicht hat man die "n" nur ein wenig verengt, damit das richtige Ergebnis herauskommt? Statistikkurse hat man doch an der VWA, oder?

2. Es gibt übrigens auch mehr als genug Abiturienten, die in einem richtigen Studium nichts zu suchen haben....und Gott sei dank nach dem Grundstudium aussiert sind oder gar nicht erst zugelassen werden. In der BWL sind es doch tatsächlich gute 50% (gilt sowohl für FH, als auch Uni) und wenn die dann natürlich noch etwas machen wollen, ja dann ist die VWA, IHK oder HWK-Fortbildung wohl das Höchste, was noch erreichbar ist.


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   19.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@Typ vor mir

welches kreisdiagramm? kapierst du nicht worauf sich die aussage bezieht? bitte nochmal lesen. für textverständnis braucht man weder ein studium, noch eine vwa-fortbildung, sondern nur ein grundverständis der deutschen sprache. kein wunder, dass der uni-ausflug so schnell vorbei war.


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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wenn die VWA mit einem Studium vergleichbar wäre, dann hätte sie schon längst die Berechtigung beantrag, Studienabschlüsse "staatlich anerkannt" zu verleihen. Die VWA möchte das aber offensichtlich gar nicht, sondern gestaltet ihr Programm anders. Dagegen ist nichts zu sagen. Die Zielgruppe sind Leute, die kein klassisches Studium machen wollen.

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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das VWA nicht mit einem Hoschulstudium vergleichbar ist, ist mir schon klar, dass sehe ich ähnlich.

Es gibt einfach Abiturienten, die wollen nicht studieren. Es gibt einige Ausbildungsberufe, welche bevorzugt nur Abiurienten nehmen! Es ist nicht Sinn und Zweck des Abiturs, dass man danach studieren geht, dass war es nie und sollte es auch nie sein. Es sollen nicht alle guten Abiturienten studieren, warum auch? Einige bei solchen Bildungsträgern wie der VWA sind schon über 30 und seit 10 Jahren im Beruf, warum sollen die nochmal zur Uni gehen?


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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich habe das Niveau der VWA gar nicht angesprochen.
Die pauschale Aussage, dass alle an der VWA zu doof für die Uni sind ist Schwachsinn! Wie gesagt es gibt Leute mit Abitur, die nicht studieren wollen! und nach 5-10 Jahren im Beruf an die VWA gehen, so what?

Das diese dann nicht Vergleichbar mit Akademikern sind, ist doch absolut richtig, aber zu dumm zum studieren an einer Uni sind die deswegen nicht.


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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Dann hätte sie schon längst die Berechtigung beantragt, Studienabschlüsse "staatlich anerkannt" zu verleihen." Tja genau das hat sie doch schon längst getan. Die VWA Münster (und das ist nicht die einzige) vergibt nach dem Studium den Bachelor der FH Münster (ich verweise Skeptiker hier mal auf das che-Ranking)... Noch Fragen?

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   20.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hat wer geschrieben, dass alle VWAler zu doof für Uni/FH sind?

Ich lese hier immer nur, dass die Qualität an der VWA nicht einmal im Ansatz an die FH/Uni herankommt und das auch begründet.

Übrigens muss der hier oft genannte Hauptschüler (VWAler) auch nicht zu blöd für ein Abitur (akademischer Grad) sein. Fakt ist aber, dass er kein Abitur (akademischer Grad) hat, sondern nur einen Hauptschulabschluss oder Quali (staatliche-nicht-anerkanntes Fortbildungszertifikat).

Warum also die Aufregung?


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   21.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Egal ob FH Münster oder FH Reutlingen.FH bleibt FH.Im Vergleich zu einer Top Uni in Deutschland ist das noch immer ein großer Unterschied.Ich habe aber sonst nix gegen FHs.Aber ich würde auch dazu tendieren ,dass VWA vom Niveau einer FH entspricht.

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   21.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ja, noch eine Frage:

Hast du das Prinzip an der VWA Münster verstanden?

Sie vergibt keinen Bachelor, sondern nur den nicht-staatlich-anerkannten Betriebswirt.

Anschließend kann man an die FH Münster wechseln und dort den Bachelor aufsetzen. Deutlicher kann man nicht mehr machen, dass der Betriebswirt (VWA) weniger wert ist, denn er wird klar untergeordnet und als Zwischenziel bezeichnet.

Die Kooperation verschleiert einfach nur, dass man für den akademischen Abschluss dann doch noch einmal an eine richtige Hochschule muss. Es ist also ein Bauerntrick.

Noch Fragen?


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   21.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die VWA entspricht keiner FH, denn sonst würde sie einen staatlich-anerkannten Abschluss haben.

Im Gegenteil suchen die leistungsstärksten VWAs, von denen es auch nur sehr wenige gibt, den die Kooperation mit FHs, damit ihre Absolventen an der FH weiter- und zumindest den Bachelor machen können.

Selbst die leistungsstärksten VWAs gliedern sich selbst daher unter der FH ein, womit die Aussage einfach nur falsch ist.


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   21.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ja das hat wer geschrieben:

"Ein VWA-"Studium" ist für diejenigen, die ein richtiges Studium nicht schaffen würden. So ist es nun mal. Auch wenn es euch nicht gefällt."

Und diese Aussage ist Unsinn.


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   21.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
In der Mehrheit stimmt diese Aussage nun mal.
Viele (sicher >50%) der VWA-Absolventen würden ein Studium nicht schaffen.

Wieso kannst du diese Aussage als Unsinn abstempeln wenn du überhaupt keine Ahnung hast, was es überhaupt heißt zu "studieren".
Nur soviel: Ihr habt nicht mal das Abitur geschafft (in der Mehrheit der Fälle). Ein Studium an einer Uni oder guten FH ist eine andere Liga. Das Abi dagegen nicht mehr als ein Witz!

Lounge Gast schrieb:
>
> Ja das hat wer geschrieben:
>
> "Ein VWA-"Studium" ist für diejenigen, die ein
> richtiges Studium nicht schaffen würden. So ist es nun mal.
> Auch wenn es euch nicht gefällt."
>
> Und diese Aussage ist Unsinn.


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   22.06.12
  markos
Re: Betriebswirt VWA
Ähm, ich habe an einer Uni Witrtschaftsinformatik auf Diplom studiert...Ich weiß sehr wohl was es heißt zu studieren.

Ich stempel das als Unsinn ab, weil es Unsinn ist! Nur weil 50% kein Abi haben, heißt das nicht, dass sie es nicht geschafft hätten. Wie kommt bitte auf so etwas?

Meine Frau hat nach ihrem Realschulabschluss eine Ausbildung gemacht, war die jetzt zu doof für Abi? Nö, denn Sie hat es nach in einem Jahr nachgeholt an einer FH studiert und als beste des Jahrgangs abgeschlossen. Wie Du siehst heißt es nicht, dass nur weil mein kein Abi macht dieses nicht schaffen würde, wie gesagt viele wollen nach 10 Jahren Realschule kein Abi machen. und gut 30-40% der Abiturienten wollen nicht studieren.

Wie man auf die irrwitzige Behauptung kommt, dass alle die irgendetwas nicht gemacht haben es auch nicht geschafft hätten ist Blödsinn.

Ich habe keinen LKW Führerschein / Schweißerschein / Flugschein, heißt das nur weil ich ihn nicht habe, dass ich ihn einfach nicht schaffen würde?


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ob ich das Prinzip der VWA Münster verstanden habe? Ich studiere dort im vierten Semester. Übrigens nach einem sehr guten Abitur, mit wem ich auch locker an die Uni Münster, München etc. hätte gehen können.

Ich geben dir/euch völlig recht, wenn Ihr sagt, dass der VWA Abschluss des staatlich geprüften Betriebswirts dem des FH-Bachelors in diesem System unterstellt ist. Aber deine Beschreibung des Ablaufs ist faktisch völlig falsch. Wir studieren vom erstern Semester nach den Lehrplänen, die von der Uni Münster und der FH Münster konzipiert sind bei Dozenten von der Uni Münster und der FH Münster und weiteren hoch kompetenten Dozenten aus der Wirtschaft. Genauso sammeln wir CPs für den Bachelor von der ersten Prüfung an. Ab einer bestimmten CP Schwelle im 6ten Semster ist dann eben als zwischenschritt der VWA Betriesbwirt erreicht, danach geht es aber ganz normal weiter im Programm, ein Wechsel an die FH findet weder im Lehrplan noch in den Räumlichkeiten statt! Also maße Dir bitte nicht an mir zu sagen, ich hätte das Prinzip nicht verstanden.


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
In der Praxis zählt nur der Umsatz und nicht, ob man ein Studium geschafft hätte!

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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
1. Die VWA Münster hat, durch die Kooperation, mit einer FH eine Sonderstellung. Nur, ist das die Regel?

2. Die Lehrpläne sind allerdings trotzdem gekürzt und teilweise werden ganze Fächer weggelassen. Das ist aber auch verständlich. Zwar dauert die Gesamtausbildung länger als der FH-Weg, allerdings muss man berücksichtigen, dass man ein Kundenklientel hat, welches mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen kommt und man daher sich 1 - 2 Semester Zeit nehmen muss, um einen Stand zu erreichen.

3. Bleibt die Frage, ob der Bachelor über die VWA daher wirklich gleichwertig mit dem einer normalen FH/Uni ist oder ob ein Schmalspurverhältnis wie z.B. bei der Mittlere Reife über Realschule oder Hauptschule M-Zug vorliegt. Das weiß ich nicht.


Letztendlich ist das aber auch egal. Wer einen akademischen Abschluss hat, der hat ihn sich hoffentlich auch verdient; gleich auf welchem Weg. Weiß du aber warum es egal ist?

In diesem Thread geht es seit Jahren darum, ob der VWA-Betriebswirt nicht eigentlich doch viel mehr wert sei, als ein Hochschulabschluss. Dafür wurden die merkwürdigsten Argumente gebracht. Letztendlich hast du als VWA-Student eigentlich nur bestätigt, was jeder normal denkende Mensche sowieso schon wußte:

Der VWA-Betriebswirt ist jedem akademischen Abschluss unterzuordnen.


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Was soll denn dieser Verweis auf Einzelfälle.

Klar gibt es Leute, die kein Abi haben aber schlau genug wären es zu bekommen. Genauso wie es leute gibt, die ein unverdientes Abi haben.

Dennoch ist es nunmal so, dass Leute mit Haupt/Realschulabschluss im Regelfall schulisch unfähiger sind als Leute mit Abi. Und diese Eigenschaft ändert sich auch nicht spontan dadurch, dass eine Ausbildung gemacht wird.

Auch wenn das in dem allgemeinen Gleichmachungstrend widerspricht ist es nunmal so, dass es schulisch schlauere und dümmere Leute gibt.
Das bedeutet nicht, dass jeder Student intelligenter ist als jeder Auszubildende aber in Summe ist es nunmal so.

Woher soll jemand der in der Schule weniger erreicht hat und seitdem auf niedrigerem Niveau weitergemacht hat plötzlich die Intelligenz und Wissenssprünge haben.

Anderes Thema: Die Dozenten der Unis/FHs die an der VWA unterrichten verdienen sich ein schönes Geld nebenher aber das sagt NULLKOMMANIX über schwierigkeit/Umfang/Niveau der lerninhalte.

Schließlich lehre auch die gleichen Dozenten im Bachelor und Master einer Uni und das bedeutet nicht, dass bachelor und Master das gleiche sind...


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Habe diese "Scheine" eine Abbruchquote von 40%?
Nein, jeder der ihn beginnt schafft das auch.
Bei der VWA ist das ähnlich.
Diese Äpfel/Birnen Vergleiche hier, verdeutlichen hier immer wieder wieso VWAler ein Studium nichrt schaffen würden. So etwas nennt man analytisches bzw. Transfer-Denken! Was hier vorgebracht wird nennt sich Milchmädchenrechnung!
Bei einem echten Studium ist das eben nicht der Fall. Da gibt es clevere Leute die lernen sich den Arsch ab und schaffen es trotzdem nicht. Ein Bsp. ist ein Freund von mir mit Betriebswirt. Trotz Verdreifachung des Aufwands nach seine Aussage wurde er rausgeprüft.

markos schrieb:
>
> Ich habe keinen LKW Führerschein / Schweißerschein /
> Flugschein, heißt das nur weil ich ihn nicht habe, dass ich
> ihn einfach nicht schaffen würde?


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Um hier mal Licht ins Dunkel zu bringen:
Ich arbeite an einem Unilehrstuhl und habe für meinen Prof. den Mathestoff für eine VWA zusammengestellt. Zumindest in diesem Bereich ist und bleibt die VWA vom Niveau her eine reine, abendliche Fortbildung, nicht mehr und nicht weniger. Ob der Stoff von einem Uni Professor vorgetragen wird oder von sonst wem ändert leider daran auch nichts. Und mit "studieren" hat das rein gar nichts zu tun, den studieren beinhaltet für mich selbständige Vor- und Nachbereitung, Literaturrecherche, etc. An der VWA müssen in 6 Semester, lediglich 6 Prüfungen bestanden werden, von denen sich einige auf gerade mal 30 Seiten umfassende Skripte beziehen. Da ich wie bereits erwähnt, noch Einblick in weitere Module habe, würde ich den Schwierigkeitsgrad des Stoffes und der Prüfungen, maximal auf gymnasiale Oberstufe beziffern. Aber letztlich ist jede Fortbildung besser als keine Fortbildung.


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
6 Prüfungen im ganzen "Studium"?^^

Die hat man an einer FH oder Uni in einem Semester.

Wenn man denn mal Skripte hat sind die pro Fach ne Kleinigkeit dicker als 30 Seiten, von den Sachen die man nebenher noch lesen oder sich erst erarbeiten muss mal ganz zu Schweigen. An der Uni ist das sicher noch extremer als an der FH, aber das an der VWA klingt schon extrem billig und einfach.


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   22.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das mit den 6 Prüfungen ist falsch! Es gibt z.B. in Berlin Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule. Für den Betriebswirt müssen eine bestimmte Anzahl von Credits erbracht werden, sonst erhält man den Abschluss gar nicht. Es müssen pro Semester ca. 2-3 Klausuren geschrieben werden um die Credits zu erreichen. Wer im Anschluss an den Betriebswirt noch an der FH weiterstudieren möchte, muss alle Klausuren schreiben und bestehen.

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   23.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
VWA ist ein Fortbildungsprogramm für Berufstätige, die Ihre Kenntnisse vertiefen wollen oder sich neues Wissen, meist innerhalb ihres Tätigkeitsfelds, aneignen wollen. Egal ob Hauptschüler Abiturient oder Akademiker!
Niemals wird es an ein "richtiges" Studium an BA/FH/UNI rankommen - ist einfach so.
Die Leistung besteht darin, regelmäßig abends nach der Arbeit sich noch zum Lernen zu annimieren. Davor hab ich respekt.
Problem ist eben wie oben beschrieben die Abhängigkeit der Ausbilder von ihren zahlenden Kunden. An der durchschnittlichen VWA bekommt man den Stoff vorgekaut und was ich aus eigener Erfahrung sagen kann ist, das die meisten Dozenten den Stoff so stark eingenzen, so dass auch jeder der zumindest etwas in den Skripten liest die Prüfung besteht. Eben Kundenfreundlich.
Der große Unterschied zwischen Studium und VWA besteht darin, das man im Studium selbstständiges Lernen/Arbeiten lernt und Themen auch mal richtig erschöpfend behandelt.
Das Niveau ist einfach ein anderes


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   23.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Da nähern wir uns doch so langsam dem gemeinsamen Nenner ;)

Allerdings muss ich nochmal widersprechen: An der VWA Münster treffen eben keine Menschen mit unterschiedlichen Vorbildungen zusammen. Der Zugang ist durch ein Abitur beschränkt! Allein: Es gibt keinen NC, die Ausbildungsunternehmen entscheiden, ob Ihnen der NC ausreicht. Dabei kommt es dann natürlich zu Schnittspannen von 1,0 bis vielleicht 2,5 - denn in einem Bewerbungsverfahren geht es eben nicht um rein quantitative Maßstäbe, sondern auch um Sympathie, Auftreten, kommunikative Fähigkeiten und nicht zuletzte um die Ergebnisse im Assessment Center.

Warum ich mit einem Abitur, welches mir auch den Zugang zu einer der führenden M-Unis (Mannheim, München, Münster) gewährt hatte dann an die VWA gehe und mich mit einem FH-Abschluss zufrieden gebe? Nun, das hängt vor Allem damit zusammen, dass mir das Konzept sehr gefällt. Praktisches Arbeiten, ergänz mit wissenschaftlicher Theorie. Dass diese nicht die Tiefe eines Vollzeitstudiums erreicht, ist fraglos. Muss es aber auch nicht. Der Arbeitsmarkt goutiert diese Form der Ausbildung seit Jahren. Der Bachelor über die VWA wird zumindest auf dem Markt definitiv nicht als "Schmalspur-Bachelor" behandelt. Aber es ging hier ja auch immer um den VWA-Betriebswirt und nicht darum, dem Bachelor über die VWA seinen Wert abzusprechen. Wie du schon feststellst: "Wer einen akademischen Abschluss hat, der hat ihn hoffentlich auch verdient." Die FH Münster vergibt den Bachelor mit Sicherheit nicht umsonst.

Was den VWA-Betriebswirt angeht - Hier stimme ich der Allgemeinheit zu: Für mich ist das ein Abschluss, den ich eben auf dem Weg zum Bachelor mitnehme. Nicht mehr und nicht weniger. Als dritter Abschluss (Neben dem GA-Kaufmann und dem Bachelor) macht er sich ganz nett im Lebenslauf, das wars dann aber auch schon. Ohne den Bachelor wäre ich niemals an die VWA gegangen. Was nicht heißt, dass man nur mit dem VWA-BW nicht auch erfolgreich sein kann. Das hängt immer von einem selbst ab. Auch im Mittelstand kann man sehr erfolgreich werden und viel Geld verdienen. Wer keine Anstellung in einem Großkonzern in einer quantitativen Abteilung anstrebt, ist vielleicht mit dem VWA-BW gut bedient. Vieles von dem, was ich in meinem Bachelorstudium lerne, brauche ich nicht in der Praxis. Und das kann ich als dualer Student eben schon ganz gut beurteilen. Man findet sich rein in die Spezifitäten des Bereiches in dem man mal arbeiten möchte - und nutzt dann auch nur die Werkzeuge gezielt, die man dafür braucht. Die große Diskrepanz zwischen der wissenschaftlichen, akademischen Theorie und dessen Relevanz in der Praxis wird eben gerade dann ganz deutlich, wenn man nebenher bereits praktisch arbeitet. Nichtsdestotrotz hilft einem das akademische Arbeiten dabei, komplexeren Problemstellungen effizienter und strukturierter zu begegnen. Auch ein reiner VWA-BW findet für das Problem eine Lösung, die das das Management zufrieden stellt. Der Unterschied liegt dann in der Güte der Problemlösung.

Der Abschluss ist ohnehin nicht das Entscheidende - sondern was man draus macht.


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   23.06.12
  markos
Re: Betriebswirt VWA
Leseverständnis ist nicht so deins, oder? Was hat die Durchfall / Abbruchquote damit zutun, ob jemand etwas nicht schaffen würde nur weil er es nie versucht hat?

Hätte ich ein Informatikstudium nicht geschafft nur weil ich Wirtschaftsinformatik gewählt habe?

Natürlich wird die große Mehrheit der Studierenden intelligenter sein als Realschüler, keiner bestreitet das! Aber zu erzählen, dass alle die VWA machen ein normales Studium nicht geschafft hätten ist Unsinn! Es ist einfach eine Fortbildung, daraus lässt sich noch lange nicht ableiten, ob die Teilnehmer etwas anderes nicht schaffe würden.


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   27.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo

Ich bin selber Betriebswirt VWA. Vorher habe ich den Versicherungskaufmann erlernt. Nun bin ich Prokurist einer Versicherung mit einem 5 stelligen Einkommen pro Monat.

Mist hätte ich an einer Uni studiert, hätte ich bestimmt ein 6 stelliges ;) (Achtung ironie) *ggg*

Unsere Firma sieht sehr gerne Bewerber der VWA mit Berufserfahrung


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   28.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
imho ist die diskussion fürn eimer...die besten setzen sich überall durch egal wo sie sich ausbilden lassen

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   28.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die "Besten" gehen nur einfach nicht an die VWA!

Oder spielen die besten Fußballer in der Landesliga?! Da würde man ja deutlich den Intellekt derjenigen bezweifeln, wenn sie sich innheralb der härteren Konkurrenz auch durchsetzen könnten.

Lounge Gast schrieb:
>
> imho ist die diskussion fürn eimer...die besten setzen sich
> überall durch egal wo sie sich ausbilden lassen


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   28.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also wer als Prokurist mit einem 5 Stelligen Gehalt pro Monat, die Zeit hat hier zu schreiben, wo sich ein paar unter 30er gegenseitig ihre Juwelen polieren, wer doch den bessren Abschluss hat....den kann ich nicht so richtig ernst nehmen.

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   28.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es gibt eine Menge Studenten, die ihr Studium abbrechen. Dann haben die gar nichts, keinen Abschluss, außer ein paar Hochschul-Zertifikate, dass sie einige Kurse bestanden haben.

Die stufenweise Erreichung des Bachelors an der VWA ist eine gute Alternative.


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   29.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich arbeite bei einer BIG4 und mir ist noch kein Kollege mit einem VWA-Abschluss begegnet.

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   29.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nicht alle wollen aber in der Wirtschaftprüfung oder Unternehmensberatung arbeiten.

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   30.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Mein Chef war Wirtschaftsprüfungsassistent in den 80er Jahren und hatte zu der Zeit nur eine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen. Er war damals auch nicht der einzige nur mit Ausbildung, der in der WP gearbeitet hat.

Dass heute fast nur noch Leute mit Studium in der WP arbeiten, hat sich erst nach und nach entwickelt (wobei das so auch nicht stimmt, kenne auch heute noch Leute mit Ausbildung, die WP-Assi sind und z.B. ein Fernstudium machen). Das liegt meiner Meinung nach aber nicht daran, dass man unbedingt ein Studium braucht, um bei einer WP zu assistieren, sondern weil die meisten Leute ohne Studium heute nicht geldgeil genug sind und dir den Vogel zeigen würden, wenn du sie für eine Woche nach Hintertupfingen schicken würdest, um Zahlen abzuhaken.


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   30.06.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
hmmm ...Knüller :D...Diese Diskussion! ...

..Zuerst einmal kommt mal von dem Tripp runter, dass Abitur haben oder nicht haben irgendetwas darüber aus sagt wie eine Person im beruflichen Leben Erfolg haben wird oder nicht!...Ich habe selbst "nur" Fachoberschulreife und kenn einige deren Abitur so wie ich es beurteilen kann lediglich durch Fleiß und oder gekauft sein müsste!....Mit "können" ist da nicht viel ...bekommen nicht gerade viel auf die "Kette". Aber man kann so etwas einfach nicht verallgemeinern...Am Ende setzt sich Klasse einfach durch, egal ob An der Uni, Vwa, FH .. etc. gelernt.

Die Frage die man sich stellen muss ist diese, "Was will ich"?...und dann kann man weiter sehen!..

Ich bin 22 und habe nach der Schule..eine Kaufmännische Berufsausbildung absolviert, bin seitdem im Unternehmen tätig.
Zurzeit besuche ich den Lehrgang Wirtschaftsfachwirt in IHK, welchen ich im Frühjahr 2013 abschliessen werde.

Danach möchte ich mithilfe des Wirtschaftsfachwirten mich für noch höhere Aufgaben qualifizieren. Ich strebe deshalb entweder an den VWA Betriebswirten + Staatlich anerkannter Bachelor Abschluss an... Dauer 2 Jahre Kosten ca. 6000 Euro. Nach dem Bachelor kann ich dann an der FOM meinen Master machen.

Zweite ALternative: Ich gehe nach meiner bestandener Fachwirtprüfung direkt an die FOM (Hochschule)...und absolieviere dort meinen Bachelor, welcher für mich ein wenig angenehmer wäre, weil man sich meiner Meinung nach besser spezialisieren bzw. Fach vertiefen könnte. Dauer wären hier 3,5 Jahre und ca. 12000 ?...also um einiges mehr.
Jedoch scheint es ne Möglichkeit zu geben sich auch an der FOM die berufliche Weiterbildung in gewissen bereichen anrechnen lassen zu können siehe FOM Vorrausetzungen.

"Sie können auch an der FOM studieren, wenn sie eine berufliche Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt absolviert haben"

"Übrigens: Nach dem NRW Hochschulrecht können auch Prüfungsleistungen anerkannt werden, die sie im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung zum Besipiel zum Fachwirt oder Betriebswirt erbracht haben"...

Auf der Internetseite der FOM geschrieben.

Und das würde sich dann ganz gut anhören!...Wenn ich nur 2,5-3 Jahre studieren müsste für den Bachelor und ca. 2000 euro weniger tendiere ich eher dazu....???

Naja.. bissl kompliziert die ganzen Möglichkeiten! ...

Muss mir mal Gedanken machen.


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   08.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@vor mir

Ich finde es immer gut, wenn jemand mehr aus sich machen möchte, allerdings bist du bei beiden Möglichkeiten doch am Ende ein richtiger Akademiker, oder?

Der Streit hier ging aber gar nicht um die Wege, sondern darum, dass einige Wenige einen "VWA-Betriebswirt" über ein akademisches Studium gestellt haben.

Das ist natürlich völliger Blödsinn, hat aber, wie gesagt, nichts mit den Wegen zum Glück, zu tun. Dir natürlich viel Glück. An deiner Stelle würde ich direkt an die Hochschule gehen, das ist einfach intensiver und auch angesehener.

Gibt ja dann auch wieder Ausgleichmöglichkeiten wie Bafög oder Stipendien, welche die Kosten senken.


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   09.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
so wie ich die diskussion verfolgte, ging es eher darum, dass klassische akademiker den abschluss nieder redeten - was doch sehr schade ist. vwa ist eben ein zugegebener maßen etwas umständlicher weg, aber warum auch nicht.

nehmen wir nur einmal mein beispiel:

während der schulzeit fand ich freizeit wichtiger als zu lernen. schaffte dennoch ein ganz gutes fachabi. studieren war keine option. meine eltern liesen sich scheiden und meine mutter musste uns als reinigungskraft über die runden bekommen.
somit blieb nur eine ausbildung, um möglichst schnell geld zu verdienen.

kurz nach meiner ausbildung bekam ich einen job in der industrie, für welche ich ein paar jahre arbeitete. in der zwischenzeit studierte ich an der vwa. somit musste ich keine einschnitte in meinem gehalt einnehmen und hatte im wesentlichen professoren als dozenten, die an sonstigen renomierten uni`s und fh`s lehrten. weshalb also nicht? aber auch mehr als eine 60h woche.

nach dieser zeit ging ich zu einer wp gesellschaft, arbeitete mich dort hoch und wechselte zu einer renomierten UB als manager. die arbeit macht mir trotz manchen schwierigkeiten viel spass, die partner sind ganz ok, das gehalt und der wagen nicht zu verachten.

zumal ich von der südlichen provinz raus in eine sehr gute gegend der hauptstadt wechselte. somit hat meine freizeit auch eine gute lebensqualität.

so, die einen meinen jetzt bestimmt "fake". ich sage, dass ich gerne fleissiger in der schule gewesen wäre und mir ein direktes studium gerne geleistet hätte - ging aber finanziell nicht. aber hat - natürlich mit einer portion glück - auch so geklappt und darf etwas stolz auf mich sein.

personaler, die nur nach master und auslanderfahrung mit 23 jahren suchen, kann ich verstehen. aber manche wissen auch andere zu würdigen. eben diese, die sich alles irgendwie erwarbeitet haben, erfahrungen sammelten und nicht aufgeben.


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   09.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein VWA-Betriebswirt braucht nicht niedergemacht werden, denn er wird von den VWAs selbst unter dem Bachelor eingeordnet.

Vom Bachelor, der ja nicht promotionsberechtigt ist, zu den promotionsberechtigten Graden wie z.B. Diplom-Betriebswirt (FH), Diplom-Kaufmann oder dem Master (Uni/FH) ist es wieder ein großer Schritt und zwischen diesen drei "Titeln" kann man auch noch unterscheiden.

Als der Thread eröffnet wurde dürfte die Mehrzahl der Schreiberlinge einen von der ersten zwei akademischen Titeln gehabt haben und keinen Bachelor.

Ist doch logisch, dass da dann Welten zu einer Fortbildung sind. Zu Bachelorabsolventen ist der Abstand immer noch groß, aber längst nicht mehr so groß wie zu den richtigen Diplomern.

Denke, das ist alles.


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   10.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also ich stecke gerade in meinem VWA Abendstudium und möchte hier mal was loswerden! Liebe Vollzeitstudenten, nicht jeder hat so ein einfaches Leben wie ihr. Ich arbeite tägl. von 07:30 - 17:00 Uhr, fahre dann zur VWA und besuche dort bis 21:15 Uhr die Vorlesungen. Da ich den Schwerpunkt Finanzmanagement gewählt habe, habe ich teilweise 4 Mal pro Woche abends Vorlesungen. Wer von euch kann da mithalten? Da ich aus einer Personalabteilung komme, kann ich sehr gut beobachten wer, wie gerne eingestellt wird. Uni-Studenten am wenigsten, weil die einfach mehrheitlich KEINE AHNUNG vom Arbeitsleben haben! Theorie ist nun mal nicht viel im Arbeitsalltag, man muss einfach in der Lage sein, das Studierte auf die Praxis zu übertragen. Erfahrungsgemäß sind die FHler sehr viel besser darin. Die VWA wird von Arbeitgebern anerkannt, teilweise mehr wie ein Unistudium. Wer von den Unistudenten kann denn zu seinem Abschluss eine abgeschlossene Ausbildung, 8 Jahre Berufserfahrung im studierten Bereich und ein Wirtschaftsdiplom vorweisen? Wohl niemand. Also, einfach mal vom hohen Ross runter kommen und der Realität ins Auge blicken!

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   10.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die VWA ist inhaltlich leichter und weniger umfangreich als ein Universitäts oder fh studium. Das ist so, egal welchen Aufwand ihr nebenher treibt.

Dass teilweise Unipros an der vwa sind um ihr gehalt aufzubessern sagt rein garnichts über das Niveau aus. Schließlich hält oft auch der gleiche Prof an der Uni die Einführung VWL im Bachelor und zB Dynamische Monetäre Makroökonomie im Master. Nach eurer Logik müssten die Veranstaltungen dann ja den gleichen Schwierigkeitsgrad und das gleiche Niveau haben

Uniabsolventen erzielen ein höheres Gehalt und sind seltener arbeitslos als Nichtakademiker als bringt es auch nichts sich irgendeinen kram von wegen "die firmen mögen akademiker eigentlich garnicht" einzureden.

Zudem bleiben die wenigsten Uniabsolventen stehen wenn sie im Berufsleben sind um sich von nichtakademikern einholen zu lassen. Wem lernen leichter fällt der bildet sich auch leichter fort.

Ich ziehe mir neben 50-60h Beratungswoche noch die Unterlagen zum FRM rein.


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   10.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Sauber Kollege...und wie läuft der FRM, hatte auch schon darüber nachgedacht.

Kann beide Seiten hier irgendwie verstehen und dass die VWA um Anerkennung ringt. Ich denke persönlich, dass sich jeder beweisen kann und auch sollte, man kann sich aber schon gewisse Weichen stellen. In unserem Betrieb kann ich sagen (deutscher Familienkonzern) werden fast alle Auszubildenden im Dualen-System ausgebildet. Das hebt zwar allgemein die Akzeptanz und sicher sind nicht alle Wege verschlossen, aber wir wissen auch ganz genau um das Niveau und den Unterschied zu Hochschulen. Ist grundsätzlich nix Schlimmes, aber ein schneller Aufstieg oder Führungsverantwortung sollte man nicht wirklich erwarten. Ich glaube, dass ist auch nicht der Anspruch bei den meisten VWAlern.

Ohne jetzt arrogant wirken zu wollen, aber ich leite nach 3 Jahren nach dem Studium die Geschäftsentwicklung und werde nächstes Jahr Geschäftsführer in einer Gesellschaft. Sowas wäre bei uns als VWAler nicht drin. Ob der Kollege oben ein Fake ist, kann ich nicht sagen, möglich ist sicher auch dieser Werdegang. Es ist aber sicher schwerer.


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   10.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Diplom-Betriebswirt (FH) berechtigt genauso oder genauso wenig zu einer Promotion wie ein Bachelor.
In den USA ist das möglich. Auch teilweise in Deutschland. In der Regel wird man damit aber erstens keinen Doktorvater finden und zweitens wird einem de Prüfungsordnung einen Strich durch die Rechnung machen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein VWA-Betriebswirt braucht nicht niedergemacht werden, denn
> er wird von den VWAs selbst unter dem Bachelor eingeordnet.
>
> Vom Bachelor, der ja nicht promotionsberechtigt ist, zu den
> promotionsberechtigten Graden wie z.B. Diplom-Betriebswirt
> (FH), Diplom-Kaufmann oder dem Master (Uni/FH) ist es wieder
> ein großer Schritt und zwischen diesen drei
> "Titeln" kann man auch noch unterscheiden.
>
> Als der Thread eröffnet wurde dürfte die Mehrzahl der
> Schreiberlinge einen von der ersten zwei akademischen Titeln
> gehabt haben und keinen Bachelor.
>
> Ist doch logisch, dass da dann Welten zu einer Fortbildung
> sind. Zu Bachelorabsolventen ist der Abstand immer noch groß,
> aber längst nicht mehr so groß wie zu den richtigen Diplomern.
>
> Denke, das ist alles.


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   11.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein Diplombetriebswirt (FH) berechtigt grundsätzlich zu einer Promotion.

Ein Bachelor berechtigt grundsätzlich nicht zu Promotion. In Ausnahmefällen kann das Recht aber durch das Ablegen einer zusätzlichen Eignungsprüfung erteilt werden. Der Bachelor alleine genügt aber nicht.


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   11.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nachtrag:

Die Eignungsprüfung für Bachelor-Absolventen gibt es bislang nur in drei Bundesländern und wurde angeblich noch nie angewandt.

Auf der anderen Seite gibt es mehr als genug FH-Diplomer, die promoviert haben.

Ist ja auch logisch, die Bachelor-Studiengänge sind ja oft viel kürzer als die Diplomer-Sg.


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   11.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hey,

wer sitzt hier auf dem hohen Ross?
1. Du hast einen lockeren 9 to 5 job.
2. VWA bietet nicht die gleiche Dichte an Wissen und Qualität wie ein Uni-Studium, wofür man viel mehr an Zeit, Nerven und Grips investieren muss.
3. Die Berufserfahrung hast du in einem Sachbearbeiter-Job gesammelt, die dich bei einer beruflichen Neuorientierung nicht weiterbringen wird.
4. Das Thema Uni vs FH ist eine Never-ending Story...
5. Ich honoriere dennoch, neben dem Beruf eine Fortbildung (VWA ist kein akademisches Studium!!!!) zu absolvieren.

VG
ein Uni-Absolvent, der bereits im Berufsleben (Beratung) steht und bislang noch keinem VWA-Absolventen in seinem Job begegnet ist, weil diese nicht rekrutiert werden.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich stecke gerade in meinem VWA Abendstudium und möchte
> hier mal was loswerden! Liebe Vollzeitstudenten, nicht jeder
> hat so ein einfaches Leben wie ihr. Ich arbeite tägl. von
> 07:30 - 17:00 Uhr, fahre dann zur VWA und besuche dort bis
> 21:15 Uhr die Vorlesungen. Da ich den Schwerpunkt
> Finanzmanagement gewählt habe, habe ich teilweise 4 Mal pro
> Woche abends Vorlesungen. Wer von euch kann da mithalten? Da
> ich aus einer Personalabteilung komme, kann ich sehr gut
> beobachten wer, wie gerne eingestellt wird. Uni-Studenten am
> wenigsten, weil die einfach mehrheitlich KEINE AHNUNG vom
> Arbeitsleben haben! Theorie ist nun mal nicht viel im
> Arbeitsalltag, man muss einfach in der Lage sein, das
> Studierte auf die Praxis zu übertragen. Erfahrungsgemäß sind
> die FHler sehr viel besser darin. Die VWA wird von
> Arbeitgebern anerkannt, teilweise mehr wie ein Unistudium.
> Wer von den Unistudenten kann denn zu seinem Abschluss eine
> abgeschlossene Ausbildung, 8 Jahre Berufserfahrung im
> studierten Bereich und ein Wirtschaftsdiplom vorweisen? Wohl
> niemand. Also, einfach mal vom hohen Ross runter kommen und
> der Realität ins Auge blicken!


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   11.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nein tut er nicht.
Nach neuem "Recht" noch ersichtlicher. Man braucht 300ECTS dazu, ein FH-Diplom hat nur 240.
Das man damit sowieso keinen Doktorvater findet ist wieder ein anderes Thema.

Lounge Gast schrieb:
>
> Ein Diplombetriebswirt (FH) berechtigt grundsätzlich zu einer
> Promotion.
>
> Ein Bachelor berechtigt grundsätzlich nicht zu Promotion. In
> Ausnahmefällen kann das Recht aber durch das Ablegen einer
> zusätzlichen Eignungsprüfung erteilt werden. Der Bachelor
> alleine genügt aber nicht.


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   11.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das "neue" Recht braucht aber Alt-Abschlüsse nicht zu interessieren. ;)

Niemand sagt, dass das dann einfach wird.

Falls du dementsprechende Erfolgsgeschichte aber mal nachlesen möchtest, dann einfach mal das "Doktorendenforum" googeln. Dort gibt es Berichte über Ablehnungen, direkte Zulassungen, dann wieder welche bei der noch 20cp (und eben nicht 60!) nachgeholt werden mussten.

Zentrales Element scheint die Abschlussnote zu sein, die besser als 2,3 sein sollte..


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   12.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
ohne wirklich in die Diskussion eingreifen zu wollen hier eine kurze Anmerlung:

die Berufserfahrung wurde in einem Sachbearbeiterjob gemacht...sicher richtig...aber in sämtlichen anderen Foren ist zu lesen, dass die Mehrzahl der Absolventen die nicht in UB/WP oder über ein Trainee-Programm einsteigt, zunächste ebenfalls "nur" Sachbearbeiter sind...


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   12.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Sachbearbeiterjob ist nicht Sachbearbeiterjob. Der Begriff ist sehr allgemein.

Beim kleinen Handwerker um die Ecke sitzen ebenso "Sachbearbeiter", wie bei einem großen Konzern. Nur, hat der eine für seine Stelle nur eine Ausbildung, der andere doch einen Hochschulabschluss, gebraucht.

Es gibt in diversen Firmen, z.B. Bosch, ganze Abteilungen mit Sachberarbeitern, von denen alle ein Hochschulstudium haben mussten, um den Job zu erhalten. In den gleichen Firmen gibt es aber auch Abteilungen bei denen nur die Vorgesetzten Hochschulabsolventen sind.

Welcher Sachbearbeiter deutlich mehr verdient, die anspruchsvollere Tätigkeit inne und mehr Aufstiegschancen hat, dürfte klar sein.

Für "Ausbildungs-"Sachbearbeiter-Jobs kommen Hochschulabsolventen übrigens selten in Frage.
Warum?

1. Überqualifiziert
2. Teuer
3. Und das Schlimmste: Vermutung, der Job wird nur eine Übergangslösung sein und der Mann/die Frau ist beim nächsten besseren Angebot weg. Stimmt ja auch fast immer ;)


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   13.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
jetzt mal ehrlich wer vergleicht denn wirklich die vwa mit einer richtigen hochschule. das ist doch ein witz!

die vwa ist nur eine weiterbildung angeboten von einer privaten einrichtung und weiter gar nichts.

die arbeitgeber wollen, dass ihre arbeitnehmer sich weiterbilden und ein wenig mehr verantwortung übernehmen können. den arbeitgebern geht es doch nicht darum, all ihre arbeitnehmer zu akademikern weiterbilden zu lassen, sonst würden sie ihre arbeitnehmer ein richtiges fernstudium absolvieren lassen...

denkt doch bitte mal logisch nach, bevor ihr hier soviel schwachsinn schreibt!

seit froh wenn ihr die möglichkeit bekommt eine vwa-weiterbildung zu machen und ein wenig in eurer firma voran zu kommen, aber macht euch nicht größer als ihr seid!


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   14.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es gibt viele Jobs da ist man sein Leben lang "Sachbearbeiter". Es kann ja nicht nur Führungskräfte geben. Gerade im technischen Bereich braucht man gute Leute, die die Entwicklungsarbeit machen. Das nennt man dann oft "Expertenlaufbahn", und diese "Sachbearbeiter" verdienen dann auch an die 100k nach 15-20 Jahren!

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   14.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Viel Schwachsinn schreiben die, die noch nie in einer Firma gearbeitet haben und die sich wichtig fühlen, wenn sie mal sagen können, sie sind UB/WP. Das klingt auch auch "besser" als wenn man sagt, man ist Sachbearbeiter oder arbeitet im Rechnungswesen, Controllling, Personalabteilung oder Marketing...

Es gibt übrigens eine Menge Studierende, die nicht vom Arbeitgeber an die Fernuni oder an die VWA "geschickt" werden, sondern die sich selbstständig, eigenverantwortlich und selbstmotiviert für ein Studium nebenbei entschieden haben und etwas dazuzulernen. Viele Arbeitgeber wissen gar nicht, dass der Arbeitnehmer studiert.

Lounge Gast schrieb:
>
> jetzt mal ehrlich wer vergleicht denn wirklich die vwa mit
> einer richtigen hochschule. das ist doch ein witz!
>
> die vwa ist nur eine weiterbildung angeboten von einer
> privaten einrichtung und weiter gar nichts.
>
> die arbeitgeber wollen, dass ihre arbeitnehmer sich
> weiterbilden und ein wenig mehr verantwortung übernehmen
> können. den arbeitgebern geht es doch nicht darum, all ihre
> arbeitnehmer zu akademikern weiterbilden zu lassen, sonst
> würden sie ihre arbeitnehmer ein richtiges fernstudium
> absolvieren lassen...
>
> denkt doch bitte mal logisch nach, bevor ihr hier soviel
> schwachsinn schreibt!
>
> seit froh wenn ihr die möglichkeit bekommt eine
> vwa-weiterbildung zu machen und ein wenig in eurer firma
> voran zu kommen, aber macht euch nicht größer als ihr seid!


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   17.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Meine Situation:
Ich stecke im 2. Semester eines VWA-Studiums. Um einen akademischen Grad zu erreichen, werde ich danach an die THM gehen um meinen Bachelor zu machen. Danach (je nach Abschluss), hänge ich noch den Master dran. Das VWA Studium (ich weiß, dass es kein akademisches Studium ist) ist wirklich interessant und ich empfehle es. Die Dozenten (zumindest in Gießen) geben sich Mühe und man lernt viel. Zum Teil ist es wirklich anstrengend, manchmal muss man sich zwingen neben einer mind. 45 Stunden Woche (in meinem Falle) noch zu lernen.

Ich bin nicht gleich an eine FH gegangen, weil es finanziell nicht passt. Meine Fachhochschulreife war gut, habe dann aber erst mal eine Ausbildung gemacht. Jetzt habe ich mein Auto noch abzuzahlen und kann leider nicht Vollzeitstudieren. Passt nicht. Vom Stress her wäre es mir auch lieber, aber ohne Auto komme ich leider nirgens hin. Umziehen ist keine Alternative.

Bitte lasst euch leben :) Viele der VWAler wissen doch Bescheid wie es mit dem Studium aussieht.

Wegen der Stellenchancen. Eine Weiterbildung neben der Arbeit kommt immer gut an. Es zeigt Ehrgeiz und Fleiß.


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   17.07.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
So ich bin müde geworden diesen ständigen Schlagabtausch hier weiter zu verfolgen.

Es kommt mir vor wie eine nicht enden wollenden Diskussionsrunde um Religion.

Ich sag mal viele Wege führen nach Rom.
Jeder soll seine Entscheidung treffen wie er seinen Weg gehen möchte und muss dafür die Konsequenzen tragen.

Um mal von meinem Standpunkt zu sprechen.
Ich hoffte hier qualifizierte Aussagen zu lesen die mich in meiner Entscheidung zum VWA bestärken oder Tipps geben auf was zu achten sei.
Stattdessen findt man hier nur Rechthaberei und nicht zielführende Meinungsäußerungen die jedoch zu keinem Ergebnis führen.

Da ich aus durchschnittlichen Verhältnisse einer alleinerziehenden Mutter komme war für mich nach Abschluss der Mittleren Reife klar das sich mein Leben nicht bei Schulbüchern abspielt sondern ich meine Selbstständigkeit vorantreiben will und darum eine Berufsausbildung begonnen habe.

Mittlerweile sehe ich das ich mich nur noch durch meine Erfahrung von den fertigen Azubis unterscheiden.
Da meine Lebensziele nicht Karriere beinhalten sonder eher darauf abzielen genug Geld für meine Freizeit zu verdienen habe ich mich natürlich nach Aufstiegsmöglichkeiten umgesehen.

Entweder Spezialsierung auf meinen Fachbereich + anschließenden Betriebswirt (staatlich) oder gleich den all. Betriebswirt VWA.
Nach meinen Nachforschungen kann es der Betriebswirt VWA mit anderen Betriebswirten aufnehmen und genießt einen anerkannten Status.

Der Vergleich mit Studenten stand für mich noch nie im Vordergrund weil es mir gelinde gesagt vollkommen egal ist was für einen Titel oder sonst was ich habe sondern nur meine Freizeit und die Menge an Geld die ich dafür verwenden kann.

Meine persönliche Meinung zu Studenten ist eine all. schlechte.
Sie beruht nicht auf Neid sondern für mich sind das theoretiker allesamt die praxisfern kurz vor ihrem 30. Geb. auf die Menschheit losgelassen werden die Welt verändern wollen sich einbilden einer besseren Gesellschaft anzugehören und dann erstmal in die Realität zurückgeholt werden müssen.

Das trifft zum Glück nicht auf alle zu aber wer bin ich das ich mir ein all. gültiges Urteil erlaube, das ist nur meine eigene freie Meinung.

Nunja sei es wie es sei, Studium wäre nichts für mich persönlich habe keine Muße, Zeit und Geld um meine Zeit in einer Uni zu verbringen. Darum mache ich den VWA. Kostet mich 3 Jahre lang schlappe 120 EUR mtl. dafür das meine Chancen auf besseren Verdienst steigen, meiner Meinung nach.

Wer weiß was kommt Schaden kanns nicht. Zu meinen Lebenszielen passt es zumindest.

Wer Rechtsschreibfehler oder sonst was findet darf sie behalten.

Danke für die Aufmerksamkeit


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   14.08.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Amen! und Danke!

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   23.08.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich arbeite in einem Konzern, der seine Mitarbeiter fördert und fordert. Bei uns werden viele Fortbildungen angeboten, und in vielfältiger Weise auch von den MA angenommen. Darunter ist auch die VWA. Die leitenden Angestellten haben einen VWA-Abschluß oder sind Akademiker. Selbst ein Vorstandsvorsitzender hat einen VWA-Abschluß. Ich schließe mich da der Meinung unseres Regionalleiters an und sage:"Lerne zu arbeiten." Führende Persönlichkeiten zeichnen sich nicht durch ihren Abschluß aus, sondern durch das Zusammenspiel aus Wissen, sozialer Kompetenz und etwas Glück.
Also viel Glück, was auch immer ihr sein wollt....


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   26.08.12
  Lounge Gast
der eigene Weg!!!
Wie kann man darüber diskutieren, welche Art der Weiterbildung besser oder schlechter sei!?!? Ist doch vollkommender Quatsch. Die Hauptsache ist doch, dass man sich überhaupt weiterbildet, egal ob man Weg A oder B wählt. Wer wirklich kämpft, gewinnt. Und dabei spielt der Abschluß zwar auch eine Rolle aber nicht, wo man ihn gemacht hat. Es gibt an der Uni Studenten die sich durchmogeln und es trotz des Studiums zu nichts bringen werden, genauso wie an der VWA. Wer nichts drauf hat, kann einfach nichts erreichen.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass man auch ohne Studium extrem erfolgreich sein kann. Denn auf das Engagement kommt es an. Die VWA hat einfach den Vorteil, dass man seinen Beruf nicht aufgeben muss, wenn man aber auch studieren mag. Alles, was man im Leben gerne macht, wird auch zu was, da man sich daein kniet. Was interessiert es mich, ob jemand mehr oder weniger lernt, wenn ich selbst doch in der Umsetzung richtig gut bin? Der Stoff an der Uni ist deutlich mehr und umfangreicher...keine Frage. Aber was bringt mir das, wenn das, was ich studieren mag, dort nicht angeboten wird?
Also... egal wie man wählt oder was man tut. Solange man voll dahinter steht, war es die richtige Entscheidung für jeden einzelnen. Aber es geht nicht darum sich gegenseitig zu versuchen auszuboulen, sondern seinen eigenen Weg zu gehen. Nur, wer sich von seinem Weg nicht abbringen lässt, der wird erfolgreich. Nicht nur finanziell gesehen, sondern auch vom Herzen. Denn die größere Hürde ist es, einfach glücklich sein zu können. Und ich bin Stolz darauf dies sagen zu können.
Viel Erfolg allen, die nicht nur darauf rum trampeln können was andere machen, sondern sich an ihre eigene Nase fassen können und jeden so leben lassen, wie er es mag und es ihn glücklich macht.

Lounge Gast schrieb:
>
> ein Freund von mir hat sich an der VWA weitergebildet.
>
> Immer wenn er über seine VWA-Weiterbildung spricht, erzählt
> er anderen, dass er an der Uni studieren würde (die
> VWA-Seminare finden an Örtlichkeiten der Uni statt). VWA
> erwähnt er gar nicht. Außerdem sei dies genauso anspruchsvoll
> wie ein normales Uni-Studium, nur dass er zusätzlich nebenbei
> arbeitet. Die Dozenten seien die gleichen wie an der Uni
> selbst.
>
> Ich weiß nicht so recht. Kann es sein, dass den
> VWA-"Studenten" ein falsches (zu überzogenes) Bild von der
> VWA vermittelt wird?
> Nur weil er an den gleichen Örtlichkeiten studiert, kann er
> doch nicht behaupten, dass er an der Uni studiert! Zudem sind
> die Seminarinhalte weniger anspruchsvoll als die von der Uni.
> Viele Uni-Studenten arbeiten nebenbei auch. Auch wenn das
> Verhältnis Studium zu Arbeit anders ist als bei den
> VWA-"Studenten". Die Dozenten der VWA sind teilweise von der
> Uni selbst. Die wenigsten kenne ich davon bzw. kenne ich nur
> nur aus dem 1.Semester BWL bzw. aus dem Vorkurs zum
> 1.Semester BWL.
>
> Ich finde, dass viele VWA-"Studenten" ein falsches Bild von
> ihrer Weiterbildung haben. Ich möchte gerne wissen, wie sie
> darauf kommen.


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   27.08.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Genau!

Wie kann man nur darüber diskutieren welche Fortbildung besser ist oder geeigneter für die eigenen Ziele!?!!
Am besten macht man einfach zufällig irgendeine Fortbildung. Wird schon passen.

Wenn man schon zeug liest wie "ich hab hier gepostet, damit mir bestätigt wird wie toll die VWA ist aber stattdessen kommen hier negative kommentare. buuuhuhu." dann ist doch klar, dass keine sinnvolle diskussion zustande kommen kann.

Natürlich muss man über Niveau und Vorteile unterschiedlicher Ausbildungsformen diskutieren und da ist das klassische Universitätsstudium einfach um welten besser und jemand dem beides offen steht sollte nicht erzählt bekommen, dass die vwa die besseren Karriereoptionen bietet, das ist nämlich schlicht falsch.

Natürlich wird jetzt wieder irgendein Schlaumeier mit irgendeinem vwaler ankommen der gut karriere gemacht hat. Genauso gibt es einzelne Schulabbrecher die heute Millionäre sind. Ist daraus zu schließen, dass der ideale Karriereweg darin besteht die Schule abzubrechen?


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   30.08.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nun...ich habe heute diese Beiträge gefunden und sie tatsächlich alle durchgelesen, obwohl das Niveau zum Ende her sehr sank. Es wurde plötzlich die Vorbildung (Hauptschule/Realschule) herausgekramt....m.E. unterste Schublade, ärgert mich.

Grund?

Nun...ich komme später auf die VWA zu sprechen, um euch junge Menschen mal auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, hier meine Vorgeschichte in möglichst knapper Form.

Ich entstamme einer Arbeiterfamilie, meine Eltern haben damals mit den Lehrern geklüngelt, dass ich keine Gymnasialempfehlung erhalte, da sie kein Geld hatten und ich schnell arbeiten sollte. (Ich selbst wunderte, aber fügte mich).
So kam ich auf die Hauptschule....da es mir leicht fiel meldete ich mich für die Realschule an...dort holten mich meine Eltern in der ersten Stunde raus und ich kam in die Lehre. Heirat...3 Kinder und dann erfuhr ich von den Intrigen meiner Eltern. Meldete mich bei der DAA für ein staatl. gepr. Techniker an. Leider ging mir nach 5 semstern das Geld aus, ich nutze aber die Kenntnisse um meinen Meistertitel zu erwerben (ohne Lehrgang). Somit hatte ich im Jahr 2000 (mittlerweile 36 J) mein Fachabitur, seit 01.01.2011 hat man mit einem Meistertitel seine allg. Hochschulreife. Das ich nun mit 3 Kiddies und mittlerweile 2 Pflegekindern nicht aufhören kann zu arbeiten um an die Uni/FH in Vollzeit zu studieren dürfte klar sein. Also was tun. Zuerst bewarb ich mich an der FH Wilhelmshaven (Betriebswirt) und wurde angenommen. Dann las ich über den Betriebswirt (VWA), dort brauchte ich keine 60km zu den Vorlesungen sondern nur 25km zur Uni Oldenburg. Die Dozenten sind z.T. dieselben, der Rest von der Uni. Seit 2012 ist es dort möglich, nach Abschluss (VWA) ein Jahr dranzuhängen und den (BA) an der Uni zu erreichen.
Wir schreiben pro Semester 4 Klausuren, wer nach 3 Sem. keine 30 CP erreicht hat, wird zurückgesetzt. Zum Ende hin eine Hausarbeit nach Schwerpunkt (8 Wochen Zeit) und mündl. Prüfung über den ganen Stoff.

Nun sagen die Dozenten, der Stoff ist derselbe wie bei der FH/Uni...nur veknappt (es schrieb einer etwas von unnötigen Balast, so hat der Dozent sich nicht ausgedrückt und ich kann es nicht beurteilen, da ich den "Balast" ja nicht kenne).

Also 6 Prüfungen in 3 Jahren oder 10 von 25 werden gewertet, dem ist nicht so.

Ich setze den VWA nicht mit FH/Uni gleich...kann auch gar nicht dieselbe Masse an Stoff vermittelt, ja sogar nicht verlangt werden.
Vorlesungen nach Feierabend, Klausuren am Samstag. Deswegen peile ich den BA ja auch an, mal sehen ob ich alter Sa... das schaffe.

Aber so schlecht, wie manche (mit hoher schulischen Vorbildung ;) ) den VWA Betriebswirt machen ist er bei weitem nicht.

Und was die Vorbildung angeht...früher war das so, nicht nur bei mir *lach*

Gruß an alle mit-VWA´ler
...und FH/UNI Studenten ;)


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   22.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Hallo,

hätte da mal´ne Zwischenfrage zur aufgeheizten Diskussion:

Habe selbst vor zwei Jahren den Verkehrfachwirt (IHK) absolviert, und interessiere mich jetzt für ein BWL-bzw. Logistikstudium.
Bin ich durch den IHK-Abschluss berechtigt ein Studium an einer Uni oder FH zu belegen ?
Muß dazu sagen, dass ich KEIN Abitur habe.

Gruß...


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   22.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ja, du bist dazu berechtigt!
Der Fachwirt berechtigt dich dazu. FH garantiert, Uni weiß ich nicht sicher.

Lounge Gast schrieb:
>
> Hallo,
>
> hätte da mal´ne Zwischenfrage zur aufgeheizten Diskussion:
>
> Habe selbst vor zwei Jahren den Verkehrfachwirt (IHK)
> absolviert, und interessiere mich jetzt für ein BWL-bzw.
> Logistikstudium.
> Bin ich durch den IHK-Abschluss berechtigt ein Studium an
> einer Uni oder FH zu belegen ?
> Muß dazu sagen, dass ich KEIN Abitur habe.
>
> Gruß...


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   26.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Zuerst einmal möchte ich mitteilen, dass die VWA eine ganz ordentliche, vernünftige und fundamentierte Ausbildung/berufsbegleitendes Studium bietet. Ich finde es unverschämt, wenn einige Personen sich unqualifiziert über die VWA und speziell über den Betriebswirt der VWA auslassen. Natürlich benennt die VWA das "Wirtschaftsdiplom", jedoch sollte man sich kundig machen, da die VWA auf der Homepage unter FAQ deutlich darauf hinweist, dass es sich nicht um ein Diplom im Sinne der staatlichen Anerkennung handelt, der Hinweis erfolgt auch bei der Diplom Verleihung und während des Studiums im 5. Semester. Des Weiteren sind die Dozenten keine 08/15 Dozenten, sondern Hochschulprofessoren. Grundsätzlich ist zu hinterfragen, auf welchen Personenkreis die VWA zugeschnitten ist. Der prozentuale größte Anteil sind Leute mit einer mittleren Reife + Ausbildung + 2 Jahre Berufserfahrung. Folglich spricht die VWA Arbeitnehmer an, die berufsbegleitend ein Studium absolvieren wollen. Der große Unterschied ist, dass zu ca. 40 Stunden Arbeitszeit nochmals 15 Stunden Studium einschl. der Nacharbeitung hinzukommt!! Vergleichen möchte ich an dieser Stelle kein Studium, es ist vielmehr wichtiger die eigenen Interessen abzuwägen. Möchte man seinen Beruf über 8-15 Semseter (je nach Studiengang, vor allem bei Jura sind 15 Semester keine Seltenheit) vorerst aufgeben (folglich auch mit Gehaltsverzicht) oder möchte man an einer Fernuni teilnehmen (jedoch hoher disziplinärer Aufwand, da eigenständiges Lernen) oder möchte man das erlernte im Beruf sofort anwenden und weiterhin Gehalt beziehen, dann darf es die VWA sein. Über die Entscheidung wie Personaler handeln, sollte man sich nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Zum einen können VWA-Absolventen wegen des hohen Zeitaufwands, also Beruf+Studium, zum Teil eine bessere Organisation und ein besseres Ausdauerverhalten vorweisen. Des Weiteren setzt man voraus, das Absolventen der VWA eine bessere Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis herstellen können.

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   27.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Tjo und wieso dann nicht direkt an die Fern Uni und einen ordentlichen Abschluss machen? Abi ist auch nicht mehr zwingend erforderlich!

Nichts gegen Weiterbildungen an sich, die haben alle ihre Daseinsberechtigung!

Mich stört nur (besonders bei der VWA) dieses aggressive Marketing. Da geht man auf die Homepage und sieht sofort "Studium neben dem Beruf auf Universitätsniveau" !

"Studium", "Universitätsniveau", "Diplom" (wenn auch irgendwo erklärt) suggerieren doch den Eindruck, dass es sich um ein "richtiges" Studium handelt.

Ich studiere selbst in Hagen an der FernUni (Master Winfo) und kenne einige, die divere Weiterbildungen machen. Wie gesagt, das ist alles kein Kinderspiel, allerdings auch nicht wirklich vergleichbar! Der Ansatz ist einfach ein ganz anderer und genau das wird nicht vermittelt!


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   27.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Dieses "auf Universitätsniveau" ist gleichbedeutend mit der Aussage: "Bei uns darf jeder studieren, durchfallen lassen wir auch keinen, solange die Brieftasche geöffnet bleibt. Aber der Abschluss ist nichts wert!"

Und wenn ich jemanden sehe, der bei seinem VWA-Diplom, dass VWA "vergisst", der kriegt von mir ne Klage auf den Hals. Rein aus Prinzip. Das ist ja ne Frechheit.

Lounge Gast schrieb:
>
> Tjo und wieso dann nicht direkt an die Fern Uni und einen
> ordentlichen Abschluss machen? Abi ist auch nicht mehr
> zwingend erforderlich!
>
> Nichts gegen Weiterbildungen an sich, die haben alle ihre
> Daseinsberechtigung!
>
> Mich stört nur (besonders bei der VWA) dieses aggressive
> Marketing. Da geht man auf die Homepage und sieht sofort
> "Studium neben dem Beruf auf Universitätsniveau" !
>
> "Studium", "Universitätsniveau",
> "Diplom" (wenn auch irgendwo erklärt) suggerieren
> doch den Eindruck, dass es sich um ein "richtiges"
> Studium handelt.
>
> Ich studiere selbst in Hagen an der FernUni (Master Winfo)
> und kenne einige, die divere Weiterbildungen machen. Wie
> gesagt, das ist alles kein Kinderspiel, allerdings auch nicht
> wirklich vergleichbar! Der Ansatz ist einfach ein ganz
> anderer und genau das wird nicht vermittelt!


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   28.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
unglaublich was für hier für "absolventen" aktiv sind. hier sieht man wirklich die soft-skills der generation Y.

zur info:
betriebswirt vwa, mba, senior manager grosser UB.

das schönste sind immer die bzw eure augen der analysten / consultants. die gleichen großen augen bekomme ich, wenn diese uns in der probezeit wieder verlassen, oder dies spätestens nach zwei jahren tun, weil sie die performance nicht bringen und es ncht mal zum senior consultant schaffen.

viel spaß und immer schön fleissig in der uni sein. wer weiss, kann ja auch mal nichts bringen ;)


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   28.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich will jetzt kein allgmeines "Bashing" (was ein Wort...) betreiben. Kenne Leute, die an privaten FH´s per Fernstudium studieren und da ist es durchaus möglich, durchzufallen. Hab mir mal ein paar Hefte und Klausuren angesehen und fand einige Module (theo. Informatik) recht knackig (kann natürlich auch mir an mir liegen!) ;-)

Wie gesagt, mich stören einfach extrem diese Lügen! Man "studiert" 6 Semester an der VWA auf "Uni Niveau" um dann nochmal 3 Semester an einer FH(!) studieren zu müssen, um einen Bachelor zu bekommen. Ja ne ist klar...

Das fängt bei den Grundlagen an (Mathe!) und hört bei der "Diplomarbeit" auf (Umfang rund 25 Seiten).

Es ist eine durchaus anspruchvolle Weiterbildung neben dem Beruf! Und das sollte auch so vermittelt werden!

Lounge Gast schrieb:
>
> Dieses "auf Universitätsniveau" ist gleichbedeutend
> mit der Aussage: "Bei uns darf jeder studieren,
> durchfallen lassen wir auch keinen, solange die Brieftasche
> geöffnet bleibt. Aber der Abschluss ist nichts wert!"
>
> Und wenn ich jemanden sehe, der bei seinem VWA-Diplom, dass
> VWA "vergisst", der kriegt von mir ne Klage auf den
> Hals. Rein aus Prinzip. Das ist ja ne Frechheit.


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   28.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Haha :-D

Wie willst du denn einen MBA machen mit einer VWA-Ausbildung. Ohne Studium. Also ist der MBA auch von so ner zwielichtigen Institution, und sicher auch nicht anerkannt.

Veräpplen kannst du deine Kollegen in deiner tollen "UB"

Lounge Gast schrieb:
>
> unglaublich was für hier für "absolventen" aktiv
> sind. hier sieht man wirklich die soft-skills der generation Y.
>
> zur info:
> betriebswirt vwa, mba, senior manager grosser UB.
>
> das schönste sind immer die bzw eure augen der analysten /
> consultants. die gleichen großen augen bekomme ich, wenn
> diese uns in der probezeit wieder verlassen, oder dies
> spätestens nach zwei jahren tun, weil sie die performance
> nicht bringen und es ncht mal zum senior consultant schaffen.
>
> viel spaß und immer schön fleissig in der uni sein. wer
> weiss, kann ja auch mal nichts bringen ;)


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   29.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Mein Onkel ist Techniker, kein Ingenieur, und hat auch den MBA.

Lounge Gast schrieb:
>
> Haha :-D
>
> Wie willst du denn einen MBA machen mit einer VWA-Ausbildung.
> Ohne Studium. Also ist der MBA auch von so ner zwielichtigen
> Institution, und sicher auch nicht anerkannt.
>
> Veräpplen kannst du deine Kollegen in deiner tollen
> "UB"
>
> Lounge Gast schrieb:
> >
> > unglaublich was für hier für "absolventen" aktiv
> > sind. hier sieht man wirklich die soft-skills der
> generation Y.
> >
> > zur info:
> > betriebswirt vwa, mba, senior manager grosser UB.
> >
> > das schönste sind immer die bzw eure augen der analysten /
> > consultants. die gleichen großen augen bekomme ich, wenn
> > diese uns in der probezeit wieder verlassen, oder dies
> > spätestens nach zwei jahren tun, weil sie die performance
> > nicht bringen und es ncht mal zum senior consultant
> schaffen.
> >
> > viel spaß und immer schön fleissig in der uni sein. wer
> > weiss, kann ja auch mal nichts bringen ;)


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   29.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
MBA kann doch mittlerweile die Volkshochschule Niederoberwaldkaff vergeben.
Wie bei anderen Abschlüssen auch wird er immer wichtiger werden wo der Abschluss gemacht wurde.


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   30.11.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
MBAs die kein Vorstudium verlangen kann man direkt in die Tonne kicken.
Das sind so richtig "seriöse" "Hochschulen" die sowas anbieten...

Diese MBAs sind garantiert nicht akkrreditiert und vielleicht auch nicht mal anerkannt (anabin).


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   02.12.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Eine sehr gute und zutreffende Antwort. Praktiker haben ja irgendwo recht. Was sie aber übersehen sind ihre "Komplexe" die sie in solchen Diskussionen immer wieder zeigen. Man hat nur dann das Bedürfniss allen sagen zu müssen, wie toll man ist oder warum an besser ist als die angebliche "Elite", wenn man selber zweifel daran hat. Analog reden meistens die jenigen am meisten über Sex die zu wenig davon haben. Kurz: Ihr lächzt nach Anerkennung die euch anscheinend (trotz eurer vorgebrachten praktischen Tüchtigkeit) verwehrt wird.

Genau diese "Komplexe" und die Unfähigkeit mit Menschen mit anderem Hintergrund (die die Praktiker oft selber unterbewusst als überlegen zu empfinden scheinen, anders lässt sich dieses Verhalten nicht erklären) umzugehen disqualifiziert euch für höhere Positionen. Wohlbemerkt gibt es durchaus Praktiker die nicht nur praktisch fähig sind sondern auch noch gesundes, selbstbewusstes Verhältnis zu sich selbst und anderen haben. Diese schaffen es dann durchaus nach oben. Sowas bleibt jedoch eher die Ausnahme und passiert fast nur in kleineren Organisationen ohne so feste Strukturen.

In einem Konzern gibt es vorgegebene Profile die von Akademikern diktiert weden und die meisten davon ausgehen, dass Akademiker (teilw. auch von bestimmten Unis oder mit bestimmten Titeln) das non-plus-ultra sind. In solche "Clubs" haben die Praktiker (auch die mit Fernstudium) oft einfach nicht die Eintrittskrate.

Und ich bin keineswegs der Meinung das es so richtig ist oder das es ein unveränderbarer Zustand ist. Aber dieses Bild ergibt sich aus meiner Erfahrung und einigen Diskussionen mit Rekruitern und teilw. recht hohen Managern (teilw. auch HR).


Lounge Gast schrieb:
>
> "Und wenn ihr mal ehrlich seid, wen würdet ihr als Personaler
> eher einstellen und gute Aufstiegschancen im Betrieb
> einräumen: Jemanden, der bisher nur alles aus der Theorie
> kennt und weiß, wie man an der Tanke Ware verkaufen oder im
> Supermarkt Regale einsortieren kann oder jemanden mit
> Berufserfahrung, der sich zusätzlich zum beruflichen Alltag
> noch weiterbildet/weiterqualifiziert und zeigt, dass er
> belastbar ist? Die Antwort dürfte klar sein und nein es seid
> NICHT ihr, liebe Akademiker. ;-)"
>
> Abgesehen von vielen populären Unwahrheiten, die gerne von
> Praktikern vorgebracht werden, ist positiv anzuerkennen, dass
> du dich selbst nicht als Akademiker siehst.


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   02.12.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Dann scheinen die FernUni Hagen Studenten auch sehr viele Komplexe zu haben. Die müssen auch in jeder Diskussion schreiben, wie anspruchsvoll ihr Studium ist und dass man in anderen Fernstudiengängen alles geschenkt bekommt.

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   03.12.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
ich bin zwar nicht an der fernuni hagen aber die ist 100mal heftiger als die pseudo fernschulen die KEINE universitäten sind.

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   03.12.12
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die anderen Fernhochschulen sind keine Universitäten, das stimmt. Aber ist das denn so verkehrt? Gerade für die Zielgruppe der berufsbegleitend Studierenden ist doch das Curriculum einer praxisorientierten Fachhochschule oftmals deutlich zielführender als der "Elfenbeinturm" der Universitäten.

Ausserdem sollten die User nur dann den Mund aufmachen, wenn sie das Studium an der FernUni Hagen auch tatsächlich abgeschlossen haben. Ein paar Semester an der FernUni verbummeln und dann abbrechen (wie so viele!) ist ja wohl keine Kunst. Da ist es besser, man macht auch tatsächlich einen Abschluss, auch wenn es "nur" FH Niveau ist. Der Hochschultyp interessiert in den meisten Berufen eh keinen.


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   25.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
*LOL* Immer wieder interessant diese "mein Studium ist aber besser"-Diskussionen. "Unsere" VWA existiert seit 1980. Sie ist vom Landkreis iniziert worden. Mein Arbeitgeber, übrigens in seinem Bereich Deutschlands Nummer 1 förderte mich ebenfalls. Und, was das "gute Studium an einer "richtigen" Universität betrifft......schon mal den Namen "zu Guttenberg" gehört? ;-) Von den anderen Deppen erst ganz zu schweigen.

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   26.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Guttenberg hat mit Studium nichts zu tun. Eine Promotion ist eine einzige ausgearbeitete Schrift.
Ein echtes Studium hat knallharte Prüfungen mit hohen Durchfallquoten. Da gibt es keine Chance zu betrügen.
Diese Kindergarten-Prüfungen an der VWA können da natürlich nicht mithalten. Das ist nichtmal Niveau des Wirtschaftsgymnasiums. Deine Aussagen zeigen auch ganz klar wie du intellektuell einzuschätzen bist. Nämlich ziemlich schmal, kein Plan was in der Welt passiert, leicht von den Medien beeinflussbar. Einfach Stammtischniveau.

Lounge Gast schrieb:
>
> *LOL* Immer wieder interessant diese "mein Studium ist
> aber besser"-Diskussionen. "Unsere" VWA
> existiert seit 1980. Sie ist vom Landkreis iniziert worden.
> Mein Arbeitgeber, übrigens in seinem Bereich Deutschlands
> Nummer 1 förderte mich ebenfalls. Und, was das "gute
> Studium an einer "richtigen" Universität
> betrifft......schon mal den Namen "zu Guttenberg"
> gehört? ;-) Von den anderen Deppen erst ganz zu schweigen.


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   26.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Warum überhaupt noch VWA? Durch die Einführung des Bachelors kann man relativ zügig einen ersten Studienabschluss erlangen. Solche Sonderwege wie VWA sind doch überflüssig und werden nirgendwo offiziell anerkannt.

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   26.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
initiert natürlich...doof, wenn t und z so nahe nebeneinander liegen :-)

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   29.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ein "echtes" Studium ist knallhart....logisch....dann suche mal nach "DIHK-Umfrage"..."Firmen klagen über zu viele Fachidioten"..."Auch nach der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen vermissen viele Unternehmen bei Hochschulabsolventen den Praxisbezug. Praxisferne ist nach einer Umfrage des DIHK der Hauptgrund für Unternehmen, sich während der Probezeit wieder von Jobeinsteigern zu trennen. Praxisferne nach dem "knallharten" Studium....doch....ich bin beeindruckt ;-)

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   29.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Praxis holt jeder automatisch nach, wenn er in den Beruf einsteigt. Ein richtiges Studium ist wesentlich problematischer nachzuholen.

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   30.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das Hochschulstudium ist seit dem "Bachelor" und den gesunkenen Anforderungen entwertet. Jeder Zweite studiert mittlerweile und das bei einer geringeren Geburtenrate. Spricht für sich.

VWA & Co. stehen noch eine ganze Stude darunter, denn nicht umsonst, kann man diesen Abschluß im bestenfall sich für einen Bachelor anrechnen lassen. Kein Wunder, dass so viele über den "harten " Bachelor klagen; früher hätte der größte Teil von denen nach der Realschule eine Lehre begangen und das wäre es gewesen.

Irgendwann wird es wohl so sein, dass der akademische Bachelor auch über die reine Fortbildung erlangt werden wird. VWA & Co werden sterben oder sich dem System anschließen. Die "neuen" Hochschulabsolventen werden die neuen "Sachbearbeiter" und die Posten einnehmen, die man heute mit der Ausbildung erhält. Die wiederum werden durchgereicht. Ganz so, wie es mit den Hauptschülern geschehen ist. Die Hauptschule war früher ein gute Abschluß, bei dem man alle Möglichkeiten hatte, heute...

Man sollte sich wirklich nichts auf Bachelor oder gar VWA einbilden. Beides hat längst nicht die Wertigkeit, die man vermutet.

Bin selbst in der Personalabteilung eines großen Unternehmens. Mitarbeiter mit VWA ist für mich ein fortgebildeter Mitarbeiter. Mehr als die VWA interessiert die Berufserfahrung. Für höhere Positionen nimmt man zu 90% Leute mit Berfuserfahrung und Hochschulabschluß. Der Bachelor ist für mich das Grundstudium des früheren Diploms. Da sind bestenfalls 10% der Leute interessant (Noten, Praktika oder vorherige Ausbildung) und die Leute müssen dann im Vorstellungsgespräch überzeugen, was gar nicht so einfach ist, weil sie leider oft auch noch sehr jung sind.

Spätestens in den Vorstellungsgesprächen und bei den Gehaltsverhandlungen werdet ihr sehen, wie ich es meine. ;)


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   30.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Das mag schon alles stimmen, was du sagst. Ich würde aber im Nachhinein (habe jetzt 2 Jahre Berufserfahrung nach Studium) trotzdem wieder den Weg über das Studium wählen. Denn ich finde es besser, wenn man sich die Theorie im schnelleren Tempo an der Hochschule aneignen darf, statt jahrelang in der Freizeit irgendwelche Fernstudienangebote zu besuchen. In der Berufsschule habe ich mich nur gelangweilt und deswegen abgebrochen und bin dann Studieren gegangen und für mich war das die bessere Alternative.

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   30.01.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Jetzt erklär mal, warum du der Aussage, jeder zweite studiert mittlerweile, die geringere Geburtenrate hinzufügst, um zu deinem Schluss "Niveau ist gesunken" zu kommen. Glaube das spricht auch für sich...

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   01.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
... ein spaß den thread nach über 2h stunden gelesen zu haben. wer ich bin, welche position ich bekleide, alter o.ä. sind unerheblich zu meiner persönlichen meinung (der keiner person in sonstiger /ähnlicher / übergeordneter weise seinen daumen zu drücken hat ... der meinungsfreiheit sei dank) über dieses thema.

ob der bildungsgrad, akademisch sei dahingestellt, dem abi der ba unterliegt, welcher der fh ein strich und die uni selbst allem eines weiteren voraus ist ... fakt sei und ist eins ... !!! ... hier unterhalten sich optimiearte primaten (bevor der pöbel den stein wirft, bitte ich erst um nachweis eines magisters der biologie einer renomierten fakultät, um dem dargelegten fakt mittels einer 'professionellen' (treffendere worte übersteigen doch den ein oder anderen horizont) these anzufechten.

die vwa ist im ansehen so unterschiedlich einzuordnen wie dem huhn das ei in seiner reihenfolge. ganz abgesehen von akadamischen abschlüssen. es soll nur gesagt werden (zitat prof. dr. -deleted-, univ.MA - Lehrstuhl -deleted-), dass es egal ist wer 'du' bist, welche vorkenntnisse 'du' hast ... etc ..., denn ich unterrichte 'dich' wie ich jeden meiner studenten unterichte ... aber, ob 'du' es schaffst ... das hast nur 'du' i.d. hand!

leider wird hier eine imaginäre linie gezogen die so gut wie keiner, anhand der hier gezeigten beiträge, jemals, in irgendeiner form weiterbringen wird. ob der erste schritt das abi / vwa / ba / fh / uni usw. sein möge ... verlierer findet man in allen segmenten zur häufe, aber keiner wird dies jemals zugeben. es geht einzig und allein um den START ... wie dieser beginnt, egal, solange er beginnt, weiterverfolgt und ausgebaut wird. wer der kontinuität entsagt, der scheitert auch als doktorand ... versprochen!

dem sinnlosen getreibe mal mehr fakten (futter) zu verpassen wäre folgende:
M.Glos = Müllermeister
Müntefering = Industriekaufmann
Schröder (BK.a.d.) = Einzelhandelskaufmann
Künast = Sozialarbeiterin
Fischer = Straßenkämpfer & Fotografenlehre
U.Schmidt = Hauptschullehr.

... angefangen haben alle mal nieder ... alle sind heute dr. oder bekleidete prof.! die von euch geführte diskussion der vwa müsste also viel weiter unten anfangen. und was die politik, als erschreckendes beispiel bietet, dass kann die wirtschaft / industrie bei weitem toppen.

fangt einfach an ... nicht stehenbleiben ... oder fangt an über frauen zu lamentieren ... das bringt euch bestimmt zum dr. habil. concubinus!!


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   01.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Gerne erkläre ich das Argument:

- Jeder Zweite studiert heute
- Die Geburtenrate sinkt und das besonders stark bei den gebildeten Schichten.
- Es gab keinen genetischen Evolutionssprung, der die Leute intelligenter gemacht hat

Ergebnis: Plötzlich können viel mehr Personen, bei einer sinkenden Gesamtzahl, studieren. Folglich muss das Niveau in den Keller gegangen sein.


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   01.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
@vor mir

Politiker aufzuzählen ist sinnfrei, da die Karriere über die Partei gemacht haben. Da ist es sogar so, dass dir die akademischen Titel von parteinahmen Unis nachgeworfen werden. Sieht man ja schön an bekannten Plagiats-Fällen. Was meinst du aber, warum die unbedingt akademische Titel brauchen?

Ansonsten ist deine Aufzählung falsch. Gerhard Schröder ist z.B. sehr wohl Akademiker (Jurist) und auch Ulla Schmitt und Künast müssten als Sozialarbeit-/Lehrerinnen studiert haben. Trotzdem kommt es bei den Politikern in erster Linie auf die Parteiarbeit an, der Rest fliegt dann zu.


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   02.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
In den 1950er und 1960er Jahren war es einfach nicht vorgesehen, dass der normale Bürger auf eine höhere Schule geht oder studiert. Das wurde nur wenigen ermöglichst (für Berufe wie Arzt, Richter ect.). Das hatte aber nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, sondern dass die Gesellschaft den Bildungsweg über Volksschule, anschließender Lehre und schließlich einer Aufstiegsweiterbildung als völlig ausreichend für einen erfolgreichen Lebens- und Karriereweg ansah. Auch viele Eltern sahen den Sinn in höheren Schulen nicht und waren sogar oft dagegen, wenn Lehrer Empfehlungen für höhere Schulen aussprachen. Damals gab es aber auch schon viele "Aufsteiger", dieser Aufstieg wurde aber durch gute Praxisleistungen und nicht durch immer höhere formale Bildungsabschlüsse realisiert.

In den 1970er Jahren befürchtete man dann in Deutschland, den Anschluss an andere Länder zu verlieren und baute das höhere Bildungswesen stark aus. Plötzlich hatte der Bürger eine echte Wahl. Und wenn man die Leute eben vor die Wahl stellt, eine höhere Schule oder nicht zu besuchen, dann nehmen sie schon zwangsläufig die höhere Schule, wenn sie irgendwie können. Und das hat dann zu einer Abwertung aller Bildungsabschlüsse geführt. Wenn jemand freiwillig auf die Hauptschule geht, nimmt man automatisch an, dass er die anderen Schulformen nicht geschafft hätte. So war das aber früher nicht!

Das dreigliederige Schulsystem entspricht nicht einer natürlichen Intelligenz-/Begabungsverteilung in der Bevölkerung. In Wirklichkeit ist die Begabung in der Bevölkerung normal verteilt: Fast alle stehen irgendwo in der Mitte, nur wenige sind ganz schlecht und nur wenige sind wirklich sehr viel besser als der Durchschnitt. Der Besuch einer höheren Schule hat mehr mit der Angebot-/Nachfrage-Situation zu tun als mit Begabung. Es ist völlig logisch, dass sich nur das Gymnasium durchsetzt, wenn man den Leuten die Wahl lässt und starke Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt herrscht.


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   03.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Nö, dass das Niveau nicht gesunken wäre, reden sich viele vielleicht ein, aber es ist trotzdem so.

Mal ein paar Beispiele:

1. Welche kaufmännische Ausbildung bekommt man heute noch mit einem Hauptschulabschluß? So gut wie keine. Folglich ist der Hauptschulabschluß 2013 weniger wert als der 2000. Auf dem Papier heißt beides "Hauptschulabschluß", aber jeder weiß, dass der Wert massiv gesunken ist.

2. Was für "unten" gilt, gilt auch für oben: Fast jeder Hanswurst hat heute Abitur und studiert. Die ehemaligen Realschüler sind die neuen Abiturienten und die Realschüler mit Ausbildung und Berufserfahrung die neuen Studenten.

3. Wenn der Hauptschüler nach unten gerückt ist (in die Kateogorie "bekommt oft nur die Reste oder Hilfsarbeiterjobs"), dann ist der Rest auch durchgerückt. Ein Studium das 2013 aufgenommen wird (also ein Grundstudium bzw. Bachelor) ist nun einmal weniger wert als ein Studium, dass z.B. 2006 (war bei vielen Hochschulen der letzte Diplomanlauf) angefangen wurde. Wir erleben gerade einen galoppierden Verfall der Wertigkeit von Bildungsabschlüss und jeder Laie kann das an
a) Höhe der Bezahlung
b) Angebot an Stellen und
c) Nachfrage nach Stellen selbst überprüfen.


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   03.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Die Situation war nicht in allen Bundesländern gleich. In Hessen gab es auch schon in den 1960er Jahren das Streben nach höheren Bildungsabschlüssen. In den Städten sind sehr viele auf das Gymnasium gegangen, wenn die Empfehlung der Grundschule dies vorsah. Ohne ging es nicht! Der Elternwille allein war nicht ausreichend. Die 5. Klassen hatten meist 40 Schüler. Die Anforderungen waren so hoch, dass nach kurzer Zeit fast die Hälfte ausschied. Bis zum Abitur waren nur noch wenige übrig.

Lounge Gast schrieb:
>
> In den 1950er und 1960er Jahren war es einfach nicht
> vorgesehen, dass der normale Bürger auf eine höhere Schule
> geht oder studiert. Das wurde nur wenigen ermöglichst (für
> Berufe wie Arzt, Richter ect.). Das hatte aber nichts mit
> mangelnder Intelligenz zu tun, sondern dass die Gesellschaft
> den Bildungsweg über Volksschule, anschließender Lehre und
> schließlich einer Aufstiegsweiterbildung als völlig
> ausreichend für einen erfolgreichen Lebens- und Karriereweg
> ansah. Auch viele Eltern sahen den Sinn in höheren Schulen
> nicht und waren sogar oft dagegen, wenn Lehrer Empfehlungen
> für höhere Schulen aussprachen. Damals gab es aber auch schon
> viele "Aufsteiger", dieser Aufstieg wurde aber
> durch gute Praxisleistungen und nicht durch immer höhere
> formale Bildungsabschlüsse realisiert.
>
> In den 1970er Jahren befürchtete man dann in Deutschland, den
> Anschluss an andere Länder zu verlieren und baute das höhere
> Bildungswesen stark aus. Plötzlich hatte der Bürger eine
> echte Wahl. Und wenn man die Leute eben vor die Wahl stellt,
> eine höhere Schule oder nicht zu besuchen, dann nehmen sie
> schon zwangsläufig die höhere Schule, wenn sie irgendwie
> können. Und das hat dann zu einer Abwertung aller
> Bildungsabschlüsse geführt. Wenn jemand freiwillig auf die
> Hauptschule geht, nimmt man automatisch an, dass er die
> anderen Schulformen nicht geschafft hätte. So war das aber
> früher nicht!
>
> Das dreigliederige Schulsystem entspricht nicht einer
> natürlichen Intelligenz-/Begabungsverteilung in der
> Bevölkerung. In Wirklichkeit ist die Begabung in der
> Bevölkerung normal verteilt: Fast alle stehen irgendwo in der
> Mitte, nur wenige sind ganz schlecht und nur wenige sind
> wirklich sehr viel besser als der Durchschnitt. Der Besuch
> einer höheren Schule hat mehr mit der
> Angebot-/Nachfrage-Situation zu tun als mit Begabung. Es ist
> völlig logisch, dass sich nur das Gymnasium durchsetzt, wenn
> man den Leuten die Wahl lässt und starke Konkurrenz auf dem
> Arbeitsmarkt herrscht.


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   03.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Wir hatten noch einen ganz alten Lehrer an unserer Schule. Der hat das so ähnlich auch erzählt, dass von seiner Gymnasialklasse sehr viele ohne Abitur die Schule verlassen mussten, weil so streng aussortiert wurde. Er hat aber gleichzeitig auch zugegeben, dass sich die Anforderungen z. B. im Fach Mathematik deutlich erhöht hatten im Vergleich zu seiner Schulzeit.

Also irgendwas stimmt doch dann nicht. Wie können sich auf der einen Seite die Anforderung deutlich erhöhen und auf der anderen Seite mehr Schüler Abitur machen? Ich kann mir das nur so erklären, dass vielleicht im Nachkriegsdeutschland mehr aussortiert wurde am Gymnasium, aber auf eine eher unfaire Weise. Ob damals wirklich die intelligentesten Schüler Abi machen durften? Oder hat man die Schüler damals lediglich nach sozialen Kriterien aussortiert?

An der Uni habe ich dann noch von alten Professoren gehört, dass sie von ihrer Gymnasialzeit wenig begeistert waren. Es ging da nicht um das Verständnis des Stoffes, sondern um sturen Pauken.

Von daher finde ich es schwierig, die verschiedenen Generationen miteinander zu vergleichen.


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   04.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Es war früher einfach schwerer. Und man konnte ungeliebte schwere Fächer nicht abwählen, weil es noch keine Oberstufenreform gab. Die kam erst ab ca. 1975! Soziale Kriterien gab es nicht, die Kinder von Arbeitern sind genauso gescheitert wie Akademikerkinder. Letztere konnten sich aber eher Nachhilfe leisten. Akademikerkinder gab es auch am Gymnasium nur sehr wenige, weil es überhaupt nur sehr wenige Akademiker gab!

Lounge Gast schrieb:
>
> Wir hatten noch einen ganz alten Lehrer an unserer Schule.
> Der hat das so ähnlich auch erzählt, dass von seiner
> Gymnasialklasse sehr viele ohne Abitur die Schule verlassen
> mussten, weil so streng aussortiert wurde. Er hat aber
> gleichzeitig auch zugegeben, dass sich die Anforderungen z.
> B. im Fach Mathematik deutlich erhöht hatten im Vergleich zu
> seiner Schulzeit.
>
> Also irgendwas stimmt doch dann nicht. Wie können sich auf
> der einen Seite die Anforderung deutlich erhöhen und auf der
> anderen Seite mehr Schüler Abitur machen? Ich kann mir das
> nur so erklären, dass vielleicht im Nachkriegsdeutschland
> mehr aussortiert wurde am Gymnasium, aber auf eine eher
> unfaire Weise. Ob damals wirklich die intelligentesten
> Schüler Abi machen durften? Oder hat man die Schüler damals
> lediglich nach sozialen Kriterien aussortiert?
>
> An der Uni habe ich dann noch von alten Professoren gehört,
> dass sie von ihrer Gymnasialzeit wenig begeistert waren. Es
> ging da nicht um das Verständnis des Stoffes, sondern um
> sturen Pauken.
>
> Von daher finde ich es schwierig, die verschiedenen
> Generationen miteinander zu vergleichen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   19.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich bin auch gelernter Industriekaufmann, und hab während dieser Ausbildung mit dem Betriebswirt(VWA) angefangen. Im August habe ich Prüfungen... und ich muss sagen, dass der Aufwand bis jetzt marginal war. ( Verglichen mit dem Abitur) . Noten zw. 1 - 2 ohne große Mühe. 1 Tag vor der Klausur hinsetzten und das hatte gereicht.
Ich glaube kaum, dass der Betriebswirt einen weiterbringt.
Den Bachelor könnte ich noch in 1,5 Jahre draufsetzen. Jedoch habe ich das Gefühl den zu "erkaufen".
Deshalb werde ich an einer staatlichen FH/Uni nochmal komplett von neuem beginnen.
Einerseits um mal richtig gefordert zu werden, andererseits nicht das Gefühl zu haben, es nicht versucht zu haben.

Oder meint Ihr, dass wäre eine falsche Entscheidung ? Uni,Fh könnte ich mir quasi aussuchen aufgrund von 10-12 Wartesemester...

Grüße


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   19.02.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
hört sich doch nach nen guten plan an - wenn du es dir leisten kannst dafür eine zeitlang beruflich auszusetzen.

falls nicht: genau dafür wurde der Betriebswirt bei der VWA erfunden. Berufsbegleitend zu studieren und somit monatliches gehalt zu bekommen.

zugegeben, bei manchen bringt das nichts. mir brachte es was und arbeite erfolgreich für eine namhafte UB


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   08.03.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Also die Gäste, die hier sagen Betriebswirt VWA wär nichts Wert, die sollte sich vll erst mal informieren. Habe letztes Jahr mein Diplom gemacht an der VWA Kaiserslautern und der Abschluss ist staatlich anerkannt..Wieso sollte sonst ein Minister auf der Urkunde unterschreiben?

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   08.03.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Lounge Gast schrieb:
>
> Also die Gäste, die hier sagen Betriebswirt VWA wär nichts
> Wert, die sollte sich vll erst mal informieren. Habe letztes
> Jahr mein Diplom gemacht an der VWA Kaiserslautern und der
> Abschluss ist staatlich anerkannt..Wieso sollte sonst ein
> Minister auf der Urkunde unterschreiben?

"Staatlich anerkannt" ist so gut wie jeder IHK- oder HWK-Lehrgang. Das ist eine Leerphrase, die keinen Menschen innerhalb eines Unternehmens juckt, da man sowieso nur Leute (innerhalb) des Betriebes dorthin fördert, denen man sowieso "mehr" zutraut.

Der "Betriebswirt" ist kein akademischer Grad und das Niveau ist dürftig. Das ist der Punkt.

Lässt sich auch einfach begründen:

Heute kann man manchmal einen Bachelor (=erweitertes Grundstudium des alten Diplom-Studienganges) aufsetzen und schon der steht weit unter einem Diplom-Betriebswirt (=richtiger akademischer Grad).

Aufsetzen, d.h. alle "staatlichen Abschlüße" werden auch vom "Staat" und den "Kammern" weit unterhalb richtiger akademischer Abschlüsse gesehen und zwar schon weit unter dem Studium-light-Bachelor-Spar-Abschluss. Das spricht schon für sich..


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   09.03.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Gibt der Minister auch den entsprechenden Job?

Lounge Gast schrieb:
>
> Also die Gäste, die hier sagen Betriebswirt VWA wär nichts
> Wert, die sollte sich vll erst mal informieren. Habe letztes
> Jahr mein Diplom gemacht an der VWA Kaiserslautern und der
> Abschluss ist staatlich anerkannt..Wieso sollte sonst ein
> Minister auf der Urkunde unterschreiben?


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   11.03.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Mein Diplom"

Marketing par excellence....

Lounge Gast schrieb:
>
> Also die Gäste, die hier sagen Betriebswirt VWA wär nichts
> Wert, die sollte sich vll erst mal informieren. Habe letztes
> Jahr mein Diplom gemacht an der VWA Kaiserslautern und der
> Abschluss ist staatlich anerkannt..Wieso sollte sonst ein
> Minister auf der Urkunde unterschreiben?


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   01.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich glaub alle haben begriffen dass Sie der beste, schlauste und klügeste Mensch unter uns sind und sowas wie Visionen oder der Wunsch nach "Vorwärtskommen" Quatsch mit Soße ist....tut mir leid, bei so viel Überheblichkeit fällt mir wirklich nichts nettes mehr ein.

Lounge Gast schrieb:
>
> "Dann spricht also die Tatsache, dass ein Bewerber nicht
> sofort nach der Ausbildung den Weg zum Studium gewählt hat,
> sondern es erst in Erwägung gezogen hat, nachdem ihm nach
> einigen Jahren auf der Arbeit langweiliig geworden ist, gegen
> einen Bewerber? Ist ein Bewerber denn automatisch besser,
> wenn er rein aus Prinzip sofort zum Studieren geht?"
>
> Falls es zu missverständlich war:
>
> bei den VWAlern habe ich niemals irgendwie festgestellt,
> weder bei diesen als Bewerber, noch bei solchen als
> Mitarbeiter, dass diese von irgendeiner Ressource zehren
> könnten, die es den VWAler ermöglicht, sich von einem
> frischen Absolventen einer Uni oder FH massiv abzusetzen.
>
> Wenn ein VWAler im eigenen Unternehmen verbleibt, schön und
> gut, dann hat er den Wissensvorsprung in der internen
> Organisation, aber wenn er sich dort überhaupt nicht in
> höhere Sphären schwingen kann, enttäuscht zum nächsten
> Unternehmen tingelt...???
> Dann greift folgendes sehr häufig:
>
> Nach meiner Beobachtung sind zwei Sachen für unsere
> technische Geschäftsdivision und die Abteilung die ich führe
> symptomatisch:
>
> 1.) egal ob von der VWA oder der FH oder der Uni, es sind
> immer wieder einige dabei die unweigerlich eine zusätzliche
> Ausbildung genossen haben ohne die geistige Reife zu haben,
> diese zu nutzen.
>
> Andere nennen das identische Phänomen meinetwegen auch
> "akademischer Elfenbeinturm",
> "Theoretiker", "Fachidioten" oder
> sonstige Demagogie die benutzt wird, damit 7/8 der
> Bevölkerung mit sich selbst zufrieden und seelig ist
>
> bei einem 23-25jährigen Uniabsolventen muss ich das von
> vornherein einrechnen, bis der praxisschock vorbei ist, bis
> er das Gegenteil beweist.
>
> bei einen seit 5, 8, 12 Jahren im Beruf stehenden Menschen,
> der sich zusätzlich zur auswendig gelernten Ausbildung
> abgrenzen möchte mit REIFE, ERFAHRUNG, PROFESSIONALITÄT und
> die ganzen schön bunten Begriffe, mit denen hier pro VWA
> genutzt werden, darf dies nicht mehr passieren.
>
> Wenn sich ein solcher Mensch mit all der Lebenserfahrung und
> dem zweiten Bildungsweg genauso naiv gibt wie ein Student
> (Kann alles, weiß alles, habe tolle Fachbegriffe gelernt),
> dann ist Hopfen und Malz verloren.
>
> Solche Leute bekommen ich wie erwähnt, mit eindeutig
> vergleichbarer Häufigkeit aus dem zweiten Bildungsweg auf den
> Tisch
>
> So was, Leute mit Illusionen trotz jahrelanger
> Berufserfahrung benötige ich nicht!
> Da nehme ich als Verantwortlicher gleich den youngster, den
> ich hoffentlich noch "formen" kann.
>
> ****
> Die zweite Sache ist:
>
> Wir bilden zB Duale Studenten aus, schätzen diese, aber nur
> ab FH-Level kann man Karrieren machen.
> Warum? Nun schreiebn gleich wieder welche von wegen der heute
> 40, 50 Jährigen Akademiker die BA, VWA studiert haben, aber
> NEIN, wir haben heute nicht die Not an Fachleuten von 1970.
> Wir haben heute nicht mehr so extrem viel Linienpositionen.
> Niederes und mittleres Management wird von den
> Fachabteilungen übernommen, es gibt nicht mehr wie vor 20, 30
> Jahren große, aufgeblähte Stabsabteilungen oder die Routine
> nach x-Jahren Fachlaufbahn in eine Führungslaufbahn zu
> wechseln.
>
> je größer das Unternehmen desto wichtiger der Stallgeruch. Je
> länger dabei, desto wahrscheinlicher die Beförderung.
> Quereinsteiger kommen in Fachlaufbahnen noch rein, aber mit
> Sicherheit nicht (kaum) mehr in einen Karrierepfad a la 1985,
> wo so lange restrukturiert wurde bis ohne hin kaum noch eine
> Führungspitze da war...
>
> geht es darum jemanden schön schnell einzuarbeiten, nehme ich
> einen mit Berufserfahrung.
> Egal ob VWA, FH, UNI !!! Hauptsache er versteht sein Handwerk.
>
> geht es darum Nachwuchs heran zu züchten, Leute aufzubauen,
> geht daas entweder über von vornherein dazu bestimmte
> Studiengänge (zB viele Konzerne über die DHBW) oder mit
> Leuten, die noch nicht so verbrannt sind.
>
> in kurzen Worten:
>
> die Praxis zeigt keinen Unterschied zwischen den Ausbildungen
> in schlichteren Tätigkeiten, im Berufsalltag.
>
> die Praxis zeigt kürzere "Rüstzeiten" zugunsten der
> BERUFSERFAHRENEN und noch kürzere für die INTERNEN
>
> die Praxis zeigt, das langfristig der FHler und der
> Universitätsabsolvent c.p. dem VWAler überlegen.
> Mit der Einschränkung, das für Quereinstieg Erfahrung von
> Vorteil ist, aber eben nicht nur, sondern auch höherwertige
> Abschlüsse.


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   09.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Oh mann wenn ich das lese, was in den Jahren über dieses Thema geschrieben wurde, bin ich echt verstört über solche Aussagen. Wie kann man etwas so nieder machen, weil man denkt, dass ein Studium an einer Uni (nicht VWA ) mehr wert ist.

1. kann man nach dem VWA Abschluss einen BAchelor ofr sonst was dran hängen
2. hat ein Student niemals die gleich Erfahrung in der Praxis, die fehlt nämlich den meisten, die grad von der Uni kommen
3. Ist es immer wichtig zu betrachten, in welcher Situation derjenige befindet und was ihm am besten hilf, weiter zu kommen.

Das wir überhaupt gewungen sind, soviele Umwege zu machen um überleben zu können, reicht schon.. Aber die ganzen jungen Studenten mögen schulisch besser vorbereitet sein, jedoch fehlt diesen eindeutig die PraxiS"!!!

Mein Beitrag dazu


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   12.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
1. Klar kann man das. Aber wieso dann voher den VWA Abschluss?

2. Du verlgeichst einen (frischen) Absolventen mit einem berufserfahrenen VWA Absolventen.

3. Das stimmt.


Lounge Gast schrieb:
>
> Oh mann wenn ich das lese, was in den Jahren über dieses
> Thema geschrieben wurde, bin ich echt verstört über solche
> Aussagen. Wie kann man etwas so nieder machen, weil man
> denkt, dass ein Studium an einer Uni (nicht VWA ) mehr wert
> ist.
>
> 1. kann man nach dem VWA Abschluss einen BAchelor ofr sonst
> was dran hängen
> 2. hat ein Student niemals die gleich Erfahrung in der
> Praxis, die fehlt nämlich den meisten, die grad von der Uni
> kommen
> 3. Ist es immer wichtig zu betrachten, in welcher Situation
> derjenige befindet und was ihm am besten hilf, weiter zu
> kommen.
>
> Das wir überhaupt gewungen sind, soviele Umwege zu machen um
> überleben zu können, reicht schon.. Aber die ganzen jungen
> Studenten mögen schulisch besser vorbereitet sein, jedoch
> fehlt diesen eindeutig die PraxiS"!!!
>
> Mein Beitrag dazu


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   14.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA

Lounge Gast schrieb:
>
> Oh mann wenn ich das lese, was in den Jahren über dieses
> Thema geschrieben wurde, bin ich echt verstört über solche
> Aussagen. Wie kann man etwas so nieder machen, weil man
> denkt, dass ein Studium an einer Uni (nicht VWA ) mehr wert
> ist.
>
> 1. kann man nach dem VWA Abschluss einen BAchelor ofr sonst
> was dran hängen
> 2. hat ein Student niemals die gleich Erfahrung in der
> Praxis, die fehlt nämlich den meisten, die grad von der Uni
> kommen
> 3. Ist es immer wichtig zu betrachten, in welcher Situation
> derjenige befindet und was ihm am besten hilf, weiter zu
> kommen.
>
> Das wir überhaupt gewungen sind, soviele Umwege zu machen um
> überleben zu können, reicht schon.. Aber die ganzen jungen
> Studenten mögen schulisch besser vorbereitet sein, jedoch
> fehlt diesen eindeutig die PraxiS"!!!
>
> Mein Beitrag dazu


1. Stimmt und klärt damit auch die Hierarchie. Stimme aber zu, dass sich das akademische Studium, dank des Grundstudiums-Bachelor, qualitativ nach unten bewegt hat. Früher hätte ich gesagt, der Vergleich Diplom vs. IHK, HWK, VWA ist wie der Vergleich eines Schlachtschiffes zu einem Schlauboot, aber mit dem Bachelor ist die Differenz nur noch 1. WK-Kriegsschiff vs. 2. WK-Kriegsschiff. Ein Armutszeugnis für die deutsche Bildungspolitik.

2. Muss nicht sein. Es gibt genug Studenten die vorab eine Lehre absoviert haben oder "dual" studieren.

3. Stimmt auch. Ist man in einem Betrieb, wird man die Zeit für einen Bachelor kaum aufbringen können. Gleichzeitig muss man sich aber von seinem Kollegen irgendwie positiv abheben können. Ein nicht-akademischer Betriebswirt ist da besser als nichts, besonders, wenn der andere keinen hat. ;)


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   21.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Interessante Diskussion. Ich habe selbst den VWA-Abschluss. Wichtig ist, dass der Abschluss allgemein anerkannt ist, weil eben der berufbegleitende zeitliche Aufwand hoch ist und eine gewisse Disziplin erfordert.

Getragen werden die VWAen von öffentlich-rechtlichen Institutionen und Unternehmen vor Ort.

In Ba-Wü liegt im Öffentlichen Dienst eine de facto Gleichstellung mit staatlich anerkannten Abschlüssen vor. Fachlich kann ich mit jedem FH-, BA-, Hoschulabsolventen mithalten wenn es um mein Themengebiet geht. Umgekehrt kann ich nur bedingt mitreden, wenn etwas außerhalb meines Themengebietes besprochen wird.

Ich habe mal rekapituliert, welche Dozenten ich z. B. hatte:

Vorstand: Ernst Benda (Bundesinnenminister a. D., Präsident des Bundesverfassungsgerichtes a. D.)

Prof. Schiedermair (Universitätsprofessor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsphilosophie an der Universität zu Köln; ehem. Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV))

Dieter Hesselberger (Richter am BGH; stellv. Vorsitzender)

(diese Infos sind bei Wikipedia nachzulesen)

... und diverses andere Professoren der Uni Karlsruhe und FH Pforzheim.

Die Zusammensetzung des aktuellen Vorstands der VWA Baden (www.VWA-Karlsruhe.de) ist auch nicht ohne.

Geben solche Persönlichkeiten ihren Namen tatsächlich für eine Micky-Maus-Veranstaltung her?

Bringen akademische (staatlich anerkannt oder nicht) etwas?

Für die Erweiterung des persönlichen Horizontes vielleicht. Für das berufliche Weiterkommen - möglicherweise.

Immer mehr Leute machen Abitur und studieren. Dadurch werden natürlich auch diese Abschlüsse tendenziell entwertet (Bildungsinflation). Unternehmen möchten heute möglichst jedes Aufgabengebiet mit einem Akademiker besetzen. Wurde früher die Weihnachtsfeier im Unternehmen von AZUBIS im ersten Ausbildungsjahr organisiert, wird mittlerweile eine Projektgruppe gegründet. Natürlich sollten alle Projektmitglieder Dipl.-Weihnachts-Wirte sein und möglichst englischsprachig, weil ja in der ver-mc-donaldisierten Sprache zur xmas-party geladen wird.

Relativ einfache Aufgaben werden zunehmend auf Akademiker übertragen. Das kann nicht dazu führen, dass Akademiker in der Masse entsprechend ihrer Qualifikation bezahlt werden, denn das ist nicht Sinn und Zweck eines Unternehmens.

Zum Schluss noch ein Zitat von einem meiner Profs:

"Um an der Uni die Zulassung zum Diplom zu erhalten, benötigt man Scheine. Man könnte also auch von Scheinbildung sprechen."


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   21.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ihr könnt hier weiterhin meterlange Textwände zusammentippen. Es ändert nichts an der simplen Regel:
Bekannte (Elite) Uni > Uni >/=Bekannte (Elite) FH > FH/DHBW > Wald und Wiesen FH/BA/VWA (Ceteris Paribus - Ergo kann ein guter VWAler natürlich einen schlechten Elite Uni Absolventen ausstechen wenn der eine z.B. schlechte Noten hat und keine Praktika und der anderen hervorragende Noten hat und interessante Praktika/Berufserfahrung)

Allerdings spielt diese Hackordnung für 75-85% aller WiWi-Jobs keine Rolle. Allerdings wollen in die 15-25% der Jobs wo diese Hackordnung oft eine Rolle spielt 75-85% aller Absolventen.


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   22.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Gähn, jubel Dein supertollen "Profs" ruhig in die Höhe - für Geld tun die sich sogar so einen VWA-Haufen an ;o)

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   22.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
"Allerdings spielt diese Hackordnung für 75-85% aller WiWi-Jobs keine Rolle. Allerdings wollen in die 15-25% der Jobs wo diese Hackordnung oft eine Rolle spielt 75-85% aller Absolventen. "

Ich denke das trifft es ganz gut. Mag ja sein, dass es viele KMUs gibt, die einen VWAler wertschätzen - aber es git halt viele Bereiche in denen man mit einem solchen Abschluss einfach nicht konkurrenzfähig ist (Mgmt-Consulting, Dax trainee, IB etc.)


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   23.04.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Ich frage mich einfach immer wieder:

Wenn ich mich schon 3 Jahre nebenberuflich weiterbilden möchte und mich nach der Arbeit zum Lernen hinsetze, wieso dann nicht gleich "richtig"?

Dann lerne ich eben ein paar Stunden mehr und habe danach einen akademischen Abschluss.

Das Angebot ist mittlerweile so groß und selbst ohne Abi ist das kein Problem mehr...


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   12.05.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Vermutlich ist es unmöglich, hier ein wenig Niveau hereinzubringen, aber ich versuche es einmal:



1. Ich kenne (aus eigener Erfahrungen) die Fortbildungen der VWA/IHK & Co. relativ gut. Sie sind relativ einfach und auch die Prüfungen stellen für einen normal intelligenten Realschüler kein Problem dar. Gefährlich wird allerdings das Zeitmanagement, weil man die ganze Sache irgendwie in das normale Berufs- und Privatleben integrieren muss. Nicht umsonst sind diese Fortbildungen hierarchisch unter einem Bachelor eingegliedert. Trotzdem empfehle ich sie weiter und zwar, weil man sie überhaupt nicht mit einem akademischen Abschluss vergleichen sollte, sondern mit dem Abschluss des direkten Konkurrenten im eigenen Unternehmen und da kann das durchaus kriegsentscheident sein.


2. Früher war früher und da war die Diskrepanz zwischen einem richtigen Studium und VWA/IHK & Co. gewaltig. Heute aber haben die meisten Studenen nur noch ein Grundstudium mit dem Namen Bachelor. Der Vorsprung, denn die Diplom-Betriebswirte oder Diplom-Kaufleute mal hatten, ist also auf wenige Semester (eben das Grundstudium) zusammengeschrumpft. Das will natürlich kein Bachelor wahrhaben, ist aber trotzdem richtig: Das Niveau der akademischen Abschlüsse ist kräftig nach unten gegangen und nicht umsonst kann heute jeder Hanswurst studieren. Für einen Bachelor ist eine etwaige Arroganz gegenüber einem sonstigen Betriebswirt unangebracht, denn der Bachelor selbst ist ja nur ein Schmallspurstudium.


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   12.05.13
  Lounge Gast
Re: Betriebswirt VWA
Zustimmung, gilt auch für die technischen Fächer. Aber es gibt auch duale Studenten, die dafür einen "Diplom-Ingenieur" bekommen haben. Auch das ist mit dem alten Uni-Diplom nicht vergleichbar, sondern maximal mit dem FH-Niveau.

Lounge Gast schrieb:
>
> Vermutlich ist es unmöglich, hier ein wenig Niveau
> hereinzubringen, aber ich versuche es einmal:
>
>
>
> 1. Ich kenne (aus eigener Erfahrungen) die Fortbildungen der
> VWA/IHK & Co. relativ gut. Sie sind relativ einfach und
> auch die Prüfungen stellen für einen normal intelligenten
> Realschüler kein Problem dar. Gefährlich wird allerdings das
> Zeitmanagement, weil man die ganze Sache irgendwie in das
> normale Berufs- und Privatleben integrieren muss. Nicht
> umsonst sind diese Fortbildungen hierarchisch unter einem
> Bachelor eingegliedert. Trotzdem empfehle ich sie weiter und
> zwar, weil man sie überhaupt nicht mit einem akademischen
> Abschluss vergleichen sollte, sondern mit dem Abschluss des
> direkten Konkurrenten im eigenen Unternehmen und da kann das
> durchaus kriegsentscheident sein.
>
>
> 2. Früher war früher und da war die Diskrepanz zwischen
> einem richtigen Studium und VWA/IHK & Co. gewaltig. Heute
> aber haben die meisten Studenen nur noch ein Grundstudium mit
> dem Namen Bachelor. Der Vorsprung, denn die
> Diplom-Betriebswirte oder Diplom-Kaufleute mal hatten, ist
> also auf wenige Semester (eben das Grundstudium)
> zusammengeschrumpft. Das will natürlich kein Bachelor
> wahrhaben, ist aber trotzdem richtig: Das Niveau der
> akademischen Abschlüsse ist kräftig nach unten gegangen und
> nicht umsonst kann heute jeder Hanswurst studieren. Für einen
> Bachelor ist eine etwaige Arroganz gegenüber einem sonstigen
> Betriebswirt unangebracht, denn der Bachelor selbst ist ja
> nur ein Schmallspurstudium.


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Re: Betriebswirt VWA

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